Neues Spielformat ab 2017/18

Bei der Generalversammlung der Champions Hockey League in Berlin wurde beschlossen, dass die Teilnehmerzahl ab der Saison 2017/18 auf 32 Teams reduziert wird und sich die Mannschaften nur mehr auf sportlichem Weg qualifizieren können.

Die 33 Aktionäre (26 Klubs, sechs Ligen und der Internationale Eishockeyverband IIHF) trafen bei der dritten Generalversammlung der Champions Hockey League wegweisende Entscheidungen.

Zuerst stimmten die Teilhaber für das neue Spielformat, das mit der Saison 2017/18 beginnt. Folgende Eckdaten beinhaltet dieses:
- 32 Teams insgesamt;
- 24 Teams aus den Gründungsländern (SWE, FIN, CZE, SUI, GER, AUT);
- 8 Teams aus "Challenge Leagues";
- Maximal fünf Mannschaften pro Land;
- Teams können sich nur auf sportlichem Weg qualifizieren;
- Keinem Gründungsverein wird das automatische Recht zur Teilnahme gegeben;
- Der CHL-Champion der Vorsaison ist automatisch für die nächste CHL-Saison qualifiziert. Dem Land des Siegers wird jedoch kein extra Startplatz gegeben.

Demzufolge müssen Teams folgende Kriterien erfüllen, um an der Champions Hockey League teilnehmen zu können:
- CHL-Champion;
- Meister eines Landes oder der Liga;
- Gewinner der regulären Saison;
- Zweitplatzierter in der regulären Saison;
- Vizemeister (unterlegenes Team im Play-off-Finale);
- Besser gereihter der verbliebenen Halbfinalisten, auf Basis der Platzierung in der regulären Saison.

"Die rein sportliche Qualifikation und die Reduzierung der Teams, insgesamt und auch bei den einzelnen Ländern, sind die Schlüssel zum Erfolg. Nur noch die allerbesten europäischen Eishockey-Teams werden an der Champions Hockey League teilnehmen, niemand wird sich das Recht zum Mitspielen mehr kaufen können. Die ganz klaren Qualifikationskriterien werden die Teilnehmer bestimmen, nicht das Geld. Das ist unsere Zukunft", sagt Martin Baumann, der Geschäftsführer der Champions Hockey League. Zudem verlängerte die CHL ihre Partnerschaft mit Infront Sports & Media für weitere sechs Jahre.

Im Rahmen der Generalversammlung wurden mit Gernot Tripcke (DEL) und Rene Fasel (IIHF) auch zwei neue Vorstandsmitglieder bestimmt, sieben Mitglieder wurden zudem für eine weitere Periode wiedergewählt.