Freizeitpädagogen bringen Bewegung

Durch die neue Qualifikation "Bewegungscoach & Freizeitpädagoge" können Sport-TrainerInnen die Freizeitbetreuung ganztägig geführter Schulen übernehmen.

Diese neue Form der Ausbildung dauert dreieinhalb Monate und beginnt am 14. März an der Bundessportakademie Wien (BSPA Wien). Die Fortbildung zum Bewegungscoach steht neben Sport-Lehramt-Studierenden auch InstruktorInnen und TrainerInnen offen.

"Kinder, die sich gezielt bewegen, lernen auch leichter. Zusätzlich zu den regulären Turnstunden wird es im Freizeitteil in den Ganztagsschulen einen Schwerpunkt auf Sport und Bewegung geben. Wir öffnen erstmals die Schulen für TrainerInnen aus Vereinen und nutzen ihre Kompetenzen für die Freizeitbetreuung der Kinder", erklärte Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

Nach nur zwei Wochen waren alle Kursplätze in Wien vergeben. Daher wurden weitere 40 Ausbildungsplätze an der Bundessportakademie in Tirol geschaffen. "Ich freue mich sehr, dass die TrainerInnen aus Vereinen so ein großes Interesse an dieser neuen Ausbildung haben. Damit kann eine profunde zusätzliche Berufsgruppe in den Schulen tätig werden", so die Bildungsministerin weiter.

Der Direktor der BSPA Wien, Hermann Wallner, zeigte sich überaus erfreut: "Es war unser großer Wunsch, dass Österreichs SchülerInnen vermehrt von Fachkräften bewegt werden. Von der Umsetzung dieses Projekts profitieren die Kinder, aber auch unsere TrainerInnen, weil sie nun ein noch größeres berufliches Betätigungsfeld haben."

BSPA Wien
http://www.bspa.at/index.php?id=307

BSPA Innsbruck
http://www.bspa.at/index.php?id=308