Weichen für die Zukunft

Der Einladung von Dr. Rene Fasel, Präsident des Internationalen Eishockeyverbandes, zum "Hockey Forum" in Barcelona folgten zahlreiche Gäste. Themenschwerpunkt: Die Zukunft des europäischen Eishockey.

Auf Einladung von Dr. Rene Fasel, Präsident des Internationalen Verbandes IIHF, versammelten sich Personen der Sport- und Businesswelt in Barcelona zum ersten "IIHF Hockey Forum".

Repräsentanten der europäischen Verbände wie auch der europäischen Ligen und einzelner Klubs trafen aufeinander, tauschten Meinungen aus und planten die Zukunft des internationalen Eishockey.

Der Österreichische Eishockeyverband war durch Präsident Dr. Dieter Kalt, Vizepräsident Peter Schramm und Generalsekretär Christian Hartl, die Erste Bank Eishockey Liga durch Präsident Karl Safron sowie die Vizepräsidenten Silvia Priversek und Matjaz Sekelj vertreten.

Zu Gast waren unter anderem KHL-Präsident Alexander Medwedew, Don Fehr von der NHL-Spielergewerkschaft, Franchise-Spezialist Kevin Gilmore (COO der Canadiens de Montréal) und Ralph Krueger aus dem Coaching Staff der Edmonton Oilers.

Der österreichischen Delegation gelang es, den jungen Eishockeyspielern der neu geschaffenen Erste Bank Young Star League eine großartige Perspektive zu bieten: Meister oder All-Star-Team dürfen 2013 bei der von der Kontinental Hockey League ausgerichteten "Junior Club Hockey"-Weltmeisterschaft antreten.

"Ziel kann hier nur sein, dass die besten jungen Spieler unsere Liga repräsentieren, und so sich selbst und die Qualität der geleisteten Arbeit ins Rampenlicht stellen", meinte Priversek. "Daher werden wir wohl das All-Star-Team entsenden." Bereits 2012 wird die Erste Bank Eishockey Liga bei der Premiere dieses Bewerbes im russischen Omsk beobachten können, auf welchem Niveau sich die teilnehmenden Teams befinden.

Um die Zukunft bzw. den einzuschlagenden Weg des europäischen Eishockey mitzugestalten, wurde die "Barcelona-Gruppe" gegründet. Bis zum IIHF-Kongress im September sind nun die KHL, die European Trophy, die nationalen Verbände und Hockey Europe aufgefordert, je drei Spitzenfunktionäre in dieses Gremium zu entsenden. Dort werden Entscheidungen bezüglich eines internationalen Klubbewerbes, der Nationalteambewerbe sowie des Rahmenkalenders mit Augenmerk auf internationale Breaks getroffen.