EHV Sabres Wien mit Siegen in Dänemark

KMH Budapest setzte sich gegen DEC Salzburg Eagles durch, HC SKP Braatislava mit knappem Sieg

Vergangenen Samstag reisten die DEC Salzburg Eagles nach Budapest um sich einen Platz im diesjährigen Playoff zu sichern. Obwohl sich die Teams auf Augenhöhe begegneten gelang es den Budapesterinnen in der 4. Minute durch ein Tor von Reka Dabasi in Führung zu gehen. Nach mehreren Angriffversuchen gelang es Cassidy Tucker in der 15. Minute, nach Zuspiel von Hanna Behounek, den Ausgleich zu erzielen. Durch ein Powerplay zwei Minuten später konnte Bernadett Nemeth die Führung für die Ungarinnen wiederherstellen. Auch zweiten Drittel zeigten die Teams ein gutes Spiel und es bestand ein reges hin und her. Durch eine doppelte Überzahlmöglichkeit in der letzten Minute dieses Spielabschnitts gelang es Marlene Brunner, nach Vorarbeit von Tamara Grascher, erneut auszugleichen. Mit einem 2:2 ging es in das letzte Drittel, doch die Ungarinnen schienen den Sieg auf jeden Fall haben zu wollen. Alexandra Huszak konnte in der 44. Minute erneut die Führung herstellen. Trotz mehrerer Versuche gelang den Salzburgerinnen kein sofortiger Ausgleich. Zehn Minuten vor dem Ende baute Alexandra Ronai die Führung aus. Durch einen Shorthander von Alexandra Huszak in der 54. Minute konnten die Ungarinnen 5:2 gewinnen.

Die EHV Sabres aus Wien machten sich an diesem Wochenende am Weg nach Dänemark um dort gegen Hvidovre IK zu spielen. Die Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Nach mehreren Angriffen auf beiden Seiten konnte Theresa Schafzahl, nach Zuspiel von Laura Bowman, nach vier gespielten Minuten das 0:1 für die Wienerinnen erzielen. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Drittelpause. In der 29. Minute dann ein Jubeln der Gastgeberinnen, Julie Pia Jensen konnten den Ausgleich erzielen. Dies wollten die Wienerinnen nicht auf sich sitzen lassen und so konnte Laura Bowman 20 Sekunden später die erneute Führung herstellen, doch es dauerte keine Minute bis Kamila Wieczorek ausglich und kurz darauf zur Führung für die Däninnen traf. Durch ein Powerplay konnte Sarah Steele in der nächsten Minute auf 3:3 stellen. Theresa Schafzahl startete in der 37. Minute einen Alleingang und traf erneut zur Führung für die Wienerinnen. Im letzten Drittel ging der Kampf um den Sieg weiter mit einigen Angriffen auf beiden Seiten. Durch ein Powerplay zum Ende des Drittels schien es schon fast als wäre den EHV Sabres Wien der Sieg sicher, doch Josephine Asperup erkämpfte sich die Möglichkeit eines Alleinganges und konnte den erneuten Ausgleich erzielen. Nach sechzig gespielten Minuten ging es mit einem 4:4 in die Overtime. In der 62. Minute konnte Anna Meixner, nach Zuspiel von Anna Hanser den Siegestreffer erzielen und den Zusatzpunkt für die Wienerinnen sichern.

Bereits am nächsten Tag gab es Chance zur Revanche. Die Däninnen konnten lange dagegenhalten und den Wienerinnen gelang erst nach zehn Minuten durch einen Treffer von Anna Meixner den Führungstreffer. Trotz einiger Angriffe entstand ein wenig Chaos in der Verteidigung von Hvidovre IK. Laura Bowman konnte durch einen Doppelpack in den letzten zwei Minuten die Führung auf 3:0 ausbauen. Zu Beginn des zweiten Drittels stand bei den Däninnen nun wieder Lisa Jensen statt Amalie Joa im Tor. Dieser Wechsel gab den Gastgeberinnen wieder Schwung und sie konnten die weiteren Angriffe der Wienerinnen abwehren, doch auch diese arbeiteten defensiv stark. Somit gingen die Teams mit einem 3:0 ins letzte Drittel. In der 45. Minute nutzten die Wienerinnen ein Powerplay und erhöhten durch einen Treffer von Sarah Steele auf 4:0. Doch auch die Angriffe der Däninnen blieben nicht unbelohnt, denn zehn Minuten später durften auch sie jubeln und verkürzten durch ein Tor von Mia Bau Hansen und einen Powerplay Treffer von Malene Clarin Frandsen auf 4:2. Die Spielerinnen der EHV Sabres Wien schienen planlos in der eigenen Verteidigung und so gelang es Henriette Funch Ostergaard in der 58. Minute den Anschlusstreffer zu erzielen. Die Wienerinnen schienen es mit aller Macht verhindern zu wollen wieder in die Overtime zu müssen. In der letzten Minute gelang es Laura Bowman, nach Vorarbeit von Anna Meixner die Führung auf 5:3 auszubauen. Noch in der letzten Sekunde dieses Spiels konnte Josephine Asperup auf 5:4 verkürzen, doch die Niederlage konnte nicht mehr abgewendet werden.

Parallel begrüßten die KSV Neuberg Highlanders das Team des HC SKP Bratislava. Die Slowakinnen konnten bereits in der zweiten Minute durch einen Treffer von Tatiana Korenkova in Führung gehen, doch weitere Treffer wurden verhindert. Auch die Steirerinnen starteten Angriffe die abgewehrt wurden. Nach dem ersten Drittel stand es 0:1. Auch im zweiten Drittel wurden auf beiden Seiten alle Angriffe abgewehrt. Durch ein Powerplay in der 54. Minute konnte Tatiana Korenkova mit ihrem zweiten Treffer die Führung ausbauen. Auch die Steierinnen erhielten die Möglichkeit eines Powerplays und nutzten dies um durch einen Treffer von Lisa Marchl auf 1:2 zu verkürzen. Der Ausgleich konnte nicht erzielt werden und somit gewannen am Ende die Slowakinnen mit einem Tor Vorsprung.

Im Supercup waren die DEC Salzburg Eagles bei KMH Budapest zu Gast. Die Ungarinnen machten von Beginn an Druck, doch die Salzburgerinnen arbeiteten defensiv stark. In der 15. Minute konnten Averi Nooren, nach Zuspiel von Stacey Scott, die Führung erzielen und in der letzten Minute des ersten Drittels stellte Reka Dabasi auf 2:0. Trotz des Rückstandes starteten die Mozartstädterinnen immer wieder Angriffe doch wurden alle abgewehrt. In der 29. Minute baute Alexandra Huszak die Führung erneut aus und durch ein Powerplay stand es in der 32. Minute, nach einem Treffer von Alexandra Huszak, 4:0. Trotz des Rückstandes gaben hörten die Salzburgerinnen nicht auf zu kämpfen und konnten durch ein doppeltes Powerplay in der 36. Minute nach einem Tor von Marissa Redmond verkürzen. Mit einem 4:1 ging es ins letzte Drittel und die Salzburgerinnen waren Kampfbereit, durch eine Unterzahlsituation mussten sie nach nur 35 Sekunden erneut einen Gegentreffer hinnehmen. Ihnen gelang es nicht mehr erneut zu verkürzen und somit gewann das Team von KMH Budapest mit 5:1.