Sperren für Ferland und Wanvig

Der Strafsenat Erste Bank Eishockey Liga sperrt Jonathan Ferland (UPC Vienna Capitals) für fünf Spiele. Kyle Wanvig (EC Rekord-Fenster VSV) wird für vier Partien aus dem Verkehr gezogen.

Der Liga-Strafsenat verhängt Sperren über die beiden Stürmer Jonathan Ferland (Vienna Capitals) und Kyle Wanvig (VSV).

Ersterer wird nach der Matchstrafe bei Olimpija Ljubljana (1:2 n.P.) fünf Spiele aus dem Verkehr gezogen. Nach einer Auseinandersetzung ging Ferland nicht in die Kabine sondern begab sich auf die Bank der Hausherren und "attackierte mehrere Spieler mit Faustschlägen".

VSV-Crack Wanvig wird nach mehreren Schlägereien bei der 1:3-Pleite gegen Jesenice für vier Partien gesperrt.

Die Begründung des Strafsenats zum Fall Ferland:
"Nach Angaben des Schiedsrichters und nach Einsicht in den Videobeweis hat der Spieler Jonathan Ferland von UPC Vienna Capitals mit dem Spieler Bostjan Groznik von HDD Tilia Olimpija Ljubljana eine Auseindandersetzung mit Faustschlägen. Über beide Spieler wurde eine 5 Minutenstrafe + Spieldauer verhängt.

Der Spieler Ferland begab sich aber nicht in die Kabine, sondern begab sich auf die Spielerbank von Ljubljana und attackierte mehrere Spieler mit Faustschlägen, worauf über ihn eine Matchstrafe verhängt wurde. Selbst eine schon ausgesprochene Strafe konnte den Spieler nicht davon abhalten, neuerlich Tätlichkeiten zu setzen, sodass vor allem aus spezialpräventiven Überlegungen heraus eine Strafe von fünf Spielen zu verhängen war."

Die Begründung des Strafsenats zum Fall Wanvig:
"Nach Angaben des Schiedsrichters und nach Einsicht in den Videobeweis kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen Derek Damon (EC Rekord-Fenster VSV) und Antti Pusa (HK Acroni Jesenice). Nachdem die Schiedsrichter diese Auseinandersetzung beendet hatten, kam der Spieler Kyle Wanvig vom EC Rekord-Fenster VSV und begann eine neuerliche Auseinandersetzung mit Faustschlägen gegen Pusa, worauf über ihn eine Matchstrafe verhängt wurde.

Da der Spieler Wanvig nach Beendigung der Auseinandersetzung zwischen zwei anderen Spielern und in einer Spielunterbrechung ohne ersichtlichen Grund eine weitere Schlägerei durch Versetzen von Faustschlägen begann, ist aus spezial- und generalpräventiven Überlegungen von einer Strafe in Höhe von vier Spielen auszugehen gewesen."