Text: LAOLA1.at , Foto: GEPA

Capitals sind Meister

Die Wiener sweepen den KAC im Finale und holen zweite Meisterschaft der Klubgeschichte.

Die UPC Vienna Capitals holen den zweiten Meistertitel der Klubgeschichte.

Zwölf Jahre nach dem ersten Triumph besiegen die Wiener im Finale wieder den EC-KAC und setzen sich die Meisterkrone auf. Das vierte Finalspiel der Erste Bank Eishockey Liga entscheiden die Capitals knapp 3:2 für sich.

Matt Neal (1.) bringt die "Rotjacken" in Front, aber Rafael Rotter (4.) und Andreas Nödl (7./SH) drehen die Partie, Ziga Pance (20./PP) gleicht aus, aber Ryan McKiernan (26./PP) macht alles klar.

Die Wiener sind das erste Team, das im Play-off eine 12:0-Bilanz an Siegen aufweist.

Es ist ein Titel, möglicherweise für die Ewigkeit. Erst der Punkterekord im Grunddurchgang, dann zwölf Siege aus zwölf Play-off-Partien - an die UPC Vienna Capitals 2016/17 wird lange kein Team herankommen.

Die Wiener entscheiden die Finalserie schon im vierten Spiel, holen sich die Karl-Nedwed-Trophy in der Klagenfurter Stadthalle statt in der eigenen Albert-Schultz-Halle ab. Das tut der Feierlaune bei Spielern und mitgereisten Fans nicht den geringsten Abbruch.

Während die Hausherren, nun als Vizemeister betitelt, schnell das Eis räumten, drehten die Wiener verdiente Jubelrunden. "Es war eine echte Durststrecke, aber auch ein Wahnsinnsjahr ohne Ups and Downs. Hut ab an alle Beteiligten, es war eine brutale Mannschaftsleistung, jeder hat seine Aufgabe so gut wie möglich gemacht. Hut ab an die anderen Mannschaften, die Liga wird von Jahr zu Jahr stärker", dachte Rafael Rotter im Moment der größten Machtdemonstration an die Konkurrenz.

Und der Meistermacher Serge Aubin schien erleichtert wie nie: "Es war eine spannende Reise mit dem Team! Ich bin so stolz auf meine Jungs, sie haben alle so hart gearbeitet. Das werden wir heute genießen - wir haben das Unmögliche geschafft. Ich bin froh, Teil einer speziellen Gruppe gewesen zu sein."