EHV Sabres Wien gewinnen zwei Mal 5:1

KSV Neuberg Highlanders rangen Aisulu Almaty einen Punkt ab

Das Team aus Kasachstan, Aisulu Almaty, hatte noch einen sehr intensiven Abschluss ihrer Reise bevor die Weihnachtspause beginnt. Als erstes trafen sie zwei Mal auf die EHV Sabres aus Wien, die von Beginn an Druck machten und so gelang es Laura Bowman, nach Zuspiel von Theresa Schafzahl, bereits nach drei gespielten Minuten den Führungstreffer zu erzielen. Jedoch blieben danach vorerst weitere Tore aus. Auch die Kasachinnen konnten sich einige Chancen erarbeiten, scheiterten allerdings immer wieder an der Verteidigung der Wienerinnen. Durch ein Powerplay zum Ende des ersten Drittels konnte Charlotte Wittich auf 0:2 erhöhen. Als die Teams nach der Drittelpause zurück aufs Eis kamen, nahmen die Kasachinnen Darya Dmitriyeva vom Eis und stellten Arina Chshyokolova ins Tor, doch die Wienerinnen zeigten keine Gnade und so war es Nadja Granitz die in der 22. Minute die Führung ausbaute. Zur Hälfte des Spiels stellte Anna Meixner, nach Vorarbeit von Nadja Granitz, auf 0:4. Aber auch die Kasachinnen waren nicht Chancenlos und so nutzte Alena Fux eine Unachtsamkeit der gegnerischen Verteidigung und verkürzte zum Ende des zweiten Drittels auf 1:4. Auch im letzten Drittel machten beide Teams weiter Druck. Zehn Minuten vor dem Ende erzielte Anna Hanser das Tor zum 1:5 Endstand.

Bereits am nächsten Tag gab es Chance auf Revanche, doch die EHV Sabres wollten nicht, dass das Spiel anders als am Vortag verlauft und machten dementsprechend Druck, allerdings gaben die Kasachinnen in der Verteidigung mehr acht. Erst in der 10. Minute gelang es Theresa Schafzahl ein Powerplay zu nutzen und das 1:0 zu erzielen, weitere Angriffe wurden allerdings nicht belohnt. Obwohl die Spielerinnen von Aisulu Almaty ebenfalls Druck machten gelang ihnen der Ausgleich nicht. Es dauerte bis zur 23. Minute als Laura Bowman, nach Zuspiel von Anna Hanser, die Führung ausbauen konnte.  Noch im zweiten Drittel konnte Anna Meixner auf 3:0 stellen. Im letzten Drittel machten die Wienerinnen weiter Druck, doch dieses Mal wurde die Mühe früher belohnt denn Theresa Schafzahl konnte bereits in der 2. Minute dieses Spielabschnitts den Puck, nach Zuspiel von Laura Bowman, im Tor der Kasachinnen unterbringen. Trotz des Rückstandes konnten die Kasachinnen gefährliche Angriffe starten und so gelang es Aray Shegebayeva in der 48. Minute den Ehrentreffer zu erzielen. Durch ein weiteres Powerplay in der 53. Minute konnte Theresa Schafzahl auf den Endstand von 5:1 stellen und ihren persönlichen Hattrick erzielen.

Bereits am nächsten Tag ging es für die Kasachinnen weiter mit dem Spiel gegen die KSV Neuberg Highlanders. Im Vergleich zu den Vortagen waren sie in diesem Spiel das Team das den Ton vorgab. Nach vier gespielten Minuten nutzten sie ein Poweprlay und gingen durch den Treffer von Alena Fux in Führung, doch dies wollten die Steirerinnen nicht auf sich sitzen lassen und konnten, ebenfalls durch ein Powerplay, fünf Minuten später durch den Treffer von Kaitlyn McDonell ausgleichen. Somit war das Spiel wieder offen bis Zarina Tukhtiyeva zwei Minuten später, nach Zuspiel von Madina Tursynova, wieder die Führung herstellte. In der letzten Minute allerdings erzielte Sophie Kaltenegger den erneuten Ausgleich. Das zweite Drittel startete mit einem Unentschieden, doch waren die Steirerinnen wenige Minuten später erneut mir einer Spielerin weniger auf dem Eis. Diese Chance ließen sich die Spielerinnen von Aisulu Almaty nicht entgehen und so erzielte Tatyana Koroleva den erneuten Führungstreffer. Trotz einiger Chancen der Steirerinnen konnten sie die Führung bis in die Pause verteidigen. In der 48. Minute gelang es den Kasachinnen durch Tatyana Koroleva zum ersten Mal die Führung auszubauen. Durch ein erneutes Powerplay fünf Minuten vor dem Ende stellte Zarina Tukhtiyeva auf den Endstand von 2:5.

Auch hier gab es am nächsten Tag die Chance zur Revanche, doch wieder waren es die Kasachinnen die in der 14. Minute durch ein Tor von Michelle Evagelou, nach Zuspiel von Malika Aldabergenova, in Führung gingen. In diesem Spiel konnten sie die Führung verteidigen, doch bereits 30 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels erzielte Jennifer Pesendorfer den Ausgleich. Obwohl die Kasachinnen das Ergebnis wieder ändern wollten scheiterten sie immer wieder an der Verteidigung der KSV Neuberg Highlanders. In der 29. Minute gelang es Michelle Evagelou die erneute Führung herzustellen. Fünf Minuten später nutzten die Steirerinnen die Möglichkeit eines Powerplays und so war es erneut Jennifer Pesendorfer die den Ausgleich erzielte. Im letzten Drittel konnte sich kein Team den Sieg sichern und somit ging es in die Overtime. Es dauerte nur eine Minute bis Michelle Evagelou ihren persönlichen Hattrick vollendete und den Treffer zum 3:2 Sieg erzielte wodurch die Kasachinnen den zusätzlichen Punkt bekamen.

Aktuelle befinden sich die EHV Sabres Wien und Aisulu Almaty auf den verbleibenden beiden Playoff Plätzen dicht gefolgt von Hvidovre IK, HC SKP Bratislava und den DEC Salzburg Eagles, wobei den Salzburgerinnen ein Punkt genügt um an den Kasachinnen vorbei zu ziehen.