Text: Erste Bank Eishockey Liga

Ungarisches Finale

Fehervar AV19 und Ujpest Budapest stehen im Endspiel der Erste Bank Juniors League. Das Finale wird erstmals in einer "Best-of-Five"-Serie ausgetragen.

Letzten Mittwoch konnte Fehervar mit einem 4:2-Sieg gegen MAC Budapest das Finalticket lösen. Die Gäste aus der ungarischen Hauptstadt traten mit nur drei kompletten Linien an und mussten sich, trotz starker Leistung von Schlussmann Kristopf Nagy (48 Saves), den Landsleuten geschlagen geben.

Der Titelverteidiger der Erste Bank Juniors League steht nun nach diesem 2:0-Seriensieg wieder verdient im Finale.

Der Showdown im zweiten Halbfinale fand am Sonntagnachmittag in Budapest statt. Weder Ujpest noch EC VSV konnten in den ersten 38 Minuten die Scheibe im Tor unterbringen, bis Zsolt Szalma einen Assist von Bence Paterka zum 1:0 für die Budapester einnetze.

Im dritten Drittel ging es dann schnell: Zuerst stellte Paterka auf 2:0 und 36 Sekunden danach konnte Julian Pusnik für den EC VSV den Anschlusstreffer erzielen. Eine Minute nach diesem 2:1 erhöhte Sebestyen Kovac auf 3:1 für die Ungarn. Den Schlusspunkt setze abermals Kovac mit einem Empty-Net-Goal in der letzten Sekunde dieser Halbfinalserie.

Das erste Spiel der "Best-of-Five"-Finalserie findet am 14. März in Szekesfehervar statt.

Die Saison ist für den EC VSV nach diesem Ausscheiden im Halbfinale jedoch noch nicht vorbei. Da man das Finale der Erste Bank Juniors League nicht erreichen konnte, muss noch um den Titel des österreichischen U18-Meisters gespielt werden.

In einer "Best-of-Three"-Serie spielen sich der EC VSV und die UPC Vienna Capitals diesen Titel aus. Die erste Begegnung findet am 15. März in Villach statt.

Spiele - Play-off Erste Bank Juniors League