Text: LAOLA1.at , Foto: GEPA

Bozen eliminiert die Capitals

Für den amtierenden Meister Vienna Capitals ist die Saison im Halbfinale gegen Bozen beendet. Red Bull Salzburg legt wieder vor.

Red Bull Salzburg hat sich am Ostermontag im Halbfinalduell mit den EHC Liwest Black Wings Linz in die Poleposition gehievt. Den Salzburgern nur noch ein Sieg in der "Best-of-Seven"-Serie zum Finaleinzug in der Erste Bank Eishockey Liga.

Linz hat allerdings die zwei bisherigen Heimspiele gewonnen und trotz des 2:3-Rückstands noch alle Chancen. Die Black Wings erwiesen sich im fünften Match auch auf fremdem Eis als harter Gegner. Sie gingen durch Fabio Hofer (8.) und Jonathan D'Aversa (25./Unterzahl) zweimal in Führung, ehe Ryan Duncan (26.) und John Hughes (30.) für Ausgleich und erstmalige Führung der "Bullen" sorgten.

Dan DaSilva brachte mit dem 3:3 im Powerplay (35.) die Linzer aber nochmals ins Spiel zurück. Danach dauerte es bis zur 17. Minute der Verlängerung, bis Robert Schremp in Überzahl die Heimischen mit dem Siegtreffer erlöste. Am Mittwoch folgt in Linz das sechste Duell.

Dem HC Bozen gelingt die Überraschung: Die Vienna Capitals müssen im Semifinale die Segel streichen. Der amtierende Champion aus Wien muss sich den Südtirolern in Halbfinalspiel fünf mit 1:2 geschlagen geben und verliert die "Best-of-Seven"-Serie mit 1:4.

Brandon Buck bringt die Hauptstädter im ersten Drittel in Führung (17.). Monardo (23./PP) und Frigo (34.) besiegeln allerdings das Schicksal der Capitals.

38:16 – das war die Siege-Niederlagen-Bilanz der Vienna Capitals vor dem Start des Play-off. 39:14 – das war das Schussverhältnis im fünften und letztlich entscheidenden Halbfinalspiel gegen den HC Bozen, der die Serie nach dem 2:1-Auswärtssieg mit 4:1 für sich entscheiden konnte.

Nicht nur der amtierende Meister, auch der Favorit auf die Titelverteidigung und ganzjährige Tabellenführer strich gegen den absoluten Außenseiter des Play-off die Segel. Der seinerseits vor drei Monaten noch gegen die Rote Laterne ankämpfte. Und am Ende haderte man auf Seiten der Wiener. Mit dem Spielverlauf, den eigenen Schwierigkeiten und auch ein wenig mit dem Schicksal.

Play-off-Begegnungen verliert man nicht in einem Spiel, sondern in vier bis sieben. Das wusste auch Trainer Serge Aubin. "Es geht nicht um heute. Wenn ich etwa an Spiel drei denke – man muss Wege finden, solche Spiele zu beenden. Das haben wir verabsäumt. Ich bin dennoch stolz auf die Jungs", so der scheidende Head Coach. "Es ist nicht spaßig, so zu verlieren. Im Fünf-gegen-Fünf waren wir das bessere Team, aber manche Tore haben wir zu wirklich schlechten Zeitpunkten gegen uns bekommen: Als wir das Momentum hatten und angedrückt haben", analysierte der Kanadier.

Erste Bank Eishockey Liga - Play-off

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