Playoff-Time

Nun ist es auch in der österreichischen Staatsmeisterschaft soweit - am kommenden Wochenende beginnen Serien um Gold und Bronze (beide "Best of Three").

Von den bisherigen vier Saisonduellen konnte Rekordmeister Sabres Wien drei für sich entscheiden, nur einmal gewannen die Mozartstädterinnen.

Zuletzt holte man den EWHL-Titel, was sicherlich auch einiges an Selbstvertrauen gebracht hat. Somit spricht am Sonntag im ersten Finalspiel (17:15 Uhr) sehr viel für den Titelverteidiger.

Allerdings lastet natürlich auch der ganze Druck auf den Wienerinnen. Die ihrerseits sieben von neun möglichen Goldmedaillen in der Geschichte der österreichischen Staatsmeisterschaft für sich verbuchen konnten.

Für die Vienna Flyers liegt der Gewinn der letzten Staatsmeisterschaftsmedaille schon ein paar Jahre zurück, zuletzt gab es
2007/08 Bronze für die Wienerinnen.

Insgesamt holten die Flyers einmal Silber und zweimal Bronze. Die Neuberg Highlanders konnten im Vorjahr erstmals über Bronze jubeln und sie wollen den dritten Rang natürlich auch heuer verteidigen.

Allerdings gab es in der ÖSM bisher nur Niederlagen, somit gehen auch die Wienerinnen als Favorit in die Serie - Flyers-Chefin Martina Eschelmüller: "Bereits beim Spiel in Kapfenberg haben wir gesehen, dass die Highlanders ein sehr starker, ernstzunehmender Gegner sind und wir sie deshalb auf keinen Fall unterschätzen dürfen. Wir haben uns in beiden Spielen schwer getan, aber nichtsdestotrotz wollen wir unbedingt diese Medaille gewinnen und sind auch zuversichtlich, dass wir das schaffen werden!"

In der DEBL2 fallen an diesem Wochenende bereits die ersten Entscheidungen: Linz geht in Graz mit einem 1:4-Rückstand aus dem Heimspiel in die Partie - somit spricht alles für die Devils als Silbermedaillengewinner.

Im Finale hat Kitzbühel mit einem 4:0 im ersten Spiel den klar besseren Start erwischt und kann mit einem Sieg im Heimspiel bereits den Titel holen.