Zwei Siege, eine Niederlage

Nach einem Ortswechsel kommt das Team Austria beim "Mosquito"-Turnier in der Schweiz so richtig in Fahrt. Rang zehn steht am Ende zu Buche.

EHC Uzwil - Team Austria 5:2

Motiviert durch die zwei Siege war die Hoffnung doch um die Plätze sieben und acht zu spielen groß. Leider ergab die Anzahl der Siege (zwei gewonnene Spielhälften, zwei verlorene Spielhälften, die jeweils als Einzelspiele gewertet wurden) nicht genügend Punkte um sich für das große Finale der Gruppe B zu qualifizieren.

Die Team Austria Rookies hatten daher die Aufgabe die durchaus körperbetont spielenden Uzwiler an Toren zu hindern und selbst
(zumindest) um eines mehr zu schießen.

In der ersten Spielhälfte gelang dies auch und die Rookies aus Österreich lagen auch 2:1 in Führung. Was sich aber bereits durch alle Spiele durchgezogen hatte, gab es auf der anderen Seite nicht nur fünf Feldspieler, sondern auch schwache Schiedsrichter-Leistungen die nicht an die Klarheit der Entscheidungen des ersten Spieltages anschließen konnten.

Durch diese Strafinterpretation der Unpateiischen verunsichert, gelang den voll motivierten aber zunehmend dadurch unter Druck geratenen Österreichern weniger Kombinationen und Schussmöglichkeiten vor dem gegnerischen Tor.

Unerfreulicherweise gab es zudem immer öfters Verteidigungsfehler, die gegnerische Angreifer vor dem österreichischen Tor völlig ungedeckt ihre Spielchen mit dem Goalie treiben ließen. Die vielfachen Angriffe blieben daher nicht ohne Folge und Uzwil bezwang trotz standhafter Gegenwehr das Team Austria mit 5:2.

Die Österreicher erreichten daher Rang zehn. Für Spieler wie Trainerteam waren die Erfahrungen und verbesserten Kombinationsfähigkeiten der Spieler augenscheinlich.

"Unsere Rookies haben sich von Spiel zu Spiel absolut gesteigert. Klar ist es hier in einem Land wo es zehn Mal soviel Eishockey-Spieler gibt wie in Österreich schwer gegen derartigen Mannschaften zu bestehen. Wir haben aber gezeigt, dass wir noch einiges an Potential haben, was es gilt im richtigen Moment auszuspielen und unsere Rookies haben das Zeug dazu", zeigt sich Cheftrainer Frank Seewald mit dem Gesamtresultat des "Mosquito"-Turniers in Kloten/Bülach zufrieden.

Den Veranstaltern kann seitens des Teams Austria ausschließlich Lob und Anerkennung für die vielen Bemühungen während dem ganzen Turnier ausgesprochen werden. "Unsere Kids haben sich absolut wohl gefühlt, wären da nicht die Spiele gewesen, mancher hätte ja geglaubt, das sei Urlaub!", scherzt Gerhild Gram (off-ice Support) und Mario Kogler (technical Coach), welche das Betreuer-Team um Head-Coach Frank Seewald ergänzten.

Team Austria - EHC Bülach 7:3

Gleich dem ersten Spiel des zweiten Tages dominierte von Beginn an das österreichische Team. Starker Puckbesitz und energisches Forcechecking waren augenscheinlich.

Nur zwei Patzer in der Verteidigung ermöglichten es der Heimmannschaft in der ersten Spielhälfte zu Toren. Zwei Tore der Rot-Weiss-Roten gab es von Marcel Zitz und Alexander Maxa. Da die zwei Spielhälften a 20 Minuten am zweiten Spieltag nach dem Reglement als Einzelspiele gewertet wurden, musste nach der offiziellen Spielzeit durch das Remis ein Penaltyschießen die erste Spielhälfte entscheiden.

Hier hatten die Schweizer das glücklichere Händchen und gewannen es so mit 3:2. Die Österreich hatten eine Lehre daraus gezogen und gaben in der zweiten Spielhälfte die Scheibe (fast) nicht mehr aus der Hand. Sie schafften souverän ein 5:0 und Goalie Maximilian Haselbacher gelang ein hart erkämpftes Shutout.

Team Austria - EHC Seewen 4:2

Aufgrund der Spielergebnisse des ersten Turniertages gab es für das Team Austria beim "Mosquito"-Turnier in der Schweiz einen Ortswechsel zur zweiten Spielstätte nach Bülach.

Voll motiviert machte die österreichische Mannschaft von Anfang an Druck und betrieb konsequentes Forechecking. Die "Rookies" beherzigten die Ratschläge des Betreuerstabs und boten vor allem im zweiten Spielabschnitt sehenswerte Aktionen.

"Torchancen waren zwar wesentlich mehr vorhanden, die Leistungen gehen bei der Kürze der Vorbereitungszeit mit diesem Ergebnis in Ordnung", zeigt sich Cheftrainer Frank Seewald mit seinen Schützlingen zufrieden.

Die Tore beim Erfolg der Österreicher schossen die Spieler Niki Würschel, Alexander Maxa und Marco Kuntze.