Innovativ und herausfordernd

Die erste Woche in der neuen Trainerausbildung des Österreichischen Eishockeyverbandes verlief im BSFZ Schielleiten in der Steiermark mit einem großen Erfolg.

16 Olympiateilnahmen, 1.499 Nationalteameinsätze und 57 Staatsmeistertitel … in einem Lehrsaal. Das ist die beeindruckende Erfolgsbilanz, die die 16 Teilnehmer der derzeitigen "Eishockey-Trainerausbildung neu" durch die Bundessportakademie Wien gemeinsam vorweisen können.

Gemeinsam mit dem Österreichischen sowie dem Finnischen Eishockeyverband ist diese neugestaltete Ausbildung in der letzten Woche im BSFZ Schielleiten angelaufen. 15 aktuelle und ehemalige Eishockeyprofis drücken seit einer Woche die Schulbank der BSPA Wien und überzeugen mit einer tollen Einstellung und einer extremen Wissensgier, um neueste Trainingsmethoden und sportwissenschaftliche Erkenntnisse in ihren Trainingsalltag einzugliedern.

Herbert Hohenberger über die Ausbildung: "Ein großes Danke an den ÖEHV, der Eishockeyuni in Virumäki und der BSPA Wien für diese neu ausgerichtete und innovative Trainerausbildung, die es uns als inaktive bzw. noch aktive Profispieler ermöglicht, einen neuen, herausfordernden Weg als zukünftige Trainer einzuschlagen, und so hoffentlich die Zukunft des österreichischen Eishockeys mit zu beeinflussen. Wir wollen so den Cracks von Morgen die ideale Unterstützung bieten, damit sie ihre Wünsche in die Realität umsetzen können und sich bestmöglich als Sportler und Menschen entwickeln können."

Teilnehmer (ganzer Kurs, Start am 1. Mai im BSFZ Schielleiten)
Christoph Brandner, Reinhard Divis, Herbert Hohenberger, Marco Pewal, Philipp Pinter, Florian Iberer, Ryan Foster, Günther Lanzinger, Manuel Latusa, Philipp Lukas, Robert Lukas, Patrick Mössmer, Markus Peintner, Jürgen Penker, Mark Szücs, Gerhard Unterluggauer, Daniel Welser

Teilnehmer (Spezialteil, da im Besitz der A-Lizenz)
Andreas Brucker, Stefan Wiedmaier, Alexander Mellitzer

Ziele des neuen Ausbildungsweges
- 360 Grad Kompetenz für die österreichischen Trainer, die eine bessere Ausbildung der österreichischen Spieler in allen Altersklassen garantieren soll;
- Erhöhtes Ansehen des Berufs Eishockeytrainer in Österreich;
- Erhöhtes Ansehen der österreichischen Trainer im Ausland;
- Imagegewinn für die österreichischen Nationalmannschaften.