DEC Salzburg Eagles besiegen HC SKP Bratislava in Overtime

HC SKP Bratislava unterliegt EVB Eagles Südtirol, EHV Sabres Wien mit klarem Sieg

Im Supercup waren am Samstag die EHV Sabres Wien i Budapest zu Gast. Beide Teams erarbeiteten sich Chancen, doch keiner Spielerin wurde die Mühe belohnt und somit stand es nach dem ersten Drittel noch immer 0:0. Obwohl die Wienerinnen mehr Druck auf das Tor der Budapesterinnen machen konnten war es Alexandra Huszak, nach Zuspiel von Reka Dabasi in der 29. Minute die den Führungstreffer für die Gastgeberinnen erzielte. Die Budapesterinnen konnten die Angriffe der Gäste abwehren und die Führung in die zweite Drittelpause mitnehmen. Auch im letzten Drittel scheiterten die Wienerinnen immer wieder an der Verteidigung der Ungarinnen. Knapp zwei Minuten vor dem Ende wurde Victoria Vigilanti im Tor der EHV Sabres vom Eis genommen um mit einer zusätzlichen Feldspielerin den Ausgleich erzielen zu können. Trotz einer Strafe ging der Trainer der Wienerinnen das Risiko ein und gab seine Torfrau nicht zurück aufs Eis. Diese Möglichkeit ließen sich die Budapesterinnen nicht entgehen und so nutzte Alexandra Huszak die Gunst der Stunde und erzielte in der letzten Minute im Powerplay einen Empty Net Treffer zum 2:0 Endstand.

In der EWHL waren die DEC Salzburg Eagles bei den Southern Stars zu Gast. Ihre Überlegenheit zeigten sie bereits in der 3. Minute durch den Führungstreffer von Marissa Redmond, doch auch die Gastgeberinnen konnten sich einige Chancen erarbeiten und so gelang es Vanessa Simonis, nach Zuspiel von Christina Oberzaucher, durch einen Shorthander in der 10. Minute auszugleichen. Das ließen sich die Salzburgerinnen nicht gefallen und stellten mit einem Dreierpack von Sophia Volgger, Alessandra Lopez und Cassidy Tucker in der 13. Minute auf 1:4. Sophia Volgger erhöhte nach 14 gespielten Minuten um einen weiteren Treffer und auch Cassidy Tucker trug sich zwei Minuten später ein weiteres Mal in der Scorerliste ein. Melanie Hager stellte nach Zuspiel von Alessandra Lopez in der letzten Minute des ersten Drittels auf 1:7. Im zweiten Drittel gewannen die Spielerinnen der Southern Stars wieder Energie und konnten einige Angriffe abwehren, doch in der 30. Minute gelang es Cassidy Tucker ihren Hattrick zu erzielen und die Führung weiter auszubauen.  Nach einem Doppelpack von Tamara Grascher und Cassidy Tucker in der 38. Minute stand es 1:10. Im letzten Drittel gaben die Gastgeberinnen nochmal alles und konnten gut dagegenhalten. Durch einen Doppelpack von Marissa Redmond, die dadurch ihren persönlichen Hattrick vollendete, in den letzten zwei Minute stand es am Ende des Spiels 1:12.

