SPG Flyers/Highlanders an Tabellenspitze

Bei einem Doppelwochenende in Budapest konnte sich die SPG Junior Capitals Flyers/ Highlanders durchsetzen. Auch gegen die Gipsy Girls aus Villach ließen sie nichts anbrennen.

Am Samstag vor einer Woche begrüßten die DHC Ice Cats Linz die Damen aus Graz in ihrer Halle, dass dieses Spiel eher ausgeglichen war merkte man von Anfang an. Es dauerte bis zur 18. Minute als Ivana Gajdosova die Hausherrinnen in Führung brachte. Mit 1:0 ging es dann auch in di erste Drittelpause.
Auch im zweiten Drittel verlief das Spiel ähnlich weiter. Beide Teams gaben alles aber wieder waren es die Linzerinnen denen es gelang den Puck ins gegnerische Tor zu befördern. Astrid Zauner erhöhte auf 2:0.
Im dritten Drittel ging der Kampf weiter. In der 52. Minute gelang den DEC Devils Graz der erlösende Treffer, Sabrina Geier verkürzte auf 2:1. Die Grazer entschieden sich eineinhalb Minuten vor Schluss ihre Torfrau Julia Pechmann vom Eis zu nehmen um mit einer sechsten Feldspielerin die Chance auf einen Ausgleich zu erhöhen. Doch dieser Plan ging nicht auf. Ivana Gajdosova konnte den Puck ins leere Tor befördern und zum zweiten Mal an diesem Tag jubeln. Der Endstand des Spiels war 3:1.

Für die Linzerinnen ging es ohne viel Pause gleich weiter nach Tirol. Dort trafen sie am nächsten Tag auf die SPG Kitzbühel/ Kufstein. Diese ließen allerdings nicht lange daran zweifeln, dass sie die stärkere Mannschaft sind. Sylvia Heyne brachte die Tirolerinnen in der 12. Minute mit 1:0 in Führung und bereits vier Minuten später erhöhte Anna Atzl. Mit 2:0ging es in die erste Drittelpause.
Knapp eine Minute nach Beginn des zweiten Drittel stellte Isabella Hochfilzer auf 3:0. Wenn es nach den Tirolerinnen gegangen wäre hätte der Torregen so weitergehen können, doch da hatten die Linzerinnen noch ein Wörtchen mitzureden. Sie gaben alles um den Spielerinnen der SPG Kitzbühel/ Kufstein nicht noch mehr Grund zum Jubeln zu geben und es gelang ihnen auch. Denn auch wenn sie selbst keine Tore erzielten gelang es ihnen keine weiteren Tore mehr zuzulassen. Somit ging das Spiel 3:0 aus. Carla Maurer, im Tor der Spielgemeinschaft, durfte am Ende über ein Shutout jubeln.

Die SPG Junior Capitals Flyers/ Highlanders bestritt ein Doppelwochenende in Budapest. Der erste Gegner hieß Marylin Budapest. Auch hier war das Spiel sehr ausgeglichen, was sich auf der Anzeigetafel wiederspiegelte. Die Teams gingen nach den ersten 20 gespielten Minuten mit 0:0 in die Kabinen.
Erst in der 32. Minute gelang es Harriet Weegh die Spielgemeinschaft in Führung zu bringen. Doch dies blieb der einzige Treffer in diesem Drittel.
Die Budapesterinnen gaben alles um auszugleichen, doch sie konnten die gegnerische Defensive nicht durchbrechen. Lange schien es als ob es bei einem sehr knappen Spielergebnis bleiben würde bis Viktoria Trejbal durch einen Shorthander und Emily Ford das Ergebnis bis zur 48. Minute auf 0:3 erhöhten. Knapp fünf Minuten vor Schluss traf Viktoria Trejbal zum zweiten Mal und stellte auf den Endstand von 0:4. Sandra Mayer durfte über ein Shutout jubeln.

Am nächsten Tag trafen sie auf KMH Budapest 2. An diesem Tag war die Spielgemeinschaft die unterlegenere Mannschaft, doch das ließ sie nicht aufhalten. Trotz viel Gegendruck brachte Lisa Marchl in der 8. Minute den Puck im Tor der Budapesterinnen unter. Diese wussten aber gleich die richtige Antwort. Nicht einmal 30 Sekunden später glich Lilien Szelenyi aus. Mit einem 1:1 ging es in die erste Drittelpause.
Auch im zweiten Drittel war nichts von der Überlegenheit der Budapesterinnen auf der Anzeigetagfel zu sehen. Harriet Weegh und Viktoria Trejbal bauten zur Halbzeit des Spiels die Führung der Spielgemeinschaft auf 1:3 aus. Ohne weitere Treffer gingen die Teams erneut in die Kabinen.
Im dritten Drittel war es weiterhin die SPG Junior Capitals Flyers/ Highlanders die die Nase vorne hatte. Emily Ford nutzte ein Powerplay und erhöhte auf 1:4. Die Spielerinnen von KMH Budapest 2 gaben nicht auf und so verkürzte Noemi Egyedi in der 51. Spielminute auf 2:4. Die Budapesterinnen riskierten alles und nahmen knapp vier Minuten vor Schluss ihre Torfrau Sona Hullova vom Eis. Doch der erhoffte Anschluss gelang nicht. Emily Ford nutzte die Chance und konnte durch einen Empty Net Treffer zum zweiten Mal jubeln. Somit gewann die SPG Junior Capitals Flyers/ Highlanders 2:5.

Vergangenen Samstag reiste die SPG Kitzbühel/ Kufstein nach Graz um dort gegen die DEC Devils Graz zu spielen. Auch in diesem Spiel waren die Tirolerinnen überlegener. Trotzdem konnten die Steirerinnen bis zur 15. Minute dagegen halten bis Linda Salvenmoser die Tirolerinnen mit 0:1 in Führung brachte. In der letzten Minute des ersten Drittels gelang es Isabella Hochfilzer die Führung auf 0:2 auszubauen.
Trotz des späten Tores gaben die Grazerinnen nicht auf und kämpften stark. Und schafften es viele Angriffe abzuwehren. Doch Sylvia Heyne nutzte eine Unachtsamkeit im Powerplay der Grazerinnen aus und erhöhte durch einen Shorthander in der 35. Minute auf 0:3. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Drittelpause.
Auch im letzten Drittel des Spiels wollten die DEC Devils Graz den Tirolerinnen nichts schenken. Sie machten es den Spielerinnen der SPG Kitzbühel/ Kufstein sehr schwer ihre Defensive zu durchbrechen, doch Anna Atzl gelang es in der 58. Minute und erhöhte damit auf den Spielendstand von 0:4. Carla Maurer durfte sich auch in diesem Spiel über ein Shutout freuen.

Am Sonntag begrüßte die SPG Junior Capitals Flyers/ Highlanders die Gipsy Girls aus Villach in Kapfenberg. Die Zuschauer durften ein sehr ausgeglichenes Spiel beobachten. In der 18. Minute gelang es Barbara Windbichler die Villacherinnen in Führung zu bringen. Diese konnten sie gut verteidigen.
Auch im zweiten Drittel konnten sie die Angriffe der Spielgemeinschaft lange abwehren bis Hannah McGowan mit einem Doppelpack in der 33.Minute erst ausglich und dann die Führung für die SPG Junior Capitals Flyers/ Highlanders herstellte. Knapp zwei Minuten später erhöhte Maria Gajdosova auf 3:1. Mit einem Führungswechsel ging es in die zweite Drittelpause.
Aber die Villacherinnen ließen die Köpfe nicht hängen und os gelang es Jaqueline Krainer bereits in der ersten Minute des letzten Drittels auf 3:2 zu verkürzen.  Doch Hannah McGowan hatte die richtige Antwort parat und erhöhte knapp fünf Minuten später auf 4:2. Trotz vieler weiterer Versuche der Villacherinnen das Ergebnis zu verkürzen endete das Spiel mit diesem Spielstand.