Bart ist wieder "in"

Für einen guten Zweck lassen sich Männer im nächsten Monat rund um den Globus einen Schnurrbart wachsen. Auch die Erste Bank Eishockey Liga steht in dieser Zeit im Zeichen vom "Movember".

Nach 17 Runden in der Erste Bank Eishockey Liga denkt noch kein Spieler an einen etwaigen Play-off-Bart, als viel zu ausgeglichen entpuppt sich die diesjährige Spielzeit.

Von September bis April kämpfen zwölf Teams um jede Scheibe und schenken einander keinen Zentimeter auf dem Eis. Doch im nächsten Monat geht es neben wichtigen Punkten auch um die Gesundheit von Männern, denn der "Movember" steht bevor.

Diese Initiative wurde im Jahr 2003 im australischen Melbourne ins Leben gerufen und setzt sich aus dem englischen Wort für Oberlippenbart "moustache" und dem Monat des Geschehens "november" zusammen.

In diesen 30 Tagen lassen sich Männer zugunsten der Erforschung und Vorbeugung von Prostatakrebs Oberlippenbärte wachsen. Denn es gilt Aufmerksamkeit zu erregen und in weiterer Folge Spenden zu sammeln.

"Die Spieler aus Nordamerika haben diese Aktion eigentlich nach Europa gebracht. Es ist für einen guten Zweck und daher macht es jeder gerne", berichtet Nicolas Petrik, Stürmer vom Dornbirner Eishockey Club.

Es handelt sich dabei um eine spaßige Annäherung an ein sehr ernstes Thema, was auch der gebürtige Villacher bestätigt: "Der Spaß wird auch nicht zu kurz kommen, alleine wenn man die sprießenden Bärte seiner Kollegen sieht. Persönlich muss ich mich noch für einen Stil entscheiden, aber es wird sicher lustig werden."

Bei dieser globalen Bewegung ist Teamwork gefragt. Auch die Frauen unterstützen als "Mo Sistas" die Bartträger und setzen sich ebenfalls dafür ein, das Bewusstsein für Prostatakrebs zu stärken. So bringen es die Initiatoren mit ihrer Kernaussage auf den Punkt: "Echte Männer lassen sich echte Bärte wachsen und sprechen über echte Probleme".

Zusätzliche Informationen finden Sie auf der offiziellen Homepage: http://at.movember.com