Amtierender Supercupchampion gewinnt Auftaktspiel

Aisulu Almaty, EHV Sabres Wien und ESC Planegg sicherten sich jeweils drei von 6 möglichen Punkten

In der EWHL besiegen die EVB Eagles Südtirol die Southern Stars mit 4:0. Die EHV Sabres Wien konnten sich gegen HC SKP Bratislava durchsetzen und Aisulu Almaty setzte sich knapp gegen die DEC Salzburg Eagles durch. Im Supercup bestritt der ESC Planegg ein Doppelwochenende gegen KMH Budapest und die EHV Sabres Wien und sicherten sich aus den Duellen 3 Punkte. Aisulu Almaty unterlag knapp dem ECDC Memmingen.

 

Am vergangenen Samstag waren die Southern Stars bei den EVB Eagles Bozen zu Gast. Bereits in der dritten Minute zeigten die Südtirolerinnen, dass sie das überlegenere Team waren. Eleonora Dalpra brachte ihre Mannschaft nach einem Pass von Chelsea Furlani in Führung. Obwohl die Southern Stars kämpften gelang es Samantha Sutherland nach knapp 11 Minuten die Führung auszubauen. Im zweiten Drittel gelang es den Spielerinnen der Southern Stars ihr Tor zu verteidigen und so ging es mit unverändertem Ergebnis in die zweite Drittelpause. Die zwei Tore Vorsprung waren den Südtirolerinnen allerdings nicht genug und so gelang es Samantha Sutherland in der 48. Minute, nach Zuspiel von Eleonora Bonafini auf 3:0 zu erhöhen. Fünf Minuten vor dem Ende des Spiels vollendete Samantha Sutherland ihren Hattrick und stellt auf das Endergebnis von 4:0.

Am selben Tag machten sich die EHV Sabres auf den Weg nach Bratislava um dort das erste Spiel ihres Doppelwochenendes zu bestreiten. In diesem Spiel waren die Gastgeberinnen die überlegenere Mannschaft und so war es Lucia Drabekova die ihre Mannschaft durch einen Alleingang mit 1:0 in Führung brachte. Iveta Klimasova nutzte ein Powerplay in der 13. Minute und baute die Führung aus. Doch die Wienerinnen ließen sich davon nicht unterkriegen und so verkürzte Theresa Schafzahl nach knapp 15 gespielten Minuten, nach einem Pass von Laura Bowman, auf 2:1. Diesen Schwung nahmen sie mit ins zweite Drittel und so gelang es Anna Meixner in der 28. Minute auszugleichen. Dieser Spielstand hielt allerdings nicht lange, denn Lucia Drabekova nutzte erneut ihre Chance und brachte die Slowakinnen, trotz Unterzahl, erneut in Führung. Davon ließen sich die Spielerinnen der EHV Sabres nicht unterkriegen und so dauerte es keine vier Minuten als Laura Bowman erneut ausgleichen konnte. In der letzten Minute des zweiten Drittels nutzten die Sabres ein Powerplay zu ihren Gunsten, Anna Hanser gab einen Pass auf Esther Väärälä die den Puck ins Tor beförderte und brachte damit die Wienerinnen zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung. Anna Meixner setzte in der 47. Minute den Schlusspunkt zum 3:5 Endstand.

Tags darauf fand das Duell Aisulu Almaty gegen die DEC Salzburg Eagles in Südtirol statt. Die Teams begegneten sich auf gleichem Niveau, doch es waren die Salzburgerinnen die über den ersten Treffer jubeln konnten. Tamara Grascher verwertete einen Pass von Annika Fazokas zum 0:1. Diese Führung konnte lange verteidigt werden. Nach knapp 41 Minuten durchbrach allerdings Tatyana Likhaus die Verteidigung der Salzburgerinnen und konnte den Ausgleich erzielen. In der 51. Minute nutzte Jocelyn Froehlich die Gunst der Stunde und verwandelte im Powerplay einen Pass von Tatyana Koroleva zur 2:1 Führung. Salzburg versuchte alles um auszugleichen und nahmen knapp eine Minute vor Spielende ihre Torfrau Theresa Hornich vom Eis, doch das Glück war nicht auf ihrer Seite und somit mussten sie eine knappe Niederlage hinnehmen.

Auch im Supercup gab es einige Duelle. Am Tag vor dem EWHL Spiel gegen Salzburg spielte Aisulu Almaty gegen den ECDC Memmingen. Auch hier waren die Teams auf selbem Niveau und so bot sich den Zuschauern ein sehr spannendes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Doch nach 20 gespielten Minuten stand es noch immer 0:0. Auch im zweiten Drittel wurde keinem der Teams die Mühe belohnt, denn jeder will die Punkte für sich haben. Doch in der 44. Minute dann ein Jubel, Daria Gleissner machte einen Pass auf Lena Schurr die den Puck im Tor der Kasachinnen versenkte. Obwohl Alamty Darya Dmitriyeva 15 Sekunden vor Schluss gegen eine sechste Feldspielerin austauschten, konnte die Memminger Verteidigung die Führung verteidigen und mit 0:1 gewinnen.

Auch die Spielerinnen des ESC Planegg bestritten ein Doppelwochenende und starteten in Budapest. Bereits nach 2:22 Minuten brachte Bernadette Karpf die Planeggerinnen in Führung, doch es zeigte sich gleich, dass die Team auf demselben Niveau spielten. Reka Dabasi nutzte ihre Chance und glich durch einen Shorthander in der 15. Minute aus. Trotz diesem kleinen Rückschlag gelang es den Planeggerinnen noch dieses Powerplay zu nutzen und so war es wieder Bernadette Karpf nach Pass von Julia Zorn, die ihre Mannschaft erneut in Führung brachte. Mit einem 1:2 Spielstand gingen die Teams in die erste Drittelpause. In der 31. Minute gelang es Budapest erneut auszugleichen durch einen Treffer von Rebeka Ungar. Mit einem Doppelpack von Alexandra Huszak in zwei Powerplays lag KMH Budapest in der 47. Minute mit 4:2 in Führung. Die Spielerinnen des ESC Planegg ließen sich aber nicht unterkriegen und so gelang Elizabeth Scala in der 49. Minute der Anschlusstreffer doch die Ungarinnen nutzte ein erneutes Powerplay zu ihren Gunsten. Tiffany Horvath gab einen Pass auf Reka Dabasi und baute die Führung knapp fünf Minuten vor Schluss erneut aus. Zehn Sekunden vor Schluss gelang Alexandra Huszak der Treffer zu ihrem Hattrick und stellte damit auf den 6:3 Endstand.

Am Sonntag ging die Reise für den ESC Planegg weiter nach Wien wo sie auf die EHV Sabres trafen. Obwohl in diesem Spiel die Wienerinnen den größeren Spielanteil hatten durften die Gäste jubeln. Julia Zorn nutzte die Chance eines Powerplays und brachte ihr Team in der 11. Minute in Führung. Knapp eine Minute vor Schluss des ersten Drittels gab es erneut einen Powerplaytreffer für die Planeggerinnen. Monika Pink baute, nach Zuspiel von Kerstin Spielberger, die Führung auf 0:2 aus. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause. Beide Teams gaben weiterhin alles und die Sabres erhöhten den Druck, doch es gelang ihnen nicht den Puck an Julia Graunke im Tor des ESC Planegg vorbei zu bringen. Es dauerte bis zur 57. Minute als Esther Väärälä, nach einem Pass von Anna Meixner, den Bann brach und den Anschlusstreffer erzielte. Die Wienerinnen versuchten noch den Druck zu erhöhen und holten ihre Torfrau Victoria Vigilanti für eine weitere Spielerin vom Eis, doch es war vergeblich und so konnten die Spielerinnen des ESC Planegg über den 1:2 Sieg jubeln.