Vorrunde an Team STEHV

Ein insgesamt sehr hohes Leistungsniveau und enge Spiele kennzeichneten die Vorrunde der Österreichischen InLinehockey-Meisterschaft in Leoben. Während sich die Teams STEHV und HK iTAKSport Utik als Erstplatzierte für das Halbfinale qualifizierten, muss d

Wie ausgeglichen die Leistungsstärke der teilnehmenden Teams war, zeigt sich daran, dass kein einziges Team ohne Niederlage durch die Vorrunde kam und die Hälfte der Spiele lediglich mit einem Tor Unterschied endeten.

Am ehesten verdiente sich noch die Mannschaft des Steirischen Eishockeyverbandes (STEHV) das Prädikat "souverän", weil der einzige Punkteverlust lediglich aus einer Penaltyniederlage gegen Györi ETO HC resultierte, die Steirer aber sonst als einziges Team eine makellos weiße Weste behalten konnten. Nach den überzeugenden Auftritten gilt das Team STEHV wohl als heißester Anwärter auf ein Finalticket.

Dicht dahinter – auch das ist nach den Resultaten der letzten Jahre nicht wirklich überraschend – der Vizemeister des Vorjahres, HK iTAKSport Utik. Die Slowenen mussten zwar gleich im ersten Spiel eine knappe Niederlage gegen das Team STEHV hinnehmen, bewiesen sich in der Folge aber als braver Punktesammler und konnten sich verdient auf den zweiten Endrang positionieren. Vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und das flüssige Kombinationsspiel imponierten.

Nur einen Punkt dahinter rangiert die Mannschaft von Györi ETO HC, die im Spiel gegen Utik den fast schon sicheren Halbfinaleinzug noch verpasste. Dabei stach ein Mann im Team der Ungarn besonders hervor: Nathan Sigmund. Der US-amerikanische Weltmeister brillierte mit teilweise unglaublichen Dribblings, seiner Wendigkeit und seiner mannschaftsdienlichen Spielweise. Die große Show des kleinen Amerikaners wurde nur dadurch getrübt, dass Györ trotz seiner Leistung nur in der Qualifikationsrunde landete.

Der vierte Platz blieb dem letztjährigen Überraschungsteam, KSV Flowers Poolboys aus Wien, vorbehalten. Durch einige Ausfälle gehandicapt, lieferte man vor allem Györ und Utik einen großen Kampf, der in beiden Fällen allerdings dann doch in Niederlagen endete. So blieb der Sieg im Lokalderby gegen La Roche aus Sicht des Teams das einzige Highlight des Tages und die Erkenntnis, dass mit der erwarteten Rückkehr von Mannschaftsstützen die Chance auf das Halbfinale weiter lebt.

Diese Chance ist bei Rekordmeister IHC La Roche "Team ProHockey" ebenfalls noch vorhanden, doch wird es dafür einer ordentlichen Kraftanstrengung bedürfen. Mit null Punkten tragen die Wiener nach der Vorrunde die rote Laterne, auch weil man gegen die Titelaspiranten Team Steiermark und Györ den Sieg vor Augen hatte und doch knapp verpasste.

Für die Cracks von La-Roche-Boss Markus Wintersteiner ist diese Ausgangslage nicht wirklich neu: Auch im Vorjahr hatte man nach der Vorrunde einen einzigen mageren Punkt auf dem Konto und gewann nach einem Durchmarsch noch den Titel.

Ergebnisse Vorrundenturnier der ÖIHL 2012 in der Eishalle Leoben
Team STEHV - KSV Flowers Poolboys 9:5
Györi ETO HC - IHC La Roche "Team ProHockey" 4:3
HK iTAKSport Utik - Team STEHV 3:5
KSV Flowers Poolboys - Györi ETO HC 4:5
IHC La Roche "Team ProHockey" - HK iTAKSport Utik 3:8
Team STEHV - Györi ETO HC 6:7 n.P.
KSV Flowers Poolboys : IHC La Roche "Team ProHockey" 9:7
Györi ETO HC - HK iTAKSport Utik 5:6
IHC La Roche "Team ProHockey" - Team STEHV 5:6
HK iTAKSport Utik - KSV Flowers Poolboys 8:4

 

Rang
1
2
3
4
5

Team
Team STEHV
HK Utik
Györi HC
KSV Wien
IHC La Roche Wien

Tore
26:20
25:17
21:19
22:29
18:27

Punkte
10
9
8
3
0