"Hätte sich Genick brechen können"

Entwarnung nach Schockzustand bei den spusu Vienna Capitals nach der Verletzung von Spieler Patrik Kittinger.

Erste Bank Eishockey Liga

Ein schlimmer Moment stellt das Spielgeschehen beim Duell zwischen den spusu Vienna Capitals und dem EC-KAC in der 24. Runde der Erste Bank Eishockey Liga zwischenzeitlich in den Schatten.

In der 32. Spielminute beim Spielstand von 0:1 sorgt ein Cross-Check von Michael Kernberger in den Rücken von Patrik Kittinger dafür, dass der 23-Jährige auf das Eis fällt und mit voller Wucht mit dem Kopf voran in die Bande kracht. Der Capitals-Crack bleibt regungslos liegen und muss nach einigen Minuten der sofortigen Behandlung auf der Trage abtransportiert werden. Kernberger kassiert für das Foul eine Spieldauerdisziplinarstrafe.

Da Kittinger regungslos auf dem Eis liegen blieb, bestand Sorge, er könnte Lähmungserscheinungen haben. Doch mittlerweile gibt es endgültig Entwarnung: Keine Lähmung, keine Kopfverletzungen, lediglich das linke Handgelenk ist gebrochen. Trotzdem tobte Ex-NHL-Coach Dave Cameron, der gegenüber der "Krone" schon das Schlimmste befürchtete: "Er konnte sich nicht mehr schützen, ich hatte Angst - Kitti hätte sich das Genick brechen können."

Capitals-Manager Franz Kalla bestätigte, dass Kittinger bereits vor dem Abtransport ins Krankenhaus in der Kabine bei Bewusstsein war, sich an alles erinnern konnte und auch das Kitzeln an der Ferse spürte. Deshalb schwächte er auch ab, dass der 23-Jährige beim Abtransport aus der Halle keine Reaktion zeigte: "Da war er schon voll mit Schmerzmitteln."