Showdown in Amstetten

Am Samstag und Sonntag ist Amstetten Schauplatz des EWHL-Finalturniers, bei dem Titelverteidiger Sabres Wien auf Pantera Minsk, die Eagles Salzburg und den EV Bozen treffen.

Bereits zum zweiten Mal gibt es in der EWHL ein Finalturnier, zum zweiten Mal findet dieses in Amstetten statt, wo das Organisationsteam der Amstettner Wölfe um Alois Zöhrer wieder für erstklassige Bedingungen sorgt.

Bereits im Halbfinale steht ein Duell der beiden österreichischen EWHL-Teilnehmer auf dem Programm, wenn ab 19 Uhr die Sabres Wien auf die Eagles Salzburg treffen. Alles andere als ein Sieg der Wienerinnen wäre eine Riesensensation.

Denn auch wenn dies das Spiel Zweiter gegen Dritter ist: die vier direkten Duelle im Grunddurchgang wurden alle klar und deutlich von den Sabres gewonnen, das bislang knappste Resulat in dieser Spielzeit war ein 6:1 am 12. Jänner in Wien. Aber das Play-off hat bekanntlich eigene Gesetze.

Im zweiten Halbfinale, das ebenfalls am Samstag absolviert wird, trifft der Sieger des Grunddurchgangs, Pantera Minsk auf die Bozen Eagles. Auch wenn die Weißrussinnen gegen die Italienerinnen heuer noch nicht verloren haben, waren dennoch drei der vier direkten Duell knapp. Dazu war Bozen das einzige EWHL-Team, das heuer in Belarus einen Punkt holen konnte. Minsk reist bereits am Freitag nach Amstetten, um für das Halbfinale entsprechend fit und bereit zu sein.

Am Sonntag treffen dann ab 13:30 Uhr die beiden Verlierer des Vortages im Kampf um Bronze aufeinander, danach kommt es ab 16:30 Uhr zum großen Finale um den diesjährigen Titel in der EWHL (Liga). Bereits entschieden ist der Supercup, wo die ZSC Lions Zürich als erstes Schweizer Team über den ersten Platz jubeln konnten, gefolgt von Minsk und dem ESC Planegg (Deutschland).

Finalturnier in Amstetten
02.03.2013
16:00 Uhr: Pantera Minsk (BLR) - EV Bozen Eagles (ITA)
19:00 Uhr: EHV Sabres Vienna (AUT) - DEC Salzburg Eagles (AUT)
03.03.2013
13:30 Uhr: Spiel um Bronze
16:30 Uhr: Finale

Am kommenden Samstag steht die letzte Runde im Rahmen der diesjährigen DEBL-Meisterschaft auf dem Programm. Dann wird endgültig die Entscheidung darüber fallen, wer in diesem Jahr den Titel in dieser Liga holen wird.

Gerade bei Ligen, die ohne Play-off gespielt werden, fallen oft die Entscheidungen schon frühzeitig, doch in der DEBL 2012/13 hält die Spannung buchstäblich bis zur letzten Sekunde.

Denn erst am letzten Spieltag entscheidet sich, ob die Neuberg Highlanders ihren Titel erneut verteidigen können und zum dritten Mal in Serie DEBL Champion werden oder ob HDK Maribor erstmals über Gold jubeln darf.

Weit bessere Voraussetzungen haben hier die Steirerinnen, denn sie haben es in der eigenen Hand, allerdings müssen sie beim Tabellendritten Zagreb ran, während Maribor das vermeintlich leichtere Los mit Kitzbühel hat. Vorsicht ist aber für beide geboten: Zagreb war heuer das einzige Team der Liga, das in Maribor gewinnen konnte - und gerade eben diese Heimniederlage könnte den Sloweninnen den Titel kosten. Denn im direkten Duell zwischen den beiden Titelkandidaten setzte sich jeweils die Heimmannschaft durch.

In Neuberg gewannen die Highlanders am 25. November mit 6:4 gegen die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga (Zagreb), zuhause haben die Kroatinnen bislang erst vier Spiele gewonnen. Aber auch wenn sie seit dem letzten Wochenende ihre Bronzemedaille fix haben, wollen sie das Spiel (am Samstag ab 17:30 Uhr)  trotzdem bestmöglich absolvieren - zumal auch das kroatische Fernsehen vor Ort sein wird.

Maribor gegen Kitzbühel (13:00 Uhr) - diese Aufgabe scheint für die zweitbeste Heimmannschaft der Liga durchaus machbar zu sein, doch selbst bei einem Sieg heisst es in Maribor nur "warten und hoffen".

Um 20 Uhr gibt es zum Ligaabschluss dann noch ein Kärntner Derby - von den Platzierungen her kann nicht mehr viel passieren, aber ein Derby zwischen Villach und Klagenfurt ist immer eine Frage der Ehre.