Start in die dritte Saison

Am Donnerstag kamen Spieler, Trainer und Funktionäre der Alps Hockey League im slowenischen Bled zur Pressekonferenz zusammen. Am Samstag startet die Liga mit 17 Teams aus drei Nationen.

Die Burg von Bled mit ihrem idyllischen Ambiente bildete am Donnerstag den würdigen Rahmen für die Auftaktpressekonferenz der Alps Hockey League. Am Samstag startet die Liga mit 17 Teams aus drei Nationen in ihre dritte Saison.

In der abgelaufenen Spielzeit entthronte Migross Supermercati Asiago Hockey die Rittner Buam in Spiel sieben der Finalserie. "Heute soll aber nicht nur ein Rückblick sein, denn wir schauen gemeinsam nach vorne. Die teilnehmenden Verbände sind sich über die weitere Zusammenarbeit in der Alps Hockey League einig und werden demnächst eine neue Vereinbarung unterzeichnen, die für weitere vier Jahre gilt", eröffnete Matjaz Rakovec, der Präsident des Slowenischen Eishockeyverbandes, die Pressekonferenz.

Neben einem Medienwert von 3,6 Millionen Euro konnten in der abgelaufenen Spielzeit auch die Zuschauerzahlen gesteigert werden. Insgesamt kamen knapp 271.000 Fans in die Hallen, ein Plus von elf Prozent zur Premierensaison.

"Die Liga war wieder sehr gut organisiert und auf einem hohen Standard. Aus slowenischer Sicht waren wir mit dem Abschneiden unserer beiden Klubs zufrieden. Wir wollen uns als Liga mit jedem Jahr steigern und weiterhin eine gute Entwicklungsmöglichkeit für junge Spieler sein", verkündete Dejan Kontrec, der den slowenischen Verband im Board of Governors vertritt.

Mit Hockey Milano Rossoblu komplettiert ein namhafter Neuzugang das Starterfeld für die Saison 2018/19. Die Mailänder haben eine lange und erfolgreiche Eishockey-Tradition und kommen als erstes Liga-Team aus einer Millionenstadt.

Die "Rotblauen" feiern am Samstag mit einem Heimspiel gegen die VEU Feldkirch ihre Premiere. "Die Fans können sich wieder auf einiges gefasst machen. Wir bewegen uns auf einem guten Level, in den letzten beiden Jahren ist das Niveau sehr gestiegen. Die Vereine und Fans freuen sich schon besonders auf die Spiele gegen Mailand. Das Rennen um die Play-off-Ränge wird sicher wieder bis zum letzten Spieltag spannend sein", ist Peter Schramm, Vizepräsident des Österreichischen Eishockeyverbandes und Chairman des Board of Governors, überzeugt.

Gespielt wird weiterhin in zwei Meisterschaftsphasen. Im Grunddurchgang steht je eine Hin- und Rückrunde zu insgesamt 32 Partien pro Verein auf dem Programm, die zusätzlichen regionalen Runden rund um Weihnachten komplettieren den 40 Spiele in 44 Runden umfassenden Grunddurchgang.

Danach ziehen erstmals zwölf Teams in das Play-off ein. Die ersten vier Mannschaften qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale. Aus den Vereinen auf den Rängen fünf bis zwölf ergeben sich vier Paarungen, die im "Best-of-Three"-Modus ein "kleines Achtelfinale" absolvieren. Danach werden wie im Vorjahr das Viertelfinale im "Best of Seven", das Halbfinale im "Best of Five" und die Finalserie wieder im "Best of Seven" gespielt.

Nachdem Livestreams, Bewegtbilder und Highlights in der vergangenen Saison bereits viele Fans begeisterten, konnte die Liga dieses Angebot für die kommende Saison noch einmal deutlich erhöhen. Die 17 Vereine verpflichteten sich zur Produktion von Highlights bei jedem Heimspiel, um den Fans noch mehr Bewegtbilder aus der Alps Hockey League zu bieten.

"Wir haben in allen drei Ländern Partnerschaften mit TV-Stationen. Dass es Highlights von jedem Spiel geben wird, ist sicher die größte Weiterentwicklung. Wir wollen Eishockey noch mehr im digitalen Bereich für die jungen Fans platzieren", führte AHL-Commissioner Christian Feichtinger aus.

Alps Hockey League - Grunddurchgang