"Weißrussen in guter Erinnerung"

Titelverteidiger Red Bull Salzburg hat mit einem guten Gefühl die Reise zum Continental Cup nach Weißrussland angetreten. Mit dabei ist ein neuer Verteidiger aus den USA.

Am Montag gab es für die Spieler von Red Bull Salzburg einen Tag Pause, an dem jeder noch einmal richtig ausspannen konnte.

Am Dienstag standen die Red Bulls wieder auf dem Eis, und nun
kann man die Spannung, die vor dem nächsten internationalen Saisonhöhepunkt herrscht, förmlich spüren.

Nicht nur in der Eisarena, wo sich die Mannschaft auf die drei Spiele der IIHF Continental Cup Finalrunde von Freitag bis Sonntag in Minsk/Weißrussland vorbereitet, sondern auch im Management, das einen möglichst reibungslosen Aufenthalt für das Team vor Ort organisiert, ist jeder auf die kommende Aufgabe fokussiert.

Lösen müssen es letztlich aber die Spieler, die sich mit den Teilnehmern natürlich schon auseinandergesetzt haben. Gut und aus eigener Erfahrung bekannt ist derweil nur der Gastgeber, sagt Kapitän Thomas Koch: "Die Weißrussen waren ja auch letztes Jahr unser Gegner, die sind uns daher noch sehr gut in Erinnerung. Auch gegen Rouen und SönderjyskE Ishockey haben wir vor vier Jahren schon gespielt, aber das ist doch schon sehr lange her, die Teams haben sich großteils verändert, so dass das nicht sehr aussagekräftig ist. Diese beiden Mannschaften können wir daher überhaupt
nicht einschätzen."

Nichtsdestotrotz haben sich die Salzburger wieder den Sieg auf die Fahnen geschrieben, es wäre einfach ein Traum, den Titel zu verteidigen. Salzburgs Head Coach Pierre Page hat natürlich auch Titelträume, konzentriert sich aber zunächst nur auf den ersten Gegner, die Rouen Dragons, um möglichst gleich einen gelungenen Turnierstart hinzulegen.

"Die Franzosen haben viel Erfahrung, viele ihrer Spieler wurden in der NHL gedrafted, sie haben die besten Kanadier, die in Frankreich spielen, sie sind besser als es Grenoble letztes Jahr bei der Finalrunde war. Das ist die erste Aufgabe, die wir bewältigen müssen, dann schauen wir auf den nächsten Gegner."

Das sind die Dänen von SönderjyskE Ishockey, und die können von den Red Bulls im zweiten Spiel des ersten Spieltages in Ruhe beobachtet werden. Am Mittwoch fliegen die Salzburger nach einem Vormittagstraining am Nachmittag nach Minsk.

Mit dabei sind drei Torhüter, alle Leistungsträger inklusive Legionäre und Erik Reitz. Der 28-jährige US-amerikanische Verteidiger trainiert bereits seit zwei Monaten bei den Red Bulls, hat wirklich täglich an seiner Form gearbeitet und wird beim Continental Cup in Minsk erstmals seine Chance bekommen.

IIHF Continental Cup, Super Final, Minsk (BLR)

14.01.2011
15 Uhr: EC Red Bull Salzburg - Rouen Dragons
19 Uhr: Junost Minsk - SönderjyskE Ishockey
15.01.2011
15 Uhr: Rouen Dragons - Junost Minsk
19 Uhr: EC Red Bull Salzburg - SönderjyskE Ishockey
16.01.2011
15 Uhr: SönderjyskE Ishockey - Rouen Dragons
19 Uhr: Junost Minsk - EC Red Bull Salzburg