Drei Spiele und drei Heimsiege

Am ersten Februarwochenendes bestritten die EHV Sabres 2 ein Heimdoppelwochenende und gewannen das erste Spiel in einem Krimi in der Overtime gegen die DEC Dragons Klagenfurt, am nächsten Tag waren sie gegen HDK Maribor deutlich überlegen und sicherten sich auch da die drei Punkte.

Am Samstag trafen die Red Angels Innsbruck in der Olympiahalle Innsbruck auf die DEC Salzburg Eagles 2. Die Tirolerinnen fackelten nicht lange und zeigten den Salzburgerinnen von Beginn an ihre Überlegenheit. Bereits in der 3.Minute eröffnete Sabine Kreutz den Torregen und brachte die Innsbruckerinnen mit 1:0 in Führung. Caroline Oberleitner und Anna Lena Steiner zogen nach und so stand es bereits in der 5. Minute 3:0 für die Gastgeberinnen. Mit einem Doppelpack erhöhte Sabine Kreutz bis zu Hälfte des ersten Drittel auf 5:0 und konnte bereits über einen Hattrick jubeln. Auch Anna Lena Steiner traf in der 13. Minute zum zweiten Mal. Laura Zingerle verwertete ein Powerplay in der 15. Minute zum Pausenstand von 7:0.
Die Salzburgerinnen nahmen einen Wechsel vor, denn nun stand Anna Maria Wagner statt Angelika Kogelmann im Tor der Eagles. Es waren knapp 22. Minute gespielt als auch Anna Lena Steiner zum Hattrick traf. Doch die Salzburgerinnen gaben nicht auf und so war es Sophia Brunner die in der 26. Minute durch ein Powerplay den Ehrentreffer erzielte. In etwa der Hälfte des Spiels beschlossen auch die Red Angels Innsbruck ihre Torfrau zu tauschen und so ersetzte nun Elisabeth Gugler Johanna Mühlegger. Den Tirolerinnen gefiel das Ergebnis noch nicht denn in der letzten Minute des zweiten Drittels baute Anna Lena Steiner durch einen Shorthander die Führung auf 9:1 aus.
Nach nicht einmal einer gespielten Minute im letzten Drittel verwertete auch Caroline Oberleitner einen Shorthander. Knapp zehn Minuten später erhöhte Anna Lena Steiner mit ihrem fünften Treffer in diesem Spiel auf 11:1. Caroline Oberleitner stellte in der 58. Minute auf das Endergebnis von 12:1 und war somit die dritte Innsbruckerin die an diesem Tag über einen Hattrick jubeln durfte. Auch Elisabeth Gugler hatte einen weiteren Grund zum Jubeln, denn ihr gelang an diesem Tag ein Shutout.

Die EHV Sabres 2 begrüßten zum ersten Spiel ihres Doppelwochenendes die DEC Dragons Klagenfurt in der Wiener Eishalle. Die Zuschauer wussten noch nicht, dass sie an diesem Tag ein krimiartiges Spiel erwartet, denn die Teams waren auf Augenhöhe.
Über den ersten Treffer in diesem Spiel konnten allerdings die Gäste jubeln, Heidi Kleinsasser brachte die Kärntnerinnen in der 10. Minute in Führung. Im ersten Drittel gelang keinem Team mehr ein Treffer und so ging es mit 0:1 in die erste Drittelpause.
Der Trainer der Wienerinnen fand sichtlich die passenden Worte in der Kabine, denn durch Nina Madlberger gelang ihnen in der 30. Minute der Ausgleich. Knapp fünf Minuten später sprach der Schiedsrichter einen Penalty für die EHV Sabres aus. Katharina Heuberger nutzte die Chance und brachte die Wienerinnen mit 2:1 in Führung. Damit ging es für die Teams zum zweiten Mal in die Kabinen. 
Auch im letzten Drittel kämpften beide Teams hart, denn keiner wollte dem anderen ohne Hindernis Punkte schenken und so gelang es den Klagenfurterinnen abermals durch Heidi Kleinsasser in der 50. Minute auszugleichen. Somit ging es mit einem 2:2 in die Verlängerung wo beide Teams alles gaben um den zusätzlichen Punkt zu bekommen. Es schien schon fast als würde das Spiel im Penaltyschiessen entschieden werden als Katharina Heuberger den Puck in der letzten Sekunde ins Tor beförderte und den Wienerinnen den zusätzlichen Punkt und Sieg sicherte.

Am nächsten Tag reisten die Spielerinnen des HDK Maribor nach Wien an. An diesem Tag waren die Wienerinnen die überlegenere Mannschaft doch die Sloweninnen hielten stark dagegen. Christina Schwarz schaffte es schließlich in der 8. Minute die EHV Sabres in Führung zu bringen. Mit einem 1:0 ging es in die zweite Drittelpause.
Doch auch im zweiten Drittel ließen die Spielerinnen aus Maribor nicht locker und so gingen die Teams ohne veränderten Spielstand in die Kabinen.
Die Pause löste anscheinend bei den Wienerinnen eine Änderung aus, denn obwohl HDK Maribor noch lange dagegen hielt gelang es Rene Petri in der 50. Minute die Führung auszubauen. Sarah Woschitz und Katharina Heuberger rundeten in der 53. und 55. Minute das Endergebnis auf 4:0 ab.
Carmen Kadlec durfte zusätzlich über ein Shutout jubeln.