Parallel trafen die EVB Eagles Südtirol auf den HC SKP Bratislava. Obwohl die Gäste mehr Druck machten waren es die Gastgeberinnen die in der 8. Minute durch einen Treffer von Samantha Sutherland, nach Zuspiel von Eleonora Dalpra, in Führung gingen. Es gelang ihnen diese das restliche Drittel zu verteidigen. Nach 28 Sekunden im zweiten Drittel baute Chelsea Furlani die Führung auf 2:0 aus. In der 24. Minute nutzten die Slowakinnen dann ihre Chance. Lucia Drabekova gelang es nach Zuspiel von Lenka Curmova durch einen Powerplaytreffer auf 2:1 zu verkürzen und bereits vier Minuten später erzielte Radka Trebulova im Alleingang der Ausgleich. Nach 31 gespielten Minuten nutzten auch die Südtirolerinnen die Möglichkeit eines Powerplays und konnten durch ein Tor von Samantha Gius wieder in Führung gehen. Mit einem 3:2 ging es in die zweite Drittelpause. Beide Teams wollten den Sieg für sich doch Samantha Sutherland nutzte die Möglichkeit eines Alleingangs und erhöhte in der 53. Minute auf 4:2. Zwei Minute vor dem Ende wurde Andrea Lettrichova gegen eine sechste Feldspielerin ausgetauscht und nur eine Minute später erzielte Iveta Klimasova, nach Zuspiel von Viktoria Maskalova den Anschlusstreffer. In der letzten Minute erhielten die Slowakinnen eine Strafe und die Torfrau musste zurück aufs Eis. Der Ausgleich gelang nicht mehr und somit gewannen die Südtirolerinnen mit 4:3.

Die Spielerinnen des HC SKP Bratislava reisten weiter nach Salzburg wo sie am nächsten Tag auf die DEC Salzburg Eagles trafen. Die Teams begegneten sich auf Augenhöhe und für die Zuschauer bot sich ein spannendes Spiel. Nach dem ersten Drittel stand noch immer ein 0:0 auf der Anzeigetafel. Erst in der 33. Minute der erste Treffer, Diana Vargova brachte ihr Team nach Pass von Tatiana Korenkova in Führung. Die Slowakinnen konnten das 0:1 verteidigen und gingen mit einer Führung in die zweite Drittelpause. Auch im letzten Drittel blieb es noch spannend. In der 58. Minute dann die Erleichterung. Hanna Behounek gelang der erhoffte Ausgleich. Nun war das Spiel wieder offen und die letzten zwei Minuten verliefen Torlos, es ging in die Overtime. Nach einer Minute konnte Tamara Grascher ein Powerplay nutzen und den Siegestreffer erzielen und den Salzburgerinnen den Zusatzpunkt sichern.

In Wien trafen die EHV Sabres auf die KSV Neuberg Highlanders. Die Überlegenheit zeigten die Wienerinnen bereits nach 35 Sekunden durch einen Treffer von Theresa Schafzahl, nach Zuspiel von Laura Bowman. Doch danach mussten sie kämpfen, denn weitere Angriffe konnten von den Steirerinnen abgewehrt werden.  In der 22. Minute konnte Laura Bowman die Führung durch einen Shorthander auf 2:0 ausbauen, doch auch in diesem Drittel arbeiteten die Spielerinnen der KSV Neuberg Highlanders in der Verteidigung sehr effektiv. Zwei Minuten vor der zweiten Drittelpause gelang es Theresa Schafzahl, nach Zuspiel von Esther Väärälä auf 3:0 zu stellen. Im letzten Drittel ging den Gästen die Energie aus, Anna Meixner erhöhte die Führung in der 43. Minute um einen weiteren Treffer und Laura Lüftenegger stellte in der 46. Minute auf 5:0. Nach einem weiteren Treffer von Laura Bowman 30 Sekunden später nahm der Trainer der Steirerinnen Katharina Schellnegger vom Eis und gab Anna Topler ins Tor, doch die Wienerinnen zeigten keine Gnade, denn nur 30 Sekunden später vollendete Laura Bowman ihren Hattrick und stellte auf 7:0. Nach einem Dreierpack von Laura Bowman, Charlotte Wittich und Laura Lüftenegger stand es in der 49. Minute 10:0. Eine Minute später erhöhte Julia Mazurek um einen weiteren Treffer. Nach Toren von Julia Willenshofer und Julia Mazurek stand fünf Minuten vor dem Ende der Endstand von 13:0 fest. Laura Bowman erkämpfte sich in diesem Spiel sieben Punkte und Jessica Ekrt durfte sich über ein Shutout freuen.