Keine Änderung an der Meisterschaftsausschreibung

Um die in den Medien aufgekommene Diskussion über den weiteren Ablauf der Vergabe des österreichischen Meistertitels Klarheit zu bringen, möchte der Österreichische Eishockeyverband unmissverständlich festhalten, dass an der Meisterschaftsausschreibung ke

Vor Beginn der Saison in der Erste Bank Eishockey Liga wurde in den Durchführungsbestimmungen, die gemeinsam mit dem Österreichischen Eishockeyverband ausgearbeitet wurden, unter § 3 Abs. (1) festgehalten:

Der bestplatzierte österreichische Verein im Play-off erhält den Titel "Österreichischer Staatsmeister 2011/12". Der zweitbestplatzierte österreichische Verein im Play-off erhält den Titel "Österreichischer Vize-Staatsmeister 2011/12".

Zudem gibt es eine Bestimmung, welche die Reihung der einzelnen Mannschaften innerhalb der Erste Bank Eishockey Liga festlegt. Daran wird sich der Österreichische Eishockeyverband halten und durch die unten aufgelisteten Punkte den Österreichischen Staatsmeister 2011/12 küren. Eine eigene Finalserie bei einem Ausscheiden der beiden österreichischen Vereine im Halbfinale, EHC Liwest Linz und EC-KAC, wird es, wie vielerorts spekuliert, nicht geben.

Rangordnung für die Endtabelle in der Erste Bank Eishockey Liga
Sieger ist der Erste Bank Eishockey Liga Finalsieger, Zweiter der Unterlegene in der Finalserie. Von den beiden Halbfinalverlierern ist die Mannschaft Dritter, die

1. mehr Siege im Halbfinale hat (z.B. Team A unterliegt mit 3:4 Siegen und Team B unterliegt mit 2:4 Siegen, somit wäre Team A Dritter und Team B Vierter);

2. Ist die Anzahl der Siege gleich, wird die Mannschaft vorgereiht, die bei den vier Niederlagen mehr Overtime-Niederlagen hatte (z.B. Team A und Team B unterliegen mit 2:4 Siegen, Team A hat bei den vier Niederlagen einmal in der Overtime verloren und Team B viermal in regulärer Spielzeit, somit wäre Team A Dritter und Team B Vierter);

3. Sind beide Teams immer noch gleich, dann zählt das Torverhältnis der jeweiligen Serie (z.B. Team A hat die Serie 2:4 verloren – die vier Niederlagen nach regulärer Spielzeit - mit einem Torverhältnis von 12:18 und Team B hat ebenso die Serie 2:4 verloren – ebenfalls die vier Niederlagen in regulärer Spielzeit – und ein Torverhältnis von 11:19, somit wäre Team A Dritter und Team B Vierter);

4. Sind beide Teams immer noch gleich, dann zählt die höhere Anzahl der geschossenen Tore (z.B. wie bei 3., nur Team A Torverhältnis 12:18 und Team B 11:17, somit wäre Team A Dritter und Team B Vierter);

5. Sind beide Teams immer noch gleich, dann zählt die Platzierung aus der Zwischenrunde.

6. Bei den Mannschaften, die im Viertelfinale ausscheiden gelten die gleichen Regeln von 1-5.

7. Die Mannschaften, die nach dem Grunddurchgang/nach der Zwischenrunde ausgeschieden sind, beziehen mit den Platzierungen im Grunddurchgang/in der Zwischenrunde auch die Platzierung in der Endtabelle.

8. Der bestplatzierte österreichische Verein in der Endtabelle ist Österreichischer Staatsmeister 2011/12.

Vorläufige Endtabelle
1. EHC Liwest Linz/KHL Medvescak Zagreb/EC-KAC/HDD Tilia Olimpija Ljubljana
2. EHC Liwest Linz/KHL Medvescak Zagreb/EC-KAC/HDD Tilia Olimpija Ljubljana
3. EHC Liwest Linz/KHL Medvescak Zagreb/EC-KAC/HDD Tilia Olimpija Ljubljana
4. EHC Liwest Linz/KHL Medvescak Zagreb/EC-KAC/HDD Tilia Olimpija Ljubljana
5. UPC Vienna Capitals (Viertelfinalserie 3:4 verloren)
6. SAPA Fehervar AV19 (Viertelfinalserie 2:4 verloren, 1 OT-Niederlage, Torverhältnis +7)
7. EC Red Bull Salzburg (Viertelfinalserie 2:4 verloren, 1 OT-Niederlage, Torverhältnis -3)
8. HC Orli Znojmo (Viertelfinalserie 0:4 verloren)
9. EC Rekord Fenster VSV (Platzierung nach der Zwischenrunde)
10. Moser Medical Graz 99ers (Platzierung nach der Zwischenrunde)
11. HK Acroni Jesenice (Platzierung nach der Zwischenrunde)