Text: LAOLA1.at , Foto: GEPA

Haie bremsen Salzburg ein

Nach sieben Siegen ist wieder ein Nuller für die Bullen angesagt. VSV desaströs.

Erste Bank Eishockey Liga

Nach zuletzt sieben Siegen en suite muss der EC Red Bull Salzburg in der 32. EBEL-Runde wieder eine Niederlage hinnehmen. Die Bullen unterliegen beim HC Innsbruck 3:4 (2:1,0:2,1:1).

Clarks Blitzstart nach 23 Sekunden wird von Schremp (11.) und Cijan (15.) beantwortet, durch Clark (26.), Schramm (40.) und Yogan (49.) erfährt das Spiel aber eine erneute Wende. Der Anschluss von Brouillette (56.) macht keinen Unterschied mehr.

Damit verkleinert der HC Innsbruck die Lücke zu Salzburg auf sechs Punkte.

Langsamer Turnaround der Caps

Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen finden die Vienna Capitals langsam wieder in die Erfolgsspur zurück. Beim HC Znojmo kommt der Tabellenführer zu einem 2:1 nach Overtime (1:0,0:0,0:1,1:0).

Rafael Rotter trifft mit einem Abstauber nach 15 Minuten, danach erarbeiten sich die Gastgeber ein klares Chancenplus, scheitern aber immer wieder an Jean-Philippe Lamoureux. Marek Biro sorgt 140 Sekunden vor Ende doch noch für Überstunden, die dank Tessier (61.) doch mit zwei Zählern für die Wiener enden.

Mit dem Sieg bleibt der Vorsprung des Meisters auf die Verfolger zumindest beruhigend. Bei einem Spiel weniger haben die Caps aktuell zehn Punkte auf den KAC gut.

Zagreb beendet Pleitenserie eindrucksvoll

Ebenso ein Ende findet die neun Spiele andauernde Unserie von Medvescak Zagreb, und das sehr zum Leidwesen des VSV. In Villach kommen die Bären beim ersten Spiel ohne Ex-Coach Connor Cameron zu einem 8:3 (0:1,4:1,4:1).

Zwar geht der VSV durch Leiler (3.) in Führung und kann nach Toren von Olden (22.) und Boivin (25.) durch Platzer (27.) noch einmal ausgleichen. Kosikranta (28.), Rajsar (39.), Balej (32.), zwei Mal Morley (44.,52.) und Olden (57./PP) sorgen aber für die klare Klatsche, Kromps zwischenzeitliches 3:7 (56.) ist nur Kosmetik.

Damit muss sich der VSV wieder mit dem Thema Tabellenende beschäftigen, zwei Punkte trennen die Adler vom letzten Platz.

Bulldogs wachen spät auf, verlieren trotzdem

Der Dornbirner EC muss sich dem HC Bozen mit 2:3 nach Overtime (0:1,0:1,2:0,0:1) geschlagen geben. Halmo stellt die Führung der Gäste im ersten Drittel her (7.).

Alexander Petan erzielt im zweiten Drittel den zweiten Treffer für die Gäste aus Südtirol (38.). Timmins kann kurz vor dem Ende verkürzen (56.), Dustin Sylvester bringt die Gastgeber 67 Sekunden vor dem Ende mit seinem Treffer zum 2:2 in die Overtime.

In der Verlängerung avanciert Angelo Micelli zum Matchwinner: Der Center erzielt in der dritten Minute der Overtime den Siegtreffer.

Black Wings Linz kassieren in Fehervar Packung

Fehervar fügt den Black Wings Linz in der 32. Runde der EBEL eine herbe 8:4-Klatsche zu.

Die Gäste können das Spiel zwar lange Zeit offenhalten, kassieren jedoch in den letzten drei Minuten drei Treffer. Das Spiel bietet zwei besonders torreiche Abschnitte: Einmal fallen in zehn Minuten fünf Tore, vor dem Ende fallen vier Tore in drei Minuten.

In Graz unterliegen die 99ers dem KAC mit 1:4. Zwar sind die Grazer den Klagenfurtern über weite Strecken des Spiels ebenbürtig, mehr Tore erzielen aber die Gäste.

Tor-Festival in Fehervar

In Fehervar dauert es acht Minuten, ehe die Gastgeber durch einen Treffer von Gilbert in Führung gehen.

Danach fallen, drittel-übergreifend, fünf Tore innerhalb von zehn Minuten. Philipp Lukas kann kurzzeitig ausgleichen (15.), doch die Ungarn gehen noch im ersten Drittel durch Harty (18./PP) wieder in Führung. Hari erhöht die Führung 35 Sekunden später.

45 Sekunden nach Beginn des Mitteldrittels kann Spannring kurzzeitig auf 3:2 verkürzen (31.), doch Manavian stellt mit seinem Poweplay-Tor auf 4:2 (25.). Die beiden Mannschaften wechseln sich munter mit dem Toreschießen ab, denn Hofer bringt die Linzer in der 36. Minute auf nur ein Tor heran.

Im Schlussabschnitt erzielt Koger das 5:3 (49.) Es scheint, als ob Lebler das Spiel mit seinem Anschlusstreffer (57.) erneut spannend macht, doch die Linzer fallen danach auseinander.

Hari trifft 62 Sekunden später zu Entscheidung (58.). Erdely stellt mit einem Empty Netter (59.) und einem Powerplay-Tor 49 Sekunden vor den Ende den 8:4-Endstand her.

Mit dem Sieg springt Fehervar auf den siebten Platz, fünf Punkte hinter Dornbirn, welche den letzten Pick-Round-Platz besetzen. Die Linzer bleiben auf Rang drei, doch der Abstand zum KAC wächst.

KAC hängt Linz ab

Mit dem Sieg gegen die Grazer enteilen die Klagenfurter den Linzern in der Tabelle. Der Abstand auf die Stahlstädter beträgt nun fünf Punkte.

Manuel Ganahl bringt die Gäste nach einem Powerplay-Tor im zweiten Drittel mit 1:0 in Führung (31.). Florian Iberer kann für die Gäste noch im selben Drittel ausgleichen (37.). Die Freude über den Ausgleich währt aber nicht lange, da Brucker nur 68 Sekunden später zur erneuten Führung des KAC netzt (38.).

Thomas Koch setzt die Schlusspunkte: Das Powerplay-Tor des 34-Jährigen in der 51. Minute führt zum 3:1. Kurz vor dem Ende erzielt er noch sein zweites Tor. Nach einem Schuss von Lundmark verwertet der Routinier im Powerplay den Rebound zum 4:1-Endstand (59.).

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