Text: Eishockey.at

Budapest gewinnt DEBL

Am Wochenende fand in Kitzbühel das Finalturnier statt, um den diesjährigen DEBL-Sieger herauszufinden.

Für das Finalturnier qualifizierten sich die SPG Junior Capitals Flyers Highlanders, die DHC Ice Cats Linz, KMH Budapest 2 und der Gastgeber SPG Kitzbühel Kufstein. Die erste Begegnung im Semifinale war SPG Junior Capitals Flyers Highlanders gegen die DHC Ice Cats Linz. Die Teams starteten stark ins Spiel und so gelang es Harriet Weegh bereits in der ersten Minute die Spielgemeinschaft in Führung zu bringen.

Doch die Linzerinnen ließen sich dadurch nicht unterkriegen und zeigten den Wienerinnen, dass sie auf Augenhöhe waren. Ivana Gajdosova gelang in der 7. Minute der Ausgleich. Diese Freude hielt aber nicht lange denn nur knapp drei Minute später brachte Claudia Löffler die Spielgemeinschaft mit einem Alleingang mit 2:1 in Führung.

Wieder gab Linz alles um sich die Türe für das Spiel um Gold offen zu halten und es gelang ihnen auch, in der 15. Minute war es abermals Ivana Gajdosova die den Ausgleich für die Oberösterreicherinnen erzielte. Mit einem 2:2 unentschieden ging es in die erste Drittelpause.

Auch in diesem Drittel schenkten sich die Teams nichts, denn jeder wollte dieses Spiel gewinnen. Es waren wieder die SPG Junior Capitals Flyers/ Highlanders die in Führung gingen. Hannah McGowan nutzte ein Powerplay in der 26. Minute und stellte auf 3:2.

Dieses Mal hatten die Linzerinnen aber sofort eine Antwort parat. Es dauert keine 30 Sekunden bis Melanie Hager der erneute Ausgleich in diesem Spiel gelang. Nach 40 gespielten Minuten gingen die Teams mit einem 3:3 in die Kabinen.

Der Kampf ging im dritten Drittel weiter, die Teams schenkten sich nichts und so verlief, trotz mehrfacher Versuche auf beiden Seiten, das letzte Drittel Torlos. Nachdem zur Schlusssirene ein Unentschieden auf der Anzeigetafel stand wurde der Sieger in der Verlängerung ermittelt. Dort war es schließlich Claudia Löffler, die nach knapp dreieinhalb Minuten den Siegestreffer für die Spielgemeinschaft schoss und somit den Tabellenführer nach dem Grunddurchgang ins Spiel um die Goldmedaille brachte.

Im Anschluss fand das Spiel zweiter gegen dritten, KMH Budapest 2 gegen SPG Kitzbühel/ Kufstein statt. Auch hier befanden sich die Teams auf Augenhöhe. Die Teams starten mit viel Druck, doch es waren die Ungarinnen denen der erste Treffer gelang den Ungarinnen. Alexandra Ronai brachte die Budapesterinnen in der 2. Minute mit 1:0 in Führung. Dieser Spielstand bestand auch noch nachdem die ersten 20 Minuten gespielt waren.

Zum zweiten Drittel kamen die Mannschaften wieder Topmotiviert aus den Kabinen, alle kämpften denn jeder wollte in das Spiel um Gold. Obwohl es auch in diesem Drittel einige Angriffe gab verlief das Drittel Torlos und somit gingen die Teams mit 1:0 in die zweite Drittelpause.

Im letzten Drittel ging der Kampf weiter. Die SPG Kitzbühel/ Kufstein sah nur noch eine Möglichkeit das Spiel zu drehen. Um mehr Druck auf das Tor das Budapesterinnen ausüben zu können nahmen sie ihre Torfrau Theresa Hornich vom Eis um eine sechste Feldpsielerin aufs Eis schicken zu können. Sie gaben nochmal alles doch als Lilien Szelenyi den Puck ergatterte nutzte sie ihrre Chance und erhöhte das Ergebnis mit einem Emptynettreffer auf 2:0. Sona Hullova durfte zusätzlich über ein Shutout jubeln.

Die Paarungen für die Finalspiele waren somit SPG Kitzbühel/ Kufstein gegen DHC Ice Cats Linz um Bronze und SPG Junior Capitals Flyers/ Highlanders gegen KMH Budapest 2 umd Gold.

Am Sonntag stand als erstes das Spiel um Bronze auf dem Plan. Beide Teams waren gewollt alles zu geben um sich die Medaille zu holen und keiner schenkte dem anderen etwas, doch an diesem Tag waren die Tirolerinnen leicht überlegen. Es dauerte bis zur 15. Minute als Anna Atzl die Spielgemeinschaft mit 1:0 in Führung brachte. Obwohl die Linzerinnen nicht aufgaben war der Widerstand nicht mehr so groß. Sylvia Heyne erhöhte noch vor der ersten Drittelpause auf 2:0.

Die Oberösterreicherinnen schienen wieder etwas gestärkter aus der Drittelpause zu kommen, doch nach knapp 6 Minuten trafen wieder die Tirolerinnen. Isabella Hochfilzer erhöhte mit einem Powerplaytor auf 3:0 und obwohl die Linzerinnen nicht aufgaben, versuchten der SPG Kitzbühel/ Kufstein das Leben schwer zu machen und mit aller Macht den Puck hinter die Torlinie der Tirolerinnen zu bringen gelang es ihnen nicht. Stattdessen war es Sharon Hausberger die mit einem Shorthander das Ergebnis auf 4:0. Im weiteren Verlauf des Drittels fielen keine Tore mehr.

Auch im letzten Drittel kämpften alle Spielerinnen weiter doch keinem Team gelang ein weiterer Treffer und somit blieb das Ergebnis 4:0 für SPG Kitzbühel/ Kufstein wodurch die Tirolerinnen die Saison auf dem dritten Platz beendeten. Theresa Hornich durfte sich nochmals über ein Shutout freuen.

Im Anschluss spielten die SPG Junior Capitals Flyers/ Highlanders gegen KMH Budapest 2 um Gold. Auch in diesem Team gaben beide Teams was sie konnten und wie schon die meiste Zeit der Saison war die Spielgemeinschaft überlegener. Das hinderte die Budapesterinnen aber nicht daran Druck zu machen und so gelang es Alexandra Ronai in der 16. Minute die Ungarinnen mit 0:1 in Führung zu bringen. Dieses Ergebnis blieb bis zum Ende des ersten Drittels.

Im zweiten Drittel verlief das Spiel ähnlich weiter. Beide Teams machten Druck um Tore zu erzielen. Dominika Horvath gelang der einzige Treffer in diesem Drittel, in der 37. Minute erhöhte sie auf 0:2. Die Spielerinnen gingen zum zweiten Mal in die Kabinen.

Knapp drei Minuten nach Beginn des letzten Drittels traf Alexandra Ronai zum zweiten Mal und erhöhte auf 0:3. Die SPG Junior Capitals Flyers/ Highlanders kämpften tapfer weiter und so gelang es Jennifer Gallo in der 49. Minute mit eienm Alleingang auf 1:3 zu verkürzen. Doch dies sollte der einzige Treffer für die Spielgemeinschaft bleiben. Lilien Szelenyi erhöhte in der 59. Minute auf das Endergebnis von 1:4. Somit gewann KMH Budapest 2 die DEBL 2016/17, die SPG Junior Capitals Flyers/ Highlanders beendeten die Saison auf dem zweiten Platz.

Spiele - Finalturnier 1. Bundesliga Damen