Text: LAOLA1.at , Foto: GEPA

Rotter Matchwinner bei Capitals-Sieg

Dank eines Doppelpacks feiert der Meister einen Heimsieg über Zagreb. VSV punktet bei Peintner-Debut.

Erste Bank Eishockey Liga

Zum Auftakt der 26. EBEL-Runde gibt es einen Heimsieg für den Meister: Die Vienna Capitals bleiben gegen Medvescak Zagreb 2:0 (0:0,2:0,0:0) obenauf.

Die Entscheidung in einer Partie, die von den Caps bestimmt wird, fällt im Mitteldrittel durch einen Doppelpack von Rafael Rotter: Erst trifft der Publikumsliebling etwas kurios im Fallen (26.), dann im Powerplay (34.), als sein Schuss von einem Verteidiger abgefälscht wird.

Jean-Philippe Lamoureux kommt zum dritten Shutout en suite.

Er ist nun schon 187 Minuten und 49 Sekunden ungeschlagen, da er auch in den letzten beiden Duellen mit den Graz99ers ohne Gegentreffer blieb.

Der Spitzenreiter aus Wien tilgt mit seinem 20. Saisonsieg im 25. Spiel den letzten weißen Fleck auf seiner EBEL-"Landkarte": Zagreb war das einzige Team, gegen das die Capitals in dieser Saison noch nicht gewonnen hatten. Das erste Saisonduell beim Liga-Rückkehrer hatten sie am 26. Oktober mit 1:4 verloren.

Die Vienna Capitals bauen ihren Vorsprung auf den KAC in der Tabelle auf elf Punkte aus, weil die Rotjacken bei den Black Wings Linz 2:4 unterliegen.

VSV punktet bei Peintner-Debüt

Auch unter Markus Peintner kann der VSV (noch) nicht gewinnen, fährt aber beim Debüt des Neo-Coaches einen Punkt ein: Beim HC Bozen gibt es in der 26. EBEL-Runde ein 1:2 nach Overtime (1:1,0:0,0:0,0:1).

Linz kann sich zu Hause gegen den auswärtsstarken KAC mit 4:2 (3:1,0:1,1:0) durchsetzen.

Innsbruck besiegt die Graz99ers mit 5:2 (1:0,2:2,2:0) und die Partie Znojmo-Salzburg endet mit 3:4 nach Overtime (1:0,1:2,1:0,0:1).

Entscheidung nach Verlängerung in Bozen

Die Zuseher in Bozen sehen von Beginn an eine ausgeglichene Partie, deren Krönung die vielen Torchancen auf beiden Seiten ist. Nach fünf Minuten erzielt DeSousa den Führungstreffer für die Hausherren. Die Adler wachen danach auf und können zwischenzeitlich durch Flick (12./PP) ausgleichen.

In den beiden letzten Dritteln gelingt keinem der Teams trotz hochkarätiger Möglichkeiten ein Treffer.

Matchwinner für die Foxes, die ihrerseits den ersten Erfolg unter Kai Suikkanen holen, ist DeSousa. Er erzielt nicht nur den ersten Treffer, sondern in der Overtime auch den umstrittenen Gamewinner (64.), dem ein Foul vorausgegangen sein soll.

KAC-Siegesserie beendet

An der Tabellenspitze ermöglichen die Black Wings Linz mit einem 4:2 über den zweitplatzierten KAC den Vienna Capitals den Ausbau ihres Vorsprungs und rücken ihrerseits bis auf drei Zähler an die Rotjacken heran.

Die Gastgeber stürmen binnen 3:19 Minuten auf 3:0 davon, zwischen den Treffern von Schofield und Lebler liegen nur fünf Sekunden (4.). Dann lassen die Black Wings etwas nach und die Klagenfurter durch Hundertpfund (14./PP) und Richter (28.) wieder herankommen. Broda (59.) sorgt spät für Beruhigung.

Lebler avanciert mit seinem 175. Treffer für die Black Wings zum alleinigen Rekordtorschützen des Klubs. Der 29-Jährige, der auch die EBEL-Schützenliste mit 20 Toren anführt, übertrifft damit die Marke von Philipp Lukas (174). 

Schützenfest in Innsbruck

Der HC Innsbruck bringt etwas Distanz zwischen sich (39 Punkte) und die Graz99ers (34), die Haie gewinnen daheim 5:2. Spurgeon trifft im Doppelpack (22./PP, 49./Penalty). Den Grazern gelingt durch Setzinger (26.) und Carlsson (38.) nur zweimal der Anschlusstreffer.

In die Torschützenliste auf Seiten der Haie können sich auch Yogan (20.), Paulweber (30.) und Sedivy (58./EN) eintragen.

Am Sonntag folgt in Graz ein erneutes Aufeinandertreffen.

Salzburg feiert Overtime-Sieg

Znojmo geht nach 18 Minuten mit zwei Mann mehr durch Nemec in Führung. Raffl sorgt durch ein Powerplay-Tor für den Ausgleich (27.), ehe Plihal in der 30. Minute ebenfalls in Überzahl die Führung wieder herstellen kann. Salzburg gibt nicht auf und Brouillette gelingt erneut der Ausgleich (35.).

Cip kann allerdings nach schöner Einzelaktion das Heimteam verdient wieder in Front schießen (50.). Doch auch diesmal haben die Bullen eine Antwort und können sich nach dem Treffer von Brouillette (55.) in die Overtime retten.

In dieser wird Harris zum Matchwinner, als er in der 63. Minute das entscheidende Tor nach Vorarbeit von Raffl erzielen kann.

Fehervar schockt die Bulldogs

Im letzten Spiel der 26. Runde der EBEL kann sich Fehervar AV 19 gegen Dornbirn mit 2:1 (0:0,1:0,1:1) durchsetzen. Die Magyaren gewinnen das Spiel bereits im zweiten Drittel dank eines Fehlers von Rinne.

Die Zuschauer sehen im ersten Drittel ein überlegenes Spiel von Dornbirn, doch die Tore bleiben aus. So gehen die Mannschaften mit einem 0:0 in die Pause. Das zweite Drittel ist sehr ausgeglichen. Das Spiel gewinnt an Tempo und Chancen.

Kurioses Tor

Rinne geht aus dem Tor, um den Puck weiterzuspielen, verfehlt diesen jedoch. Reisz (22.) nützt die Gelegenheit und schnappt sich den Puck, fährt um das Tor und kann per "Bauerntrick" den Puck im Tor versenken.

Rinne versucht zwar noch mit dem Stock an die andere Seite zu gelangen, kommt aber zu spät und muss sich geschlagen geben.

Das restliche Drittel vergeht eher unspektakulär. Pausenstand nach dem zweiten Drittel: 1:0.

Letzter Spielabschnitt

Das dritte Drittel ist ebenso wie das zweite sehr ausgeglichen. Die Mannschaften begegnen sich auf Augenhöhe. Trotz einiger Strafen von Fehervar, kommen die Bulldogs zu keinem Powerplay-Tor.

Fehervar hat das Quäntchen mehr Glück und kann durch Hari (47.) auf 2:0 erhöhen. Am Ende des dritten Drittels erhöhen die Bulldogs nochmal das Tempo und Macierzynski (51.) erzielt den Anschlusstreffer.

Fehervar kann das Spiel über die Zeit retten und gewinnt gegen Dornbirn mit 2:1.

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