Bozen und Budapest zurück in EWHL

Der EV Eagles Bozen empfäng am Samstag und Sonntag das Team von KMH Budapest, dazu starten die beiden Wiener Teams gleich mit einem Stadtderby in die neue EWHL-Saison. Im Supercup empfängt Planegg am Samstag Memmingen zum Lokalderby, am Sonntag dann die S

Duell der Rückkehrer: Bozen absolvierte am 2.2.2008 das letzte EWHL-Spiel (0:3 in Prag gegen Slavia) einen Tag später war ein Team aus Budapest (Ferencvaros) zum letzten Mal im Liga-Einsatz (0:7 in Bratislava).

Am kommenden Samstag um 20.30 Uhr kommt es in der EWHL erneut zum Duell Bozen gegen Budapest, allerdings sind die Vereine etwas andere wie damals, wenn der EV Bozen Eagles zuhause auf KMH Budapest trifft.

Der sportliche Leiter des Heimteams, Manfred Klotz, freut sich bereits auf die Spiele: "Wir hatten leider relativ wenig Trainingsmöglichkeiten, aber wir haben zumindest drei Vorbereitungsspiele absolviert, wo der Trainer Gelegenheit hatte, in Sachen Linien etwas auszuprobieren. Grundsätzlich sind wir schon ganz guter Dinge - wenn es gut läuft, ist ein Platz im Mittelfeld drin. Über Budapest habe ich leider nicht viele Informationen, ein paar Spielerinnen habe ich bei der letztjährigen U18-WM-Qualifikation in Asiago gesehen und die sind auf jeden Fall stark. Lassen wir uns überraschen - unsere Mädels sind mit sehr viel Eifer dabei und voll engagiert. Und mir ist es vor allem wichtig, dass wir nicht wie eine Sternschnuppe auftreten, die am Anfang zwar top ist, aber dann wieder verschwindet, sondern dass wir uns langfristig in dieser Liga festigen können!"

Neo-Legionärin Chelsea Furlani (erzielte in der Saison 2010/11 insgesamt 11 Tore in 12 EWHL-Spielen für die Vienna Flyers) ist noch fraglich (Knie), ansonsten sollte Bozen komplett sein.

Derby-Stimmung in Wien: Am Samstag treffen die Sabres auf die WEV Flyers - für beide Teams ist es nicht nur das erste Saisonderby sondern auch jeweils das erste Meisterschaftsspiel 2012/13.

Sabres-Cheftrainer Christian Klepp: "Endlich geht es los, das Spiel ist nicht nur ein Derby sondern auch die Neuauflage vom Finale der österreichischen Meisterschaft im März. Die Vorbereitung war bis jetzt ok und wir freuen uns schon sehr auf das Spiel!"

Auf Esther Kantor (Schlüsselbein) und Monika Vlcek (berufliche Gründe) müssen die Sabres verzichten. Auf der Gegenseite sind statt der Vienna Flyers in der heurigen Saison die WEV Flyers im Einsatz, allerdings mit ähnlichem Kader.

Nicht mehr dabei ist u. a. Top-Skorerin Marieve Provost, dafür sollen Verteidiger-Routinier Edita Rakova und Stürmerin Maria Herichova (Slowakei / beide spielten in der vergangenen Saison bei Slovan Bratislava und im slowakischen Nationalteam) ihr Debüt im WEV Flyers Dress geben. Peter Klofant, der sportliche Leiter der WEV Flyers, gibt sich vor dem Spiel allerdings bescheiden: "Für mich ist es mehr als David gegen Goliath. Und ich denke, zwischen den beiden Teams ist derzeit noch ein sehr, sehr großer Unterschied. Wir waren in den letzten Wochen in erster Linie mit der Umstrukturierung beschäftigt und es gibt bei uns noch viel zu tun. Aber wir sehen das Projekt langfristig und als guten Weg für das Dameneishockey in Wien!"

Supercup-Titelverteidiger Planegg startet mit einem Heimderby gegen Memmingen in die neue Saison - Head Coach Michael Lehmann: "Wir hatten ein intensives Trainingslager in Neumarkt/Italien. Mit Memmingen und Salzburg gibt es für uns die ersten Härtetests, wo wir annähernd auf den kompletten Kader zurückgreifen können. Memmingen hat schon gespielt und es wird mit Sicherheit eine schwere Aufgabe. Denn wenn wir den Cup wieder gewinnen wollen, können wir uns nicht wirklich eine Niederlage leisten. Auch am Sonntag wird es nicht einfach, es ist das zweite Spiel am zweiten Tag für uns, während sich Salzburg in Ruhe auf das Match vorbereiten kann. Aber hier können wir auch bereits sehen, wie gut unsere Spielerinnen konditionell drauf sind!"