VSV trennt sich von Greg Holst

Die Adler reagieren auf jüngste Negativ-Serie und stellen ihren Head Coach frei. Markus Peintner übernimmt.

Wie VSV-Geschäftsführer Ulf Wallisch direkt nach der 2:4-Niederlage gegen Innsbruck gegenüber dem "Draustädter" bekanntgibt, trennen sich die Villacher mit sofortiger Wirkung von Head Coach Greg Holst.

Bereits am Montag wird sein momentaner Co-Trainer, Markus Peintner, den Chefposten übernehmen. Ob bis zum Ende der Saison oder nur interimistisch steht noch nicht fest.

Die blauen Adler holten in den letzten sieben Spielen nur vier Punkte und liegen momentan nur auf Tabellenrang 9.

"Nicht mehr akzeptabel"

"Die aktuelle Situation sieht sehr schlecht aus. Wir haben aus sieben Spielen vier Punkte geholt, das ist nicht mehr akzeptabel", zeigt sich Wallisch frustriert über die Leistungen der Blau-Weißen.

"Greg Holst hat für Villach sehr viel geleistet, in schwierigen Zeiten sehr geholfen. Aber wir müssen jetzt reagieren. Die Mannschaft, die Fans und die Sponsoren brauchen ein Signal", erklärt der Geschäftsführer, dass dieser Schritt unausweichlich war.

Drei Trainer innerhalb von fünf Tagen entlassen

Holst dritte Amtszeit hinter der VSV-Bande startete am 9. November 2015. Der folgende Halbfinal-Einzug brachte ihm eine Verlängerung ein, doch bereits letzte Saison begann sein Stuhl mit dem Verpassen der Playoffs zu wackeln.

Der aktuelle Negativ-Lauf war nun endgültig nicht mehr tragbar für die VSV-Führung. Ob das VSV-Urgestein dem Verein weiter erhalten bleibt, ist noch nicht sicher.

Generell war diese Woche keine gute für EBEL-Trainer. Vor Holst wurden bereits Pat Curcio (Bozen) und Benoit Laporte (Fehervar) in den letzten Tagen entlassen.