VEU lässt Punkte liegen

Am ersten Wochenende im neuen Jahr standen gleich zwei Spieltage am Programm. Neben einigen Favoritensiegen gab es auch kleine Überraschungen.

Für den Tabellenführer Lorenz Lift VEU Feldkirch begann das neue Jahr wie das alte aufgehört hat. Mit einem Kantersieg. Bei Schlusslicht HC Playboy Slavija konnten die Montfortstädter einen ungefährdeten 10:3-Sieg einfahren. Entscheidend dabei war das zweite Drittel, das die Vorarlberger 6:0 gewannen.

Ungleich schwerer wurde es für den Tabellenführer am nächsten Tag in Jesenice. Nach einer spannenden Partie mit leichten Vorteilen für die VEU, konnte HDD SIJ Acroni Jesenice elf Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit ausgleichen. Die darauffolgende Overtime verlief torlos, im Penaltyschießen verwandelte Kevin Puschnik jedoch den entscheidenden Penalty für den Tabellenführer. Headcoach Michael Lampert war mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Es war nicht unsere allerbeste Leistung, aber wir waren nah dran den Sieg nach der regulären Spielzeit zu fixieren und mit den Strafen die wir zum Schluss noch aufgebrummt bekamen müssen wir schlussendlich zufrieden sein, das wir die zwei Punkte mitgenommen haben.“

Für Jesenice war dies ebenso der zweite Punktegewinn an diesem Wochenende. Bei den Eisbären in Zell am See gelang am Vortag schon ein Sieg. Beide Mannschaften starteten dabei angespannt in das Spiel. Es waren aber die Gäste, die in der sechsten Minute das erste Mal anschreiben konnten. Postwendend konnten die Eisbären jedoch ausgleichen, ehe kurz vor Ende des ersten Drittels das Spiel sogar noch gedreht werden konnte. Von da an blieb das Tor der Gäste für die Eisbären aber verschlossen. Im zweiten Abschnitt konnte Jesenice durch Saso Rajsar ausgleichen, im Schlussdrittel besiegelten die Slowenen den letztendlich deutlichen 5:2-Sieg. Es war dies der dritte Sieg im dritten Spiel gegen den EK Zell am See in dieser Saison.

Makellos verlief das Neujahrswochenende für den Tabellenzweiten EHC Alge Elastic Lustenau. Beide Spiele endeten für die Mannschaft von Headcoach Janne Sinkkonen siegreich. Am Samstag wurde der HK Celje zuhause mit 6:2 besiegt. Tags darauf fügten die Vorarlberger den Kängurus aus Kapfenberg mit 11:3 die höchste Saisonniederlage zu. Wie schon bei Tabellenführer Feldkirch war auch hier das zweite Drittel entscheidend, in dem Lustenau ganze acht Tore erzielte.

Für den KSV Eishockey war das Ländle trotzdem eine Reise wert. Im Duell gegen den EHC Bregenzerwald glaubten die Mürztaler schon an einen Überraschungssieg, ehe die Wälder kurz vor Schluss noch in Überzahl ausgleichen konnten. In der Overtime dauerte es jedoch nur 32 Sekunden bis Patrick Gaffal den Sieg für den KSV ins Trockene brachte. Der Abstand auf Schlusslicht Laibach konnte damit auf vier Punkte vergrößert werden.

Viel Zeit für Regeneration bleibt den Spielern in der Inter-National-League nicht. In den nächsten beiden Tagen wird der Grunddurchgang bereits fortgesetzt. Schon morgen empfängt Tabellenführer Feldkirch die Adler aus Kitzbühel. Am Feiertag ist dann der HDD SIJ Acroni Jesenice in Kapfenberg zu Gast, der EHC Bregenzerwