Fehlersuche bei den Capitals

Ein schlechtes Drittel kostete den Vienna Capitals im zweiten Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga in Bozen alle Chancen.

Alles wieder auf Null – nach dem zweiten Spieltag im Halbfinale stehen beide "Best-of-Seven"-Serien 1:1. Besonders der HC Bozen konnte sich mit dem 4:1 über die Vienna Capitals, nach dem 0:4 zum Auftakt, eindrucksvoll rehabilitieren und signalisieren, dass auf den Meister auch gegen den Underdog ein hartes Stück Arbeit wartet, wenn man wieder ins Finale will.

Knackpunkt war das Mitteldrittel, in dem die Südtiroler auf 3:0 davonzogen. Davor lieferten sich die Teams ein intensives und schnelles Spiel auf Augenhöhe. "Unser erstes Drittel hat mir sehr gut gefallen. Mein Team hat solide gespielt, sich gut auf dem Eis bewegt. Doch im zweiten Drittel haben die Burschen auf einmal damit aufgehört", sah auch Trainer Serge Aubin hier die Wende kommen.

"Wir bekamen den Puck hin und wieder nicht mehr kontrolliert aus unserer Zone, in ein paar Situationen waren wir nicht mit voller Konzentration bei der Sache. Das kannst du dir gegen Bozen nicht leisten. Im ersten Spiel haben wir unseren Gameplan 60 Minuten durchgezogen, heute haben wir nur 20 Minuten voll gespielt", ärgerte sich der Head Coach des Meisters.

Auch der EHC Liwest Linz fand die richtige Antwort auf eine knappe erste Niederlage in Salzburg. Head Coach Troy Ward stellte die Linien etwas um, das fruchtete: "Wir wollten mehr von unseren Spielern im Offensivspiel involviert sehen." Das funktionierte gut – nach knapp 14 Minuten stand es bereits 2:0. Erst im letzten Drittel kam wieder echte Spannung auf, als die Linzer einige Strafen nahmen und Hughes mit dem Anschlusstreffer zum 1:3 noch einmal für ein Lebenszeichen sorgte.

Allerdings spielte der Verlauf der Partie den Gastgebern auch etwas in die Karten. Bei den besten Möglichkeiten zum Anschluss klebte Red Bull Salzburg das Pech am Schläger, etwa bei Dominique Heinrich, der in der 33. Minute an der Latte scheiterte. "Wir haben früh zwei Gegentore nach Deckungsfehlern und ein weiteres nach einem Konter bekommen. Wir haben die Tore zu leicht abgegeben und waren nicht konsequent genug", ärgerte sich Trainer Greg Poss.

Erste Bank Eishockey Liga - Play-off

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