Text: Eishockey.at

Budapest überholt Kitzbühel/Kufstein

Mit einem Doppelwochenende in Österreich und zwei Siegen gegen die DHC Ice Cats Linz und die Spielgemeinschaft Kitzbühel/Kufstein erkämpfen sich die Budapesterinnen den zweiten Platz in der Tabelle. Die DEC Devils Graz hatten ebenfalls ein Doppelwochenende.

Am Samstag reisten die Spielerinnen des KMH Budapest 2 in die Bundeshauptstadt Oberösterreichs. Obwohl die Linzerinnen unterlegener waren bot sich lange Zeit ein harter Kampf.  In der 9. Minute gelang es Petra Pavuk die Ungarinnen in Führung zu bringen. Die 0:1 Führung konnte bis in die Drittelpause gebracht werden.

Die Spielerinnen der Ice Cats Linz kamen stark zurück und so gelang es Petra Pavlicova in der 22. Minute auszugleichen. Doch es dauerte nur knapp fünf Minuten bis Viktoria Cselenyi und Gadient Cipriani die Führung auf 1:4 ausbauten.  Petra Pavuk vollendete im zweiten Drittel ihren Hattrick und stellte mit einem weiteren Treffer auf 1:6. Mit diesem Ergebnis gingen die Teams das zweite Mal in die Kabinen.

Im dritten Drittel kämpften die Linzerinnen wieder härter und konnten lange dagegenhalten, doch es war wieder Petra Pavluk die knapp 12 Minuten vor dem Ende ein weiteres Mal den Puck im Tor versenkte und das Ergebnis auf 1:7 stellte. Nun entschieden sich die Budapesterinnen für den Rest des Spieles Sona Hullova vom Eis zu holen und Lotti Timar ins Tor zu stellen. Vanda Pal erhöhte in der 55. Minute auf das Ergebnis von 1:8. Lotti Timar konnte ihr Tor verteidigen und über ein Shutout jubeln.

Die Reise ging weiter nach Tirol wo sie auf die Spielgemeinschaft Kitzbühel/ Kufstein trafen. An diesem Tag waren sie das unterlegenere Team. Trotzdem gelang es Petra Szamosfalvi die Budapesterinnen nach vier Minuten mit 0:1 in Führung zu bringen. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel kämpften beide Teams stark doch das Ergebnis wurde nicht verändert. Es dauerte nur knapp eine Minute nach Beginn des letzten Drittels bis Petra Szamosfalvi zum zweiten Mal traf und auf 0:2 erhöhte. Die Tirolerinnen gaben alles und nahmen knapp eineinhalb Minuten vor dem Ende ihre Torfrau Yvonne Ringer für eine sechste Feldspielerin vom Eis. Trotz des erhöhten Drucks gelang es den Ungarinnen die Führung über die Zeit zu bringen und mit 0:2 zu gelingen. Sona Hullova durfte sich über ein Shutout freuen.

Auch die DEC Devils Graz bestritten an diesem Wochenende ein Doppelwochenende. Ihre Reise begann in Villach wo sie mit einem Kader von acht Spielerinnen anreisten. Obwohl die Gipsy Girls das überlegenere Team war gelang es Sabrina Geier in der 4. Minute die Steirerinnen in Führung zu bringen. Die Villacherinnen gaben alles um auszugleichen und in der 19. Minute gelang es schließlich Lisa Aschgan. Mit einem 1:1 Unentschieden ging es das erste Mal in die Kabinen.

Ein Powerplay in der 28. Minute nutzte Lisa Schröfl aus um die Kärntnerinnen mit 1:2 in Führung zu bringen aber die Grazerinnen gaben nicht auf und so schaffte es Christina Oberzaucher in der 31. Minute auszugleichen. Mit einem 2:2 ging es in die zweite Drittelpause.

Auch im dritten Drittel kämpften beide Teams hart um sich den Sieg zu sichern. Anja Klemm nutzte in der 57. Minute die Chance eines Powerplays und brachte die Gipsy Girls Villach mit 3:2 in Führung. Die DEC Devils Graz versuchten alles und nahmen ab Beginn des letzten zwei Spielminuten ihre Torfrau Julia Pechmann vom Eis doch die zusätzliche Spielerin konnte ihnen nicht dabei helfen den Ausgleich zu erzielen und so gewannen die Villacherinnen.

Am nächsten Tag trafen die DEC Devils Graz in Kapfenberg auf die Spielgemeinschaft Junior Capitals Flyers/ Highlanders. An diesem Tag traten sie mit einem größeren Kader an. Zu Beginn war das Spiel recht ausgeglichen bis Katharina Janach in der 10. Minute die Spielgemeinschaft in Führung brachte. Mit einem Doppelpack von Theresa Schafzahl gingen die Grazerinnen mit 1:2 in Führung und konnten das Ergebnis bis in die Drittelpause retten.
Nachdem in der letzten Minute des ersten Drittels zwei Spielerinnen der DEC Devils Graz auf die Strafbank mussten starte das zweite Drittel mit einer 5:3 Überzahl für die SPG Junior Capitals Flyers/ Highlanders. Elisabeth Zima nutzte diese Chance und glich auf 2:2 aus. Nach einem Treffer von Emily Ford in der 36. Minute gingen die Teams mit einem 3:2 Zwischenstand zum zweiten Mal in die Kabinen.

Auch im letzten Drittel gaben beide Teams alles und so dauerte es mehr als 15 Minute bis das nächste Tor fiel. Desiree Rother erhöhte die Führung der Spielgemeinschaft auf 4:2. Bianca Tendl gelang in der 59. Minute noch der Anschlusstreffer doch die Grazerinnen schafften es nicht mehr den Ausgleich zu erzielen und so gewann die Spielgemeinschaft mit 4:3.

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