Lustenau strebt nach oben

Nach der VEU Feldkirch gibt es mit dem EHC Lustenau den nächsten Verein mit Ambitionen für die Erste Bank Eishockey Liga.

Mit der VEU Feldkirch gibt es einen aktuellen heißen Einstiegskandidaten in die Erste Bank Eishockey Liga. Nachdem aus der Rückkehr zur Saison 2019/20 noch nichts wurde, ist die Teilnahme des neunfachen österreichischen Meisters ab 2020/21 sehr wahrscheinlich.

Nun meldet auch ein zweiter Klub aus Vorarlberg mittelfristige Ambitionen an, aus der Alps Hockey League in die höchste Spielklasse aufzusteigen: Der EHC Lustenau. Angestrebter Zeitraum, in dem der Einstieg möglich gemacht werden soll, wären demnach vier Jahre, wie auf der Vereins-Hauptversammlung am Montagabend bekanntgegeben wird.

"Unser Ziel ist es, den Nachwuchs in den kommenden Jahren optimalst aufzubauen und in rund vier Jahren das Abenteuer Erste Bank Eishockey Liga mit einer Vielzahl an Lustenauer Spielern in Angriff zu nehmen", so Präsident Herbert Oberscheider. Ebenso gelte es, die für die EBEL notwendige Infrastruktur zu schaffen. Dass die Rheinhalle in Lustenau, in der der Verein seit jeher seine Heimspiele austrägt, lediglich über ein Fassungsvermögen von 2.200 Zuschauern verfügt, sieht Oberscheider nicht als Hindernis.