Wieder Liga-Alltag für Salzburg

Titelverteidiger Salzburg empfängt am Dienstag im Nachtragsspiel Olimpija Ljubljana. Die Slowenen sind in der Mozartstadt seit über zwei Jahren ohne Sieg. Die "Bullen" sind mit 33 Punkten das beste Heimteam der Liga.

Nach dem Red Bulls Salute 2010 verpasste Meister Red Bull Salzburg am Wochenende in Minsk auch die Titelverteidigung im IIHF Continental Cup.

Ab sofort hat die "Bullen" der Liga-Alltag wieder. Die Meisterschaft ist nun das nächste große Ziel von Thomas Koch und Co. Nur 48 Stunden nach der knappen 3:4-Niederlage gegen Junost Minsk im Europacup-Finalturnier in Weißrussland muss Salzburg am Dienstag erneut aufs Eis. Für die Mozartstädter ist es bereits das vierte Match in nur fünf Tagen.

"Wir waren richtig vorbereitet. Die Mannschaft wusste auch was uns gegen Junost Minsk erwartet, aber leider haben wir das im ersten Drittel etwas unterschätzt, sind gleich in Konter hineingelaufen und haben dem Gegner zu viele 2:1-Chancen ermöglicht - Minsk hat das eiskalt genützt. Einem Rückstand in einem Finale nachzulaufen ist immer schwer. Es war auch unser drittes Spiel in drei Tagen. Das ist sicherlich nicht das einfachste - für beide Mannschaften. Aber das Spiel ist vorbei, verloren. Wir müssen jetzt auf das nächste Spiel hinarbeiten", blickt Stürmer Thomas Raffl wieder nach vorne.

Zu Hause waren die Red Bulls bisher eine Macht: Aus 18 Heimspielen holten die Salzburger bereits 33 Punkte (16 Siege) und schossen dabei 90 Treffer (Ligaspitze). Großen Anteil am Offensivfeuerwerk der "Bullen" hat Kapitän Koch, der 17 der 152 Saisontreffer erzielte.

Olimpija Ljubljana und seine zwei Gesichter: Zu Hause top, in der Fremde hingegen meist nur Punktelieferant. Auch am Sonntag mussten sich die Slowenen bei Leader KAC mit 0:3 geschlagen geben.

Mit der Vorstellung seiner Mannschaft war Head Coach Hannu Järvenpää aber dennoch zufrieden: "Die Jungs haben hart gekämpft. Auch wenn wir das Match nicht gewinnen konnten, hat mir unsere Vorstellung gefallen. Leider hat es am Ende nicht ganz gereicht: Die Klagenfurter spielten gut und waren etwas besser. Die Mannschaft muss jetzt die positiven Dinge in die kommenden Spiele mitnehmen."