Text: Erste Bank Eishockey Liga

Favoriten im Halbfinale

Red Bull Salzburg und UPC Vienna Capitals halten in der Erste Bank Young Stars League die österreichischen Fahnen hoch.

Mit 98 Punkten aus 37 Partien waren die UPC Vienna Capitals das stärkste Team der regulären Saison. Die Wiener wurden ihrer Favoritenrolle im Viertelfinale gegen den Okanagan Hockey Club aus St. Pölten auch gerecht. Nach einem hart erkämpften 4:2-Heimerfolg setzten sich die Capitals auswärts mit 7:2 durch. Im Halbfinale treffen die Wiener nun auf MAC Budapest.

Diese setzten sich im mit Spannung erwarteten ungarischen Duell mit Fehervar AV19 durch. Den Grunddurchgang beendeten beide Mannschaften mit der gleichen Anzahl an Punkten, das direkte Duell gab dann den Ausschlag für MAC, die mit Heimrecht in die Serie starteten. Dieses nutzte das Team von Szabolcs Fodor mit einem 6:2-Erfolg perfekt aus. Im Rückspiel erzeugte Fehervar mit 46:19 Schüssen viel Druck, den einzigen Treffer der Partie erzielte jedoch David Sebestyen für die Hauptstädter. Nun dürfen sich die Ungarn Hoffnungen auf das Finale machen, im Grunddurchgang gewannen sie das einzige Duell mit den Capitals.

Der EC Red Bull Salzburg ließ in seinem Viertelfinale gegen Kranj nichts anbrennen. Im Hinspiel traf der erst 16-jährige Aljaz Predan gegen seine slowenischen Landsleute beim 4:2-Heimsieg doppelt. Auch auswärts diktierte der Titelverteidiger das Geschehen: Goalie Nicolas Wieser feierte mit 23 Paraden ein Shutout, in der Offensive sorgten Michail Sokolov und Maximilian Egger für die nötigen Tore zum Aufstieg. Im Halbfinale wartet auf die Red Bulls nun mit Jesenice der nächste slowenische Vertreter. Auch in diesem Duell sind die Salzburger Favorit, haben sie doch das einzige Saisonduell klar gewonnen.

Als letztes Team qualifizierte sich HD Mladi Jesenice für die besten Vier. Nach einem 8:5-Auftakterfolg über Znojmo, mussten die Slowenen dann auswärts einen Dämpfer hinnehmen. Die Tschechen erzwangen mit einem 5:1-Erfolg ein Entscheidungsspiel. In diesem dritten Duell stellten die Hausherren aber ihre Klasse unter Beweis und bejubelten am Ende ein 10:3. Erik Svetina traf nicht nur in jedem Spiel, er kam in der Serie insgesamt auf fünf Tore.

Spiele - Play-off Erste Bank Young Stars League