KMH Budapest besiegt Hvidovre IK zweimal

KMH Budapest setzte sich in beiden Spielen klar durch, DEC Salzburg Eagles gewannen in Overtime

Am Samstag trafen die DEC Salzburg Eagles auf Aisulu Almaty aus Kasachstan. Den Zuschauern bot sich, wie erwartet, ein spannendes Spiel. Es gab ein reges hin und her an Chancen und Angriffen und trotz einer leichten Überlegenheit der Salzburgerinnen stand es nach 20 Minuten noch immer 0:0. Auch im zweiten Drittel ging es so weiter, bis in der 33. Minute ein Jubeln zu hören war. Cassidy Tucker gab einen Pass auf Sophia Volgger, die den Puck im Tor der Kasachinnen versenkte. In der 37. Minute dann ein Schock für die Mozartstädterinnen, Annika Fazokas bekam durch einen Bandencheck mit Verletzungsfolge eine 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe und musste das Eis verlassen, doch trotzdem gelang es ihnen die Führung in die zweite Drittelpause mitzunehmen. Auch im dritten Drittel ging der Kampf weiter und so gelang es den Kasachinnen in der 43. Minute durch Madina Tursynova auszugleichen. Nun war alles wieder offen, und obwohl beide Mannschaften alles gaben um sich den Sieg zu holen, Stand es bei der Schlusssirene noch immer 1:1. Somit ging es in die Overtime, in der 5 Minuten lang 3:3 gespielt wird. Die Teams schenkten sich nichts und so war es auch hier spannend. Doch in der 64. Minute dann der entscheidende Treffer, Cassidy Tucker sicherte nach einem Pass von Eva Verworner den Zusatzpunkt für die DEC Eagles Salzburg durch den Treffer zum 2:1.

Vergangenes Wochenende hatte das neue Team aus Dänemark, Hvidovre IK, die ersten Spiele in der EWHL. Ihr erster Gegner war KMH Budapest, die gleich die Stärke der Liga zeigten. Im ersten Spiel am Samstag dauerte es nur 14 Sekunden bis Reka Dabasi die Gastgeberinnen in Führung brachte. Nach einem Doppelpack von Tiffany Horvath lagen die Budapesterinnen bis zur 12. Minute mit 3:0 in Führung. Nicht mal eine Minute nach Beginn des zweiten Drittels vollendete Tiffany Horvath ihren Hattrick mit dem Treffer zum 4:0. Trotz dieses Spielstandes muss erwähnt werden, dass die Däninen sich größte Mühe gaben den Ungarinnen keine Chance auf Tore zu geben und so gelang es ihnen bis zur Hälfte des Spiels keinen Treffer mehr zu kassieren. Doch in der 31. Minute erhöhte Averi Nooren um einen weiteren Zähler. Obwohl sich die Spielerinnen von Hvidovre immer wieder Chancen heraus arbeiteten scheiterten sie jedes Mal an Stefanie Nehring im Tor der Budapesterinnen. In der 36. Minute dann ein weiterer Treffer, Eniko Toth erhöhte auf 6:0. Die Däninen gaben aber nicht auf und kämpften bis zum Schluss, doch zehn Minuten vor dem Ende wurden sie wieder überwältigt, Vivien Somogyi erhöhte um einen weiteren Treffer. Den Schlusspunkt setzte Averi Nooren in der 58. Minute mit einem Shorthander zum 8:0 Endstand.

Gleich am nächsten Tag stand das Rückspiel am Plan. Obwohl Budapest den Druck erhöhte, wurde es ihnen schwerer gemacht als am Vortag. So dauerte es mehr als fünf Minuten bis Alexandra Huszak ihre Chance nutzt und die Budapesterinnen mit einem Shorthander in Führung brachte. In der 18. Minute traf sie ein weiteres Mal und so ging es mit einem 0:2 Zwischenstand in die erste Drittelpause. Alexandra Huszak benötigte nur 18 Sekunden im zweiten Drittel um die Führung zu erhöhen und sich ihren Hattrick zu sichern. Knapp zwei Minuten später nutzten die Budapesterinnen ein Powerplay und so stellte Tiffany Horvath auf 0:4. Doch auch an diesem Tag erarbeiteten sich die Däninen ihre Chancen und es wurde auch belohnt, Olivia Tomcok gelang knapp zwei Minuten vor Ende des zweiten Drittel der Ehrentreffer. Es schien als hätte dieser Treffer die Spielerinnen von Hvidovre gepusht, denn trotz vieler Versuche scheiterten die Ugnarinnen immer wieder. Erst in der 55. Minute, durch ein Powerplay, war es wieder Alexandra Huszak, mit ihrem vierten Treffer an diesem Tag, die auf den Endstand von 1:5 stellte.