Text: Eishockey.at

"Haie" mit Frischzellenkur

Der HC TWK Innsbruck hat erneut einen sportlichen Umbruch vollzogen. Stark verjüngt soll nun in die Erfolgsspur gefunden werden.

"Wir werden uns hüten ein Saisonziel in Form einer Platzierung zu geben. Die Spieler wissen aber was die Stunde geschlagen hat. Eine Saison wie im vergangenen Jahr darf sich nicht noch einmal wiederholen."

Diese Worte von Vorstandsmitglied Norbert Ried im Rahmen der alljährlichen Auftaktpressekonferenz sprechen eine deutliche Sprache. Nach einer intensiven Analyse der verpatzten Vorjahressaison hoffen die Verantwortlichen der "Haie" auf den langersehnten Erfolg. Dafür muss es in allen Mannschaftsteilen aber eine deutliche Steigerung geben. "Wir hatten im letzten Jahr, trotz eines passablen Starts, überall große Probleme. Insbesondere einige Importspieler haben die Erwartungen leider nicht erfüllt. Aber auch die Tiroler Spieler müssen einen Schritt nach vorne machen", weiß Ried.

Ein großer sportlicher Umbruch in allen Mannschaftsteilen war abzusehen. Von der Trainerposition bis hin zu neuen Importspielern – die Innsbrucker präsentieren ihren Fans im kommenden Jahr einmal mehr viele neue Gesichter. Neo-Coach Rob Pallin schwingt dabei das Zepter. Der US-Amerikaner leitete die nötige "Frischzellenkur" ein und verjüngte das Team. Mit Andrew Clark, Austin Smith, Mario Lamoureux, Ondrej Sedivi, Lubomir Stach und Kristian Kudroc holten die Tiroler sechs neue Legionäre.

"Ich glaube wir haben eine sehr gute Mischung in der Mannschaft. Wir haben versucht hungrige Spieler nach Tirol zu holen. Jetzt müssen wir eine Einheit werden", weiß Pallin. Froh ist der 49-Jährige auch über die Verlängerung seiner "Paradelinie" rund um John Lammers, Tyler Spurgeon und Hunter Bishop. Gerade diese Reihe zeigte am Ende der vergangenen Saison viel Potential. "Es war die oberste Prämisse alle drei in Innsbruck zu halten. Das ist uns gelungen und darüber sind wir sehr froh."

Kapitän Patrick Mössmer appelliert im Vorfeld auch an die Teamkollegen. "Um erfolgreich zu sein, muss jeder Einzelne seine Rolle kennen und akzeptieren. Das bedarf einer nüchternen Selbstreflexion. Jeder muss im Rahmen seiner Möglichkeiten das Bestmögliche aus sich herausholen."

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