Kampf um Platzierungen

Am Wochenende empfängt Salzburg im "Eagles-Duell" den EV Bozen, die WE-V Flyers spielen an beiden Tagen zuhause gegen Budapest. Es geht um die Endplatzierungen in der EWHL.

Für die Wienerinnen und die Ungarinnen geht es um die Endplatzierung in der EWHL 2012/13. Beide Teams haben das Play-off verpasst und liegen aktuell punktgleich (je sechs Zähler) an fünfter bzw. sechster Stelle.

In Budapest gewann die Heimmannschaft das erste Spiel mit 7:2 und unterlag im zweiten mit 0:2. Somit hat KMH Budapest im direkten Duell das bessere Torverhältnis und die Flyers müssen entweder vier von sechs möglichen Punkten holen, um noch Fünfter zu werden, oder zumindest die vier Tore im Torverhältnis gut machen. Denn bei gleichem Torverhältnis in der direkten Begegnung wären die Ungarinnen aufgrund des Gesamttorverhältnisses vorne.

Die beiden "Eagles" sind bereits fix fürs Finalturnier qualifiziert, Salzburgs sportlicher Leiter Libor Vejchodsky betont aber: "Wir spielen auf Sieg und mit dem stärkstmöglichen Kader, weil bei uns gibt es kein Spekulieren!"

Wer bei Salzburg im Tor stehen wird, ist noch offen, über den Einsatz von Sarah Schwendinger entscheiden am Nachmittag die Ärzte. Zwei direkte Duelle dieser beiden Mannschaften gab es bereits in Bozen, einmal setzten sich dabei die Mozartstädterinnen im Penaltyschießen mit 5:4 durch, das zweite Aufeinandertreffen entschieden die Italienerinnen mit 4:1 für sich.

Noch zwei Wochenenden sind in der DEBL zu absolvieren, Spannung hinsichtlich Medaillen und Platzierungen gibt es aber bis zum Schluss.

Fix ist, dass Maribor und Neuberg eine Medaille holen werden - während die Sloweninnen schlechtestenfalls Zweiter werden können und für Platz eins Schützenhilfe einer anderen Mannschaft benötigen, ist für die Highlanders noch alles aus eigener Kraft möglich.

Rechnerisch wäre für Neuberg sogar noch die Bronzemedaille drin, die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber nicht wirklich realistisch. Klar ist: mit zumindest acht Punkten aus den drei verbleibenden Spielen gegen Triglav, Sabres II und Zagreb ist den Steirerinnen Gold nicht mehr zu nehmen.

Damit würden sie dann zum dritten Mal in Folge den Titel in der DEBL holen. Doch auch wenn der Titelverteidiger in allen drei Spielen als Favorit gilt: leicht wird es nicht. Denn gegen Triglav gab es zuhause ein 2:0 und das Team aus Kranj hat zuhause erst zweimal verloren.

Für die Sloweninnen geht es zudem noch um Bronze. Bei den Sabres Wien II wird wohl sehr viel davon abhängen, wie das Team besetzt sein wird. In Wien setzte sich Neuberg mit 7:3 durch, doch aufgrund des spielfreien Wochenendes der EWHL-Mannschaft ist durchaus mit einem spielstarken Sabres-Farmteam zu rechnen.

Die Frage wird nur sein, ob die Wienerinnen mehr Spielerinnen im Spielrhythmus halten wollen oder ob eher Schonung in Hinblick auf das EWHL-Finale am nächsten Wochenende angesagt ist.

Klagenfurt empfängt am Samstag Maribor auf jeden Fall als Außenseiter, die Kärntnerinnen haben das Hinspiel in Slowenien mit 3:9 verloren und für die Gäste zählt jeder Punkt, um eine theoretische Chance auf Platz eins noch wahren zu können.

Zagreb kommt als Favorit nach Kitzbühel und kann hier aus eigener Kraft bereits die Bronzemedaille fixieren. Die Adler sind aktuell am Tabellenende, können aber mit zumindest zwei Punkten aus den beiden Spielen vor dem letzten Wochenende die "rote Laterne" an Villach abgeben.