Wer wird Meister der ÖIHL?

Um die Beantwortung dieser spannenden Frage wird es am Samstag ab 09:00 Uhr in der Leobner Eishalle gehen. Nach der Vorrunde haben sich jedenfalls das Team des Steirischen Eishockeyverbandes (STEHV) und HK iTAKSport Utik als Topfavoriten in Stellung gebra

Für die restlichen drei Mannschaften beginnt der Arbeitstag schon früh: Denn bereits ab 09:00 Uhr stehen sich Györi ETO HC (HUN), KSV Flowers Poolboys Wien und IHC La Roche "Team ProHockey" Wien im Kampf um die restlichen zwei Startplätze für das Halbfinale gegenüber.

Die besten Chancen haben dafür die Ungarn, die bereits einen Tage früher anreisen und sich gleich im ersten Spiel gegen den regierenden Meister La Roche wach für höhere Aufgaben präsentieren wollen.

Sie können dabei weiterhin auch voll auf die einzigartigen Künste ihres US-amerikanischen Weltmeisters Nathan Sigmund vertrauen, der sich bis jetzt als der herausragende Spieler dieser Titelkämpfe präsentiert hat. Mit einem Polster von zwei Punkten aus der Vorrunde sollte das Weiterkommen für das Team aus Györ durchaus realistisch sein.

Schon etwas schwerer wird diese Aufgabe für die Poolboys aus Wien. Zwar nimmt man einen Bonuspunkt in die Qualifikationsrunde mit, doch dieser könnte angesichts der Ambitionen der beiden Konkurrenten rasch in der steirischen Sonne schmelzen. Ober-Poolboy Michael Vorlaufer gibt sich dennoch zuversichtlich, sind doch diesmal auch wichtige Schlüsselspieler an Bord, die in der Vorrunde beruflich oder krankheitsbedingt verhindert waren.

Die schwierigste Aufgabe hat wohl Meister La Roche Wien vor sich. Doch gerade diesem Team ist die Herausforderung nicht fremd, vom letzten Tabellenplatz weg den Durchmarsch zum Titel zu schaffen.

Was im letzten Jahr gelang, soll sich auch heuer wiederholen, so hofft jedenfalls La Roche-Boss Markus Wintersteiner. Was angesichts der Prominenz, die im Kader der Wiener steht, nicht ganz ausgeschlossen ist: Viel hängt natürlich davon ab, wer von seinen "Krachern" dann auch tatsächlich den Weg nach Leoben findet.

Die beiden obersten Titelaspiranten können den Tag durchaus ruhig beginnen, weil sie erst am frühen Nachmittag wieder ins Geschehen eingreifen müssen. Nach den bisher gezeigten Leistungen ist heuer – wie auch im letzten Jahr – HK iTAKSport Utik am ehesten zuzutrauen, die Phalanx der österreichischen Teams zu durchbrechen und erstmals einen ÖIHL-Titel über die Grenze zu entführen.

Utik-Manager Bostjan Fon hat es jedenfalls auch heuer wieder geschafft, ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen, das auch auf den Torinstinkt von Schweden-Legionär Rok Ticar vertrauen kann.

Ganz oben auf der Favoritenliste hat sich jedenfalls das Team des Steirischen Eishockeyverbandes, Team STEHV, positioniert. Die Cracks rund um Mannschaftsführer Philipp Hofer konnten bisher ihre Abgeklärtheit und Routine voll ausspielen und sich recht locker an die Spitze der Vorrunde setzen.

Eine Finalteilnahme von Harry Lange & Co sollte daher wohl nur mehr Formsache sein – sofern man nicht die Zügel zu sehr schleifen lässt und bereits besiegte Gegner wieder zum Leben erweckt.

Finalturnier der ÖIHL 2012 am 12. Mai in der Eishalle Leoben
Beginn der Vorrunde ab 09:00 Uhr
Halbfinale ab 15:00 Uhr
Finale ab 20:00 Uhr

Teilnehmer
Team Steirischer Eishockeyverband (Team STEHV)
HK iTAKSportUtik (SLO)
Györi ETO HC (HUN)
KSV Flowers-Poolboys Wien (AUT)
IHC La Roche "Team ProHockey" Wien (AUT)

Mit dem Live-Ticker können Sie die spannende Finalserie direkt verfolgen.