ECDC Memmingen geht zweimal in Overtime

Sowohl KMH Budapest als auch Aisulu Almaty konnten mit einem Tor Vorsprung gewinnen

Die Supercupwoche begann bereits im Laufe der Woche mit dem Duell EVB Eagles Südtirol gegen Aisulu Almaty. Die Teams begegneten sich auf gleichem Niveau und so gelang keinem der Teams ein Treffer. In der 32. Minute hörte man zum ersten Mal ein Jubeln, Alena Fux brachte die Kasachinnen nach einem Pass von Meruyert Ryspek in Führung. Bereits fünf Minuten später wurde die Führung durch Tatyana Likhaus auf 2:0 ausgebaut. Obwohl sich die Südtirolerinnen die größte Mühe gaben konnten sie das Ergebnis nicht verändern. Doch in der 43. Minute dann die Erleichterun, Samantha Sutherland verkürzte das Ergebnis auf 1:2. Doch ihnen lief die Zeit ab und so konnten die Kasachinnen das Duell für sich entscheiden.

Am Wochenende spielten der ERC Ingolstadt gegen KMH Budapest. An diesem Tag waren die Ungarinnen die Überlegenere Mannschaft, doch dies zeigte sich nicht sofort auf der Anzeigetafel. Bereits in der 5. Minute nutzte Brooke Reimer die Chance und erzielte, trotz einer Spielerin weniger auf dem Eis, das 1:0 für Ingolstadt. Noch vor dem Ende des ersten Drittels gab Vivien Somogyi einen Pass auf Averi Nooren die den Ausgleich erzielte. Im zweiten Drittel ging es spannend weiter, doch diesmal konnte Budapest die Überlegenheit nutzen und ging in der Hälfte des Spiels, nach einem Treffer von Alexandra Huszak erstmals in Führung. Zwei Minuten nach Beginn des letzten Drittels baute wieder Alexandra Huszak die Führung, nach einem Pass von Reka Dabasi, auf 1:3 aus. Trotz des Rückstandes gaben die Ingolstädterinnen nicht auf, und so gelang es Kristin Schmid fünf Minuten später das Ergebnis zu verkürzen. In der 59. Minute dann die Erleichterung, Brooke Reimer gelang mit einem Alleingang der Ausgleich. Es sah bereits nach einer Overtime aus als Averi Nooren in der Letzten Sekunden den Siegestreffer zum 3:4 erzielte.

Am selben Tag traf der ESC Planegg auf den ECDC Memmingen. Die zwei Teams begegneten sich auf Augenhöhe, sodass die Zuschauer ein spannendes Spiel zu beobachten hatten. Erst in der 32. Minute gab es den Ersten Treffer. Lena Kartheininger nutzte im Powerplay den Pass von Daria Gleissner und brachte ihr Team mit 0:1 in Führung. Fünf Minuten später konnte Ronja Jenike allerdings wieder ausgleichen. Mit einem 1:1 ging es in die zweite Drittelpause. In der 50. Minute dann der nächste Treffer, Julia Zorn brachte die Gastgeberinnen in Führung. Nach knapp einer Minute baute Jennifer Schuster, nach Pass von Franziska Feldmeier, den Vorsprung der Planeggerinnen aus. Dies ließen die Memmingerinnen nicht lange auf sich sitzen und nicht mal eine Minute später verkürzte Sonja Weidenfelder auf 3:2. Fünf Minuten vor dem Ende des Spiels war es wieder offen, Lena Kartheiniger glich mit ihrem zweiten Treffer aus. Keinem der Teams gelang ein weiteres Tor um sich die Drei Punkte zu holen und somit ging es in die Verlängerung. Es war erst eine Minute vergangen als Marie Delarbre einen Pass auf Taylor Day gab die mit ihrem Tor den Zusatzpunkt für ECDC Memmingen sicherte.

Am nächsten Tag traf ECDC Memmingen auf KMH Budapest. Beide Teams bestritten an diesem Wochenende ein Doppelwochenende und hatten somit bereits jeweils ein Spiel in den Beinen. Trotzdem waren die Budapesterinnen ein wenig überlegener und das zeigten sie bereits in der 3. Minute. Alexandra Ronai stellte auf 0:1. Nach 9 Minuten gelang den Memmingerinnen der Ausgleich durch Marie Delarbre. Nun war das Spiel wieder spannend und beide Teams taten alles um weitere Treffer zu erzielen. Averi Nooren nutzte in der 36. Minute die Gunst der Stunde und stellte durch einen Shorthander im Alleingang auf 1:2. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Drittelpause. Nach zwei gespielten Minuten im letzten Drittel gelang Antje Sabautzki, nach einem Pass von Lena Kartheininger, der erneute Ausgleich. In der 47. Minute konnte Marie Delarbre durch einen Alleingang die Memmingerinnen erstmals in Führung bringen. Die Freude hielt allerdings nicht langen, denn nur 30 Sekunden später gelang Reka Dabasi der Ausgleich. Nach 60 gespielten Minuten war das Ergebnis 3:3, somit ging es in die Overtime. Auch hier war es spannende, denn jeder wollte den Zusatzpunkt für sich. In der 63. Minute dann der erhoffte Treffer. Reka Dabasi gab einen Pass auf Averi Nooren die mit ihrem zweiten Treffer in diesem Spiel den Zusatzpunkt für die Budapesterinnen sichern.