Voller Einsatz von "Rookies" gefordert

Beim "Mosquito"-Turnier in der Schweiz fangen sich die Österreichder zwei Niederlagen ein. Mit der Einstellung der "Austria Rookies" ist man aber zufrieden.

Team Austria - EHC Dübendorf 3:7

Das zweite Spiel des Tages für Team Austria verlief von Anfang an mit einer starken Offensiv-Phase der Schweizer. Verteidigung und Stürmer der rot-weiss-roten Mannschaft hatten alle Hände voll zu tun, um das Tor (bemerkenswerte Leistung vom heimischen Goalie) sauber zu halten.

Die Schweizer Mannschaft bot saubere Eishockeyleistung mit zu Ende gefahrenen Checks und unerbittlichen Einsatz, um die Scheibe in Besitz zu bekommen. Einzelne Breaks führten das österreichische Team zwar zeitweise bis in das gegnerische Drittel, wurden dort aber von den vorbildlich aufgestellten Verteidigung der Dübendorfer zu Nichte gemacht.

Bis zu Beginn des dritten Spielabschnitts war das Spiel völlig offen und die Schweizer konnten nie mehr als mit einem Tor in Führung gehen. Zuletzt jedoch brach das Team Austria im Finale ein und bekam aufgrund des mangelnden Körper- und Stockeinsatzes in Zweikämpfen im Schlussabschnitt mehrere Tore, sodass der Endstand von 3:7 gerechtfertigt ist.

Zwei Tore wurden von René Tröthan sowie eines von Alexander Maxa für die Österreicher beigesteuert. "Das Spiel hat unseren Rookies gezeigt, dass der Einsatz von jedem Einzelnen bis zum Schlusspfiff gefordert ist und nur eine hundertprozentige Teamleistung bei so einem Klassenniveau zum Erfolg führen kann. Jeder einzelne Spieler ist daher in seiner Entwicklung gefordert, sich hierbei zukünftig zum Erfolg unseres Teams noch mehr einzubringen", analysierte Team-Manager Guntram Jilka.

Trotz all den Gegentoren bleibt positiv zu erwähnen, dass jede Spielminute von einem hohen Tempo geprägt war und jeder Spieler wieder zu seinem persönliches Eishockey-Profil beigetragen hat.

Team Austria - EHC Biel 2:8

Die Nachwuchsmannschaft des Team Austria zeigte in seinem ersten Auftritt im "Mosquito X-Mas Cup 2010" gegen den EHC Biel eine starke Leistung im Sturm und über weite Strecken eine kompakte Defensive.

Das erste Tor erzielte gegen Ende des ersten Drittels jedoch der EHC Biel durch einen Fernschuss in die linke obere Ecke. Zu Beginn des zweiten Drittels machte sich die österreichische Gegenwehr jedoch bezahlt und der Ausgleich von Niki Würschel in der 17. Spielminute ergab das 1:1.

In Folge musste das Team Austria jedoch zwei Tore hinnehmen, bei dem die Defensive nicht gut aussah. "Wenn uns mehr Druck im Spielaufbau gelingt und die Pässe schneller von Mann zu Mann geschehen, sollten unsere Bemühungen eigentlich vom Erfolg gekrönt werden", zeigte sich Nachwuchstrainer Frank Seewald für die weiteren Spiele optimistisch.

Eines kann auf jeden Fall schon jetzt gesagt werden, Team Austria zeigt Teamgeist und Kampfstärke. Wenn auch der Abschluss vor dem gegnerischen Tor nicht wunschgemäß erfolgte, so waren die Kombinationen gut herausgespielt. Ein weiteres ÖEHV-Tor gelang im letzten Spielabschnitt Daniel Pozarek, der auf 2:8 letztendlich noch verkürzen konnte.