KMH Budapest weiterhin ohne Punktverlust

Hvidovre IK mit zwei Siegen gegen Southern Stars, EHV Sabres Wien besiegen DEC Salzburg Eagles

Am vergangenen Samstag waren die Spielerinnen des KMH Budapest in Bratislava. Die Teams begegneten sich auf gleichem Niveau, doch es waren die Gäste die in der 5. Minute den ersten Treffer erzielten. Averi Nooren brachte nach Zuspiel von Stacey Scott ihr Team in Führung. Mit einem 0:1 ging es auch zum ersten Mal in die Kabinen. Auch im zweiten Drittel dauerte es keine fünf Minuten bis wieder ein Jubeln zu hören war. Reka Dabasi verwertete einen Pass von Alexandra Huszak und erhöhte auf 0:2.  Dieser Spielstand änderte sich, trotz mehreren Angriffen auf beiden Seiten, bis zum Ende dieses Drittels nicht mehr. Es waren 47 Sekunden gespielt im letzten Drittel als Alexandra Huszak durch einen Alleingang die Führung um einen weiteren Zähler erhöhte. Knapp drei Minuten vor dem Ende versuchten die Slowakinnen noch alles um sich einen Punkt zu sichern und nahmen ihre Torfrau vom Eis, doch durch die Strafe von Diana Vargova hatten sie dadurch nur wieder fünf Feldpsielerinnen auf dem Eis. Die Budapesterinnen nutzten die Chance ihres Powerplays und erzielten in der 58. Minute durch einen Empty Net Treffer den 0:4 Endstand. Aniko Nemeth konnte sich über ein Shutout freuen.

Am selben Tag trafen die Southern Stars auf Hvidovre IK. Trotz einer leichten Überlegenheit der Däninnen wirkte es als gäbe es ein erneutes Wunder. In der 5. Spielminuten gelang den Gastgeberinnen durch Sara Confidenti der Führungstreffer. Den Däninnen gelang der Ausgleich nicht. Durch ein Doppelpack von Sara Confidenti, die damit bereits ihren Hattrick vollendete, stand es nach 20 gespielten Minuten 3:0 für die Southern Stars. Doch damit wollten sich die Spielerinnen des Hvidovre IK nicht zufriedengeben, aber es dauerte bis zur 24. Minute bis Josephine Asperup, nach Pass von Mia Bau Hansen, das Ergebnis auf 3:1 verkürzen konnte. Drei Minuten später erzielte Mia Bau Hansen den Anschlusstreffer. Die Southern Stars ließen sich dadurch aber nicht entmutigen und so konnte Eva Dukaric die Führung auf 4:2 ausbauen. Auch die Däninnen zeigten sich Siegeswillig und so gelang es Josephine Asperup in der letzten Minute des zweiten Drittels auf 4:3 zu verkürzen. In der 48. Minute dann der Ausgleich, Olivia Tomczok traf nach Zuspiel von Julie Pia Jensen. Beide Teams wollten die Punkte für sich, doch es war Mia Bau Hansen die in der 54. Minute den Schlusspunkt setzte und den Däninnen mit einem 4:5 Sieg die Punkte sicherte.

Tags darauf gab es bereits die Revanche. Auch diesmal waren die Däninnen überlegener und das zeigten sie auch. Es waren keine zwei Minuten gespielt als Olivia Tomczok der Führungstreffer gelang. In der 10. Minute erhöhte Josephine Asperup auf 2:0. Nun gewannen die Southern Stars wieder etwas Kraft zurück und konnten auch Angriffe starten, scheiterten allerdings immer wieder an der Torfrau des Hvidovre IK. Erst in der 33. Minute der nächste Treffer, Mia Bau Hansen erhöhte um einen weiteren Treffer. Drei Minuten später stellte Linn Marie Ploug Thomsen, nach Zuspiel von Mia Bau Hansen, auf 4:0. Noch vor dem Ende des zweiten Drittels baute Sille Thomsen durch einen Alleingang die Führung aus. Trotz des Rückstandes ließen sich die Southern Stars nicht unterkriegen und so dauerte es auch im letzten Drittel mehr als zehn Minuten bis die Däninnen die Verteidigung erneut durchbrechen konnten. Julie Pia Jensen verwertete einen Pass von Olivia Tomczok zur 6:0 Führung. Zwei Minuten später dann der Ehrentreffer für die Southern Stars erzielt durch Sara Confidenti nach Zuspiel von Eva Dukaric.

Auch KMH Budapest bestritt an diesem Wochenende ein Doppelwochenende. Der zweite Gegner hieß KSV Neuberg Highlanders. An diesem Tag waren sie überlegener, doch trotzdem hielten die Steirerinnen lange dagegen. In der 4. Minute erzielte Reka Dabasi, nach Zuspiel von Alexandra Huszak, den Führungstreffer. Weitere Angriffe konnte allerdings alle abgewehrt werden. Erst in der 21. Minute gelang den Ungarinnen der nächste Treffer. Eniko Toth nutzte die Chance eines Powerplays und erhöhte auf 2:0. Durch einen Doppelschlag von Averi Nooren und Alexandra Ronai stand es nach 22 gespielten Minuten 4:0. Damit hatten die Budapesterinnen aber nicht genug und so war es Tiffany Horvath, nach Pass von Reka Dabasi, die nur vier Minuten später um einen weiteren Treffer erhöhte. In der 35. Minute stellte Reka Dabasi schließlich auf 6:0. Zehn Minuten vor dem Ende des Spiels tauschten die KSV Neuberg Highlanders ihre Torfrau aus, am Eis stand nun Anna Topler. Davon ließen sich die Budapesterinnen aber nicht beirren und so erzielte Vivien Somogyi, nach einem Pass von Averi Nooren, in der 53. Minute das Tor zum 7:0 Endstand. Auch Stephanie Nehring im Tor der Budapesterinnen gelang an diesem Wochenende ein Shutout.

Ebenfalls am Sonntag kam es zum Duell zwischen den letztjährigen Finalisten der österreichischen Staatsmeisterschaft. Die DEC Salzburg Eagles hatten die EHV Sabres Wien zu Gast. Entgegen der Vermutungen die sich aufgrund der bisherigen Spiele der Teams eventuell aufgestellt haben, waren es die Wienerinnen die deutlich mehr Druck auf das Tor der Mozartstädterinnen machten. Doch trotzdem waren es die Gastgeberinnen die bereits nach 3 Minuten, durch ein Tor von Marissa Redmond, nach Zuspiel von Melanie Hager, in Führung gingen. Dieser Spielstand konnte bis in die Pause gerettet werden. Auch im zweiten Drittel konnten die Salzburgerinnen lange Zeit die Angriffe der Spielerinnen der EHV Sabres abwehren, doch in der 31. Minute dann der Ausgleich. Julia Mazurek verwertete einen Pass von Anna Hanser. Es dauerte keine drei Minute bis sich die Führung drehte. Laura Lüftenegger legte Anna Meixner den Puck auf die zum 1:2 traf. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Drittelpause. Im letzten Drittel gaben beide Teams nochmal alles um in diesem Duell zu gewinnen. Die DEC Salzburg Eagles entschieden sich dazu alles auf eine Karte zu setzen und nahmen Theresa Hornich einige Sekunden vor dem Ende für eine sechste Feldspielerin vom Eis, doch der Ausgleich gelang ihnen nicht und somit ging das erste Duell dieser Saison mit 1:2 an die Wienerinnen.