Text: LAOLA1.at , Foto: GEPA

Dornbirn bucht Playoff-Ticket

Die Bulldogs fixieren mit Sieg gegen Bozen Playoff-Teilnahme. Verrückte Partie in Wien.

Erste Bank Eishockey Liga - Pick Round

Erste Bank Eishockey Liga - Qualification Round

Bereits drei Runden vor dem Ende der EBEL-Zwischenrunde steht der siebte Playoff-Teilnehmer fest.

Der Dornbirner EC besiegt den HC Bozen dank Treffern von Sylvester, Timmins, Arniel und Reid mit 4:1 (2:0,1:0,1:1) und kann mit 22 Punkten nicht mehr aus den Top-2 der Qualification Round verdrängt werden.

Den letzten Playoff-Spot hält momentan Fehervar, das in Villach mit 4:2 (1:0,1:2,0:2) siegt. Die Magyaren halten bei 15 Punkten, zwei mehr als Bozen und vier mehr als die Villacher.

Letzten zehn Minuten werden zum Verhängnis

Die Adler starten zwar mit dem Tor von Beach (13.) gut in die Partie, geraten aber durch Meland (27./PP) und Lovecchio (29.) schnell in Rückstand. Nach einem Energieanfall stellt N. Petrik in der 31. Minute den Ausgleich wieder her.

Schließlich sind es erneut Meland (52.) und Uotila (59./SH/EN), die die Ungarn zum Sieg schießen.

Über den ersten Sieg in der Qualirunde jubeln die Graz99ers gegen den HC Znojmo. Unterweger sorgt eine Sekunde vor dem Ende der Overtime für den 4:3-Erfolg (3:0,0:1,0:2,1:0). Die Freude wird sich bei den Steirern jedoch in Grenzen halten, die nun endgültig die Gewissheit haben, dass die Playoffs 2018 ohne sie stattfinden werden.

Torreiche Pick-Round-Partien

Die Pick Round wartet am 7. Spieltag mit torreichen und äußerst packenden Spielen auf.

Die Vienna Capitals kämpfen sich vor eigenem Publikum gegen die Black Wings Linz nach 1:3- bzw. 2:4-Rückstand zurück in die Partie, müssen sich schlussendlich aber doch mit 5:6 (1:3,2:1,2:2) geschlagen geben.

Die Oberösterreicher machen die frühe Wiener Führung durch Hartl (4./PP2) noch im ersten Drittel zunichte. Hofer (11.), Locke (14.) und DaSilva (17./PP) bringen die Gäste im Drei-Minuten-Takt in Front.

Mehr Energie und Härte ab dem zweiten Drittel führen zu Treffern von Rotter (27.), Nödl (39.), McKiernan (45.) und Vause (54.). Letztlich behalten die Oberösterreicher dank Gaffal (29.), Lebler (48./PP) und noch einmal Locke (54.) allerdings etwas glücklich die Oberhand, da die Capitals unter anderem das leere Tor verfehlen.

Zagreb lässt sich nicht unterkriegen

Red Bull Salzburg kann diesen Ausrutscher nicht ausnutzen und verpasst es mit der 4:5-Niederlage (0:2,3:0,1:2,0:1) gegen Medvescak Zagreb nach Verlängerung an den Wienern vorbeizuziehen und die Tabellenführung zu übernehmen. Beide Teams halten nun bei 19 Punkten.

Olden verschafft Zagreb im ersten Abschnitt mit zwei Toren einen Startvorteil. Ein Doppelschlag durch Raymond und Heinrich in der 25. Minute bringt die Bullen wieder auf Augenhöhe. Weiters treffen Schremp (36.) und Herburger (42./PP) in der regulären Spielzeit für die Salzburger.

Die Kroaten lassem sich jedoch nicht abschütteln, schaffen es in die Overtime, wo schließlich Noonan zwölf Sekunden vor der Schlusssirene im Powerplay den Sieg herstellt.

Die dritte Partie im oberen Tableau zwischen dem HC Innsbruck und dem KAC endet mit einem 4:2 (2:0,2:1,0:1).

Durch zwei Tore von Lammers (9.,29.) und einen Treffer von Yogan (15.) gehen die Haie vor eigenem Publikum schnell hoch in Führung. Auf den Anschlusstreffer von Strong (30.) reagiert Poulsen im Powerplay (38.). Talbot gelingt mit dem Tor zum 4:2 (48.) nur noch Ergebniskosmetik.

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