Doppeleinsatz für Maribor

Am Samstag trifft Maribor zuhause auf die Neuberg Highlanders, am Sonntag ist KMH Budapest zu Gast. Am Sonntag kommt es zudem zu den Duellen Salzburg gegen WE-V Flyers und Highlanders gegen Vienna Sabres.

Somit gibt es am Sonntagabend noch ein Highlight, wenn die aktuell drittplatzierten Steirerinnen auf den noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Wien treffen.

Das Play-off-Ticket haben beide bereits in der Tasche, jetzt geht es noch um die Platzierungen für eine bessere Ausgangslage beim Finalturnier am 15./16. Februar. Die beiden bisherigen Duelle entschieden die Sabres mit 9:1 und 6:0 klar und deutlich für sich - somit gehen sie auch am Sonntag eindeutig als Favorit in die Partie. Beste Spielerin der direkten Duelle war Esther Kantor mit fünf Toren und vier Assists in den beiden Spielen.

Von der Tabelle her scheint die Ausgangslage für die Partie Salzburg gegen WE-V auch recht klar zu sein, die Tatsache, dass die Gäste einige Ausfälle zu beklagen haben, verstärken dies auch noch. Aber Vorsicht: bei den bisherigen direkten Begegnungen hatten die Mozartstädterinnen einiges an Mühe (2:0 bzw. 2:1).

Und Maribor hat in den kommenden beiden Spielen die Möglichkeit, als sechstplatziertes Team den Vorsprung auf die WE-V Flyers noch etwas auszubauen. Denn die haben noch drei Spiele weniger absolviert. Und gegen die Gegner vom kommenden Wochenende (Highlanders und Budapest) haben die Sloweninnen bislang auf jeden Fall achtbare Resultate verbuchen können, wenn es auch noch zu keinem Punktgewinn gereicht hat.

In der DEBL empfängt Zagreb die Dragons Klagenfurt im Rahmen des ersten Spiels nach der Weihnachts- und Länderspielpause. Bislang gab es hier in zwei Duellen jeweils einen Heimsieg. Was diesmal wieder für Zagreb sprechen würde, zumal die Kroatinnen die Dragons beim letzten Aufeinandertreffen am 16. November in Zagreb klar mit 10:3 besiegen konnten.

Zwei Wochen später konnte sich Klagenfurt allerdings zuhause mit 2:1 durchsetzen. Von der Tabellensituation  her brauchen die Dragons aber dringend Punkte aus den verbleibenden drei Spielen im Grunddurchgang, wenn sie sich platzierungsmäßig noch verbessern wollen.

Währenddessen startet die DEBL2 bereits ins Play-off. Die Paarungen für das Viertelfinale lauten wie folgt:
DEC Devils Graz (Ost 1) - EC Icemice Telfs (West 4)
SPG Kitzbühel/Kufstein (West 1) - Mirnock Girls Feld am See (Ost 4)
Neuberg Highlanders II (Ost 2) - DEC Salzburg Eagles II (West 3)
Red Angels Innsbruck (West 2) - Tornados Ice Cats Linz (Ost 3)

Das Viertelfinale wird in Form eines Hin- und Rückspiels ausgetragen. Dabei endet das erste Spiel auf jeden Fall nach 60 Minuten (auch bei Unentschieden). Heim- und Auswärtstore sind gleich viel wert. Ist der Stand nach 60 Minuten im zweiten Spiel ausgeglichen, erfolgt nach zweiminütiger Pause ohne Eisreinigung eine fünfminütige "Sudden Victory Overtime", bei der jede Mannschaft maximal fünf Spielerinnen (inkl. Torhüter) einsetzen darf. Danach gibt es ein Penaltyschießen nach IIHF Regeln. Der Sieger aus dem Hin- und Rückspiel steigt ins Halbfinale auf, die Verlierer scheiden aus.