Neuer Trainer in Sterzing

Ivo Jan wird neuer Head Coach beim WSV Sterzing Broncos und folgt damit Clayton Beddoes nach.

Nach erfolgreicher Spielerkarriere startete Ivo Jan 2012/13 seine Trainerlaufbahn als Assistant Coach bei HDD Olimpija Ljubljana. Bereits im Oktober der nächsten Saison beerbte er den zurückgetretenen Bojan Zajc als Cheftrainer. 2013/14 wurde er von den Moser Medical Graz99ers, bei denen er als Stürmer über vier Saisonen zum Publikumsliebling geworden war, als Assistent von Todd Björkstrand geholt und wurde in der folgenden Saison bestätigt.

Auch in der steirischen Hauptstadt dauerte es nicht lange, bis er vom Assistenten zum Head Coach aufstieg, denn Björkstrand wurde am 6. Oktober 2015 nach nur acht Spieltagen freigestellt. Jan übernahm das Ruder und führte die 99ers auch in die Saison 2016/17, im Dezember folgte aber die Trennung. Nach einem kurzen Zwischenstopp als Assistenztrainer der Eispiraten Crimmitschau in der DEL2 kommt der 42-Jährige nun als Head Coach zu den Sterzing Broncos.

"Jan ist ein großer Kämpfer für den Einsatz junger Nachwuchsspieler und dies ist der Grund, wieso er nach Sterzing kommen will", erklärt der sportliche Leiter der Broncos, Egon Gschnitzer. "Er kennt die Sorgen und Nöte, aber auch die guten Seiten und Potentiale in unserem Eishockey genauestens, da in Slowenien sehr ähnliche Bedingungen herrschen. Er ist ein guter und geduldiger Lehrmeister, der mit seinem enormen Erfahrungsschatz als Spieler und Trainer mit Sicherheit eine Bereicherung für unseren Verein sein wird."

Der EHC Alge Elastic Lustenau hat einen neuen Goalie. Mit dem Finnen Mikko Rämö kommt ein sehr erfahrener Torhüter nach Vorarlberg. Der 36-Jährige hütete von 2007 bis 2009 bereits das Tor der FBI VEU Feldkirch in Österreichs zweithöchster Spielklasse. Den Großteil seiner Karriere verbrachte der Goalie aber in Finnland, dazu kommen Stationen in Schweden und Russland, sowie zuletzt zwei Jahre beim EC Bad Nauheim in der DEL2. Für den DEL2-Klub bestritt Mikko Rämö 2016/17 38 Spiele im Grunddurchgang und erzielte dabei eine Fangquote von 90,1 Prozent.