Sabres vor Titelverteidigung

Erstmals wird die Finalserie um die österreichische Meisterschaft bei den Damen im "Best of Five" ausgespielt. Die Sabres Wien haben auch da die Nase vorne.

Die Finalserie der diesjährigen Staatsmeisterschaft begann mit zwei Spielen in Wien. Im ersten Spiel starteten die Wienerinnen mit viel Druck, doch die Salzburgerinnen konnten dagegenhalten. In der 16. Minute gelang es Anna Hanser, nach Zuspiel von Laura Bowman, die Gastgeberinnen in Führung zu bringen. Die Mozartstädterinnen versuchten den Ausgleich zu erzielen, doch das erste Drittel endete mit 1:0. In der 27. Minute konnte Anja Trummer, nach Vorarbeit von Anna Meixner, die Führung ausbauen. Auch im letzten Drittel kämpften die DEC Salzburg Eagles weiter um den erhofften Treffer. Beide Teams erarbeiteten sich gute Chancen. In der 54. Minute gelang es Cassidy Tucker, nach Zuspiel von Eva Verworner, den Anschlusstreffer zu erzielen. Die Salzburgerinnen versuchten noch durch eine zusätzliche Spielerin den Ausgleich zu erzielen und nahmen ihre Torfrau vom Eis. Sie waren allerdings in der Verteidigung unachtsam und so gelang es Victoria Hummel durch einen Empty Net Treffer auf den Endstand von 3:1 zu stellen.

Am nächsten Tag gab es Chance zur Revanche. An diesem Tag machten die Salzburgerinnen von Beginn an mehr Druck. Dennoch ließen sie den Wienerinnen immer wieder Chancen auf einen Treffer und so nutzte Anna Meixner in der 5. Minute ihre Chance und brachte die Wienerinnen, nach Zuspiel von Charlotte Wittich, in Führung. Die Mozartstädterinnen erarbeiteten sich weitere Chancen, scheiterten allerdings immer wieder an der gegnerischen Verteidigung. Durch eine Powerplaymöglichkeit in der 18. Minute baute Theresa Schafzahl die Führung aus. Trotz des Rückstandes kämpften die DEC Salzburg Eagles weiter um den Anschlusstreffer. Durch ein weiteres Überzahlspiel in der 27. Minute konnte Antonia Matzka die Führung auf 3:0 ausbauen. Nach einem Zuspiel von Laura Bowman erzielte Theresa Schafzahl zur Hälfte des Spiels den den vierten Treffer erzielen. Nun entschied sich die Trainerin der DEC Salzburg Eagles die Torfrau auszutauschen, somit stand nun Theresa Hornich an der Stelle von Allison Carter im Tor. Dieser Wechsel gab den Spielerinnen einen neuen Aufschwung und sie starteten wieder gefährliche Angriffe. Bereits in der 36. Minute gelang es Eva Verworner, nach Zuspiel von Melanie Hager, auf 4:1 zu verkürzen. Durch ein Powerplay zum Ende des zweiten Drittels nutzte Annika Fazokas ihre Chance und halbierte in der letzten Minute den Vorsprung der Wienerinnen. Diese gaben alles um die Führung zu verteidigen. In der 47. Minute erzielte Hanna Behounek, nach Vorarbeit von Eva Verworner, den Anschlusstreffer. Nun hatten die Salzburgerinnen wieder Hoffnung die Serie auszugleichen und gaben alles, doch die Wienerinnen konnten weitere Angriffe abwehren. In der letzten Minute stellte Laura Bowman wieder eine zwei Tores Führung her und durch ein Powerplay gelang es Anna Meixner 30 Sekunden später auf den Endstand von 6:3 zu stellen.

Die EHV Sabres Wien führen somit in der Finalserie 2:0 und haben damit drei Matchpucks um sich den 15. Meistertitel zu holen. Die nächsten zwei Spiele finden in Salzburg statt.

In der Best of Three Serie um Bronze in der Staatsmeisterschaft trafen die KSV Neuberg Highlanders auf ihr eigenes Farmteam, die SPG Caps Flyers/ Highlanders. Bereits nach dem ersten Drittel lagen die Steirerinnen 2:0 in Führung. Die Spielerinnen der Spielgemeinschaft erkämpften sich auch einige Chancen, doch scheiterten immer an der gegnerischen Verteidigung. Nach 40 Minuten lagen sie bereits 5:0 in Führung. Im letzten Drittel trafen sie weitere vier Mal und gewannen klar mit 9:0. Jessica Stott und Kaitlyn McDonnell erzielten einen Hattrick. Katharina Schellnegger konnte ein Shutout über die Zeit bringen. Die KSV Neuberg Highlanders führen damit in der Serie 1:0 und haben am kommenden Wochenende die Chance sich mit einem weiteren Sieg die Medaille zu sichern.

Spiele - Damen Staatsmeisterschaft

In der DEBL 2 waren im Spiel um Platz 3 die EHV Sabres Juniors zu Gast bei den EHC Wildcats Lustenau. Beide Spiele waren spannend zu beobachten.

Im ersten Spiel gingen die Vorarlbergerinnen bereits sehr früh durch Tore von Nathalie Hämmerle und Sabrina Anderle in Führung. Desiree Rother konnte zur Hälfte des Spiels verkürzen, doch im letzten Drittel baute Birgit Dietrich die Führung wieder aus. Anna Woschitz konnte zum Ende des letzten Drittels den erneuten Anschlusstreffer erzielen, die Vorarlbergerinnen brachten aber den Sieg über die Zeit.

Am nächsten Tag gab es die Möglichkeit zur Revanche. An diesem Tag hielten die Teams das Spiel lange offen und so ging es mit einem 0:0 Zwischenstand ins letzte Drittel. Durch ein Powerplay in der 48. Minute konnte Anna Woschitz den Führungstreffer für die Wienerinnen erzielen, doch nur eine Minute später glich Elena SChwendinger zum 1:1 aus. Mit diesem Ergebnis endete die reguläre Spielzeit und es ging in die Verlängerung. Als die Schlusssirene der Overtime ertönte war noch immer kein Sieger ermittelt und es ging ins Penaltyschießen. Kristina Ruppitsch erzielte den entscheidenden Treffer und somit dürfen sich die EHC Wildcats Lustenau in ihrem ersten Jahr in der DEBL2 bereits über Bronze freuen.

Im Duell um Gold trafen die DEC Dragons Klagenfurt auf die Red Angels aus Innsbruck. Durch einen Treffer von Lena Kohlweis gewannen die Klagenfurterinnen mit 1:0. Anja Adamitsch konnte alle Gegenangriffe abwehren. Das Rückspiel findet am Sonntag in Innsbruck statt.

Spiele - Play-off 2. Bundesliga Damen