Start mit einer Overtime

In einem abwechslungsreichen Auftaktspiel der Erste Bank Eishockey Liga erarbeiteten sich die UPC Vienna Capitals einen Overtime-Sieg gegen den EHC Liwest Linz.

Die UPC Vienna Capitals bezwangen den EHC Liwest Linz zum Auftakt der neuen Saison in der Erste Bank Eishockey Liga mit 4:3 nach Verlängerung (0:1,1:1,2:1).

Schon nach 14 Sekunden schockte Rückkehrer Brian Lebler die Gastgeber, die sich aber bald fingen und das ganze Spiel über offensiver agierten (39:16 Torschüsse). Auf Leblers 2:0 (33./PP) antwortete Rafael Rotter schnell (34.), im letzten Drittel trafen Riley Holzapfel (45., 54./PP) bzw. Marc-Andre Dorion (50.). In der Overtime fixierte Jamie Fraser nach 37 Sekunden den Zusatzpunkt der Capitals.

"Das war eines dieser Spiele, wo man gemerkt hat, dass wir zu Beginn nervös sind, es ist überhaupt nicht so gelaufen, wie wir wollten. Aber dann haben wir Struktur bewiesen und sind glücklich mit den zwei Punkten", meinte Wiens Trainer Serge Aubin.

Hans Schmid, Präsident der Vienna Capitals, ärgerte sich anschließend über den Termin des Auftaktspiels. Dabei kamen nur 3.000 Zuseher in die Kagraner Eishalle. "Es kann nicht sein, dass man ein Auftaktspiel in Wien ansetzt, wenn Rapid spielt, Austria spielt und Salzburg spielt. Da müssen wir mit der Liga-Führung ein intensives Gespräch führen, das werde ich machen", kündigte der Präsident der Wiener im "Sky"-Interview an.