Spannende Platzierungsduelle

In Kapfenberg empfangen die Highlanders Bozen am Samstag und am Sonntag. Budapest spielt am Samstag und am Sonntag gegen die WE-V Flyers. Am Sonntag empfängt Maribor die Salzburg Eagles.

Dabei könnte Maribor noch wichtige Punkte holen, um Rang fünf abzusichern, Salzburg ginge bei einem vollen Erfolg in der regulären Spielzeit auf jeden Fall den Sabres im Halbfinale aus dem Weg.

Denn mit drei Punkten mehr können die Eagles auch rechnerisch nur noch Zweiter oder Dritter werden. Denn Neuberg und Bozen bestreiten am Wochenende noch zwei direkte Duelle gegeneinander.

Apropos: hier brauchen die Italienerinnen wohl fünf Punkte in der Fremde, um sicher Zweiter zu werden, theoretisch wäre es aber auch bei vier Zählern möglich, wenn sie ein Spiel deutlich für sich entscheiden könnten. Zuhause unterlagen die Eagles den Highlanders allerdings mit 3:4, Shelby Ballendine (drei Tore) und Goalie Kathi Schellnegger (34 Saves) waren die Matchwinnerinnen für die damaligen Gäste.

Aber diesmal spielen die Highlanders zuhause und können als einziges Team in dieser Konstellation Rang zwei im Grunddurchgang aus eigener Kraft schaffen. Was natürlich Vorteile fürs Play-off bringen würde.

Spannung pur bis zum letzten Spieltag - das gibt es auch für die Plätze fünf bis sieben. Hier trifft KMH Budapest am kommenden Wochenende noch zweimal auf die WE-V Flyers. Im Fernduell mit Maribor können beide Teams noch Fünfter, Sechster oder eben Letzter werden.

Den bislang einzigen direkten Vergleich zwischen den Ungarinnen und den Flyers entschieden die Wienerinnen am letzten Wochenende für sich. Sie brauchen aber wohl noch vier weitere Zähler, um sicher auf Platz fünf zu landen, Budapest könnte dafür schon ein einziger Sieg genügen.

In der DEBL startet das Play-off am Samstag mit dem Spiel Triglav Kranj gegen Gipsy Girls (18:45 Uhr), am Sonntag empfängt Zagreb die Dragons aus Klagenfurt (12:30 Uhr).

Ein sehr spannendes Duell kann wohl im "Derby" Triglav Kranj gegen Gipsy Girls erwartet werden. Alle drei direkten Begegnungen brachten Spannung bis zum Schluss und es setzte sich immer die Gastmannschaft durch. Was für Villach sprechen würde, denn Kranj hat ja im ersten und im eventuell notwendigen Entscheidungsspiel Heimrecht.

Jedes Team konnte sich bislang auf fremdem Terrain einmal in 60 Minuten durchsetzen, zuletzt entschied gar ein Penaltyschießen. In den Spielen gegeneinander war auf Seiten Triglav Kranjs Tea Lahajnar mit fünf Treffern erfolgreichste Akteurin, bei Villach waren dies Martina Bacher mit zwei Toren und zwei Assists und Manuela Krall mit drei Treffern.

Zuhause ist Zagreb eine Macht - nur ein Spiel verloren die Kroatinnen vor eigenem Publikum im Grunddurchgang. Gegen Klagenfurt gab es zweimal jeweils einen sehr deutlichen Sieg. Somit ist Gric auch am Sonntag klarer Favorit.

Auch wenn die Kärntnerinnen bislang bereits ein Saisonduell gegen ihren jetzigen Halbfinalgegner für sich entscheiden konnten. Aber dort haben die Dragons zuhause gespielt. In den direkten Spielen kam Diana Kruselj Posavec (Zagreb) auf ganze elf Scorerpunkte, Ela Filipec (Zagreb) erzielte sieben Tore. Bei Klagenfurt waren Katharina Nusser und Sonja Ban mit je zwei Toren die erfolgreichsten Spielerinnen.

DEBL2: Graz und die Spielgemeinschaft

Kitzbühel/Kufstein führen in ihrer Serie jeweil mit 1:0 nach Siegen und konnten auch das erste Spiel jeweils deutlich für sich entscheiden - die Devils gewannen mit 4:0 gegen Linz, Kitzbühel/Kufstein setzte sich mit 7:1 gegen Salzburg durch. Allerdings kommt es in den "Best of Three"-Serien nicht auf die Resultate an - Linz und Salzburg können mit einem Sieg am Samstag die Serie ausgleichen und ein Entscheidungsspiel am kommenden Wochenende erzwingen.