DEC Salzburg Eagles unterliegen Ungarinnen

Hvidovre IK mit Sieg und Niederlage, KSV Neuberg Highlanders unterliegen Südtirolerinnen

Vergangene Woche standen, vor der Weihnachtspause, noch einige Spiele auf dem Programm. Das erste Duell war DEC Salzburg Eagles gegen KMH Budapest. Obwohl die Ungarinnen die bessere Ausgangslage hatten, gelang es den Salzburgerinnen mehr Angriffe aufs Tor zu bringen. Aufgrund des hohen Niveaus der Teams, gab es für die Zuschauer ein spannendes Spiel zu beobachten. Trotz einiger Chancen auf beiden Seiten stand es nach dem ersten Drittel noch 0:0. Auch im zweiten Drittel ging es ähnlich weiter, doch durch die Möglichkeit eines Powerplays gelang es den Mozartstädterinnen in der 38. Minute durch ein Tor von Sophia Volgger in Führung zu gehen. Der Vorsprung konnte lange verteidigt werden, bis Rebeka Ungar, nach Zuspiel von Vivien Somogyi, eine Unachtsamkeit nutzte und den Ausgleich erzielte. Nun war das Spiel wieder offen, doch in der 54. Minute erzielte Averi Nooren den Führungstreffer und erhöhte zwei Minuten vor dem Ende auf 1:3. Die Salzburger versuchten alles um den Ausgleich zu erzielen und nahmen ihre Torfrau Allison Carter eine Minute vor dem Ende vom Eis. Alexandra Huszak nutzte die Gelegenheit und stellte durch ihren Empty Net Treffer auf den 1:4 Sieg von KMH Budapest.

In Südtirol trafen die EVB Eagles auf die KSV Neuberg Highlanders. Obwohl die Italienerinnen mehr Spielanteil hatten konnten die Steirerinnen lange dagegenhalten. Es dauerte bis zur 17. Minute bis Samantha Sutherland, nach Zuspiel von Chelsea Furlani, den Führungstreffer erzielte. Zwei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels nutzten sie ein Powerplay und Valentina Bettarini konnte die Führung ausbauen. Durch ein weiteres Powerplay in der 24. Minute stellte Alex Gowie auf 3:0. Auch die Steirerinnen erarbeiteten sich Chancen und nutzten zwei Minuten später ebenfalls ein Powerplay um durch den Treffer von Evelyn Hochegger auf 3:1 zu verkürzen. Dies sollte allerdings der letzte Treffer von ihnen sein, denn zur Spielmitte erhöhte Eleonora Bonafini um einen weiteren Treffer. Im letzten Drittel steckten die Steirerinnen nochmal alle Kraft in die Verteidigung und so gelang es ihnen weitere Angriffe abzuwehren. Zehn Minuten vor dem Ende nahm der Trainer der KSV Neuberg Highlanders einen Goaliewechsel vor. In der 53. Minute konnte Anna Caumo auf das Endergebnis von 5:1 stellen.

Parallel kämpfte die Spielerinnen von Hvidovre IK gegen den HC SKP Bratislava. Die Slowakinnen konnten mehr Druck auf das Tor der Däninnen machen, doch gelang ihnen kein Treffer. In der 13. Minute gab es dann ein Jubeln auf Seiten von Hvidovre IK, Julie Pia Jensen traf, nach Vorarbeit von Natalie Perry, zum 1:0. Im zweiten Drittel waren keine zwei Minuten gespielt als Malene Clarin Frandsen die Führung ausbaute. Obwohl die Slowakinnen alles versuchten scheiterten sie immer wieder an der dänischen Verteidigung. Zehn Minuten vor dem Ende stellte Sanne Jensen auf das Endergebnis von 3:0. Lisa Jensen Durfte sich über ein Shutout freuen.

Am nächsten Tag gab es die Chance einer Revanche und wieder konnten die Slowakinnen mehr Angriffe auf das gegnerische Tor verzeichnen, doch im Gegensatz zum Vortag, nutzten sie diese auch. Trotzdem waren es wieder die Däninnen die nach einem Treffer von Kamila Wieczorek, nach Zuspiel von Simone Hammer Morch, in der 3. Minute in Führung gingen. Wie am Tag davor konnten die Slowakinnen die gegnerische Verteidigung nicht durchbrechen. Es war eine Minute des zweiten Drittels vergangen als Julie Funch Ostergaard die Führung ausbaute. Durch ein Powerplay in der 35. Minute gelang es den Slowakinnen durch einen Treffer von Viktoria Maskalova den Anschluss zu erzielen. Bis zehn Minuten vor dem Ende des Spiels konnten die Spielerinnen von Hvidovre IK weitere Angriffe abwehren, doch die Slowakinnen nutzten ein weiteres Powerplay und konnten durch das Tor von Sofia Vysokajova ausgleichen. Durch einen Shorthander von Patricia Agostonova, nach Zuspiel von Viktoria Maskalova, konnten HC SKP Brarislava zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung gehen. Die Däninnen versuchten alles um erneut auszugleichen und nahmen auch ihre Torfrau vom Eis, doch konnten sie diesen Vorteil nicht mehr nutzen und mussten eine Niederlage einstecken.

Die Southern Stars hatten KMH Budapest zu Gast. Wie zu erwarten war, dauerte es nur eine Minute bis die Budapesterinnen zeigten wer hier die Zügel in der Hand hat und gingen durch den Treffer von Stacey Scott in Führung. Die Spielerinnen der Southern Stars konnten lange dagegenhalten, doch nach zehn Minuten erhöhte Averi Nooren auf 0:2. Alexandra Huszak erhöhte, nach Zuspiel von Reka Dabasi, noch vor dem Ende des ersten Drittels um einen weiteren Treffer. Im letzten Drittel gelang es den Spielerinnen der Southern Stars alle Angriffe abzuwehren bis sie in den letzten Minuten in Unterzahl spielen mussten. Diese Möglichkeit nutzten die Ungarinnen und stellten durch einen Treffer von Amie Varano auf 0:4. Im letzten Drittel schien den Southern Stars die Kraft auszugehen. Durch ein Tor von Averi Nooren und einen Shorthander von Reka Dabasi stand es zehn Minuten vor dem Ende 0:6. Vivien Somogyi und Reka Dabasi stellten in den letzten Minuten auf das Endergebnis von 0:8. Stephanie Nehring konnte alle Angriffe abwehren.

Durch die Siege an diesem Wochenende gelang es KMH Budapest zum ersten Mal die Tabellenführung zu übernehmen und sich, neben den EVB Eagles Südtirol bereits für die Final Four zu qualifizieren.