Sieg bei Eröffnung

Mit einem "Baustellenspiel" gegen den EC-KAC weihten die Moser Medical Graz99ers das neue Eisstadion ein. Der EC VSV unterlag Rosenheim.

Im "Baustellenspiel" erwischten die Gäste aus Klagenfurt den besseren Start, doch mit jeder Minute wurden die Gastgeber stärker. Zwar übernahmen die 99ers ab der zehnten Minute das Kommando, dennoch ging es mit einem torlosen Unentschieden in die erste Pause. Dies änderte sich im zweiten Abschnitt: Zwar unterliefen beiden Seiten einige Fehler, dennoch entwickelte sich ein äußerst unterhaltsames Spiel.

Patrick Harand egalisierte die Führung von Ken Ograjensek, doch der Ex-Klagenfurter Oliver Setzinger stellte den Vorsprung in der 32. Minute wieder her. Einem Shorthander von Kyle Beach ließ der Rekordmeister einen Treffer von Marco Brucker zum 3:2 folgen. Nach dem ereignisreichen Mittelabschnitt, verliefen die letzten 20 Minuten hart umkämpft. Während die "Rotjacken" die Chance auf den Ausgleich vergaben, sorgte Beach mit einem Treffer ins leere Gehäuse für den 4:2-Endstand.

Die ersten Minuten des Heimspiels vom EC VSV gegen Rosenheim waren ein zögerliches Abtasten auf beiden Seiten. Nachdem beide Teams ein Powerplay ungenützt ließen, konnten die Villacher Fans in der 17. Minute zum ersten Mal jubeln: Nach Vorarbeit von Mikko Jokela und Patrick Platzer traf Valentin Leiler. Zwei Minuten später wurde der Spielstand durch Simon Hindenreich mit einem schönen Solo egalisiert und es ging mit einem 1:1 in die Kabinen.

Im zweiten Abschnitt nahm die Partie an Härte zu, was dem körperbetonten Spiel der Gäste zu verdanken war. Wieder gab es auf beiden Seiten Strafen, die "Adler" hatten sogar ein vierminütiges Überzahlspiel, doch sie konnten den Puck nicht im Tor unterbringen. In Minute 30 schoss Maximilian Vollmayer die "Starbulls" in eine 2:1-Führung. Mit diesem Zwischenstand endete das zweite Drittel, in dem die Deutschen leicht die Überhand hatten. In einem hart umkämpften dritten Drittel schien den Mannen von Greg Holst etwas die Luft auszugehen. Trotzdem gelang es dem VSV, wieder durch Leiler, auszugleichen. Es folgte eine torlose Overtime, im darauffolgenden Penaltyschießen zogen die Villacher den Kürzeren.