Nur die Capitals feiern einen "Sweep"

Die Vienna Capitals schaffen als einziges Team nach vier Spielen den Einzug in das Halbfinale. Medvescak Zagreb und der EHC Liwest Linz können auf 1:3 verkürzen.

Die Vienna Capitals ziehen als erstes Team in das Playoff-Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga ein.

Die Wiener gewannen auch das vierte Viertelfinalspiel bei den Moser Medical Graz 99ers mit 4:3 (0:1,0:1,3:1) nach Verlängerung. Die Capitals holten dabei ein 0:3 in den letzten sechs Minuten auf. Cory Larose erzielte in Minute 67 den entscheidenden Treffer.

"Das war ein Ritt von der Hölle in den Himmel, so etwas habe ich in dieser Form noch nie erlebt - es gibt doch einen Eishockey-Gott, der auf uns schaut. Wir geben nie auf, waren auf unsere Chance, und wenn sie kommt, nützen wir sie. Mit diesem Spiel haben wir endgültig das Semifinal-Aus gegen Linz aus unseren Köpfen gelöscht. Dieses großartige Comeback gibt uns mit Sicherheit sehr viel Selbstvertrauen für die bevorstehenden Aufgaben. Jetzt haben die Jungs zwei Tage frei, das haben sie sich redlich verdient, und ich will sie auch nicht in der Eishalle sehen", erklärt Head Coach Kevin Gaudet, dessen Spieler erst wieder am 15. März mit dem ersten Semifinale den nächsten Einsatz haben.

Ein fünftes Spiel erzwangen die Black Wings Linz mit einem 2:0 (1:0,1:0,0:0) über den EC Rekord-Fenster VSV (1:3 im Best-of-Seven) und Medvescak Zagreb durch ein 4:1 (1:0,2:1,1:0) gegen den KAC (1:3).

Red Bull Salzburg verzichtete aus Sicherheitsbedenken auf ein Antreten in Ljubljana (3:0 in Serie). Am Montag wird das weitere Vorgehen beschlossen. Die fünften Spiele in den noch übrig gebliebenen drei Serien finden am Faschingdienstag (08.03.) statt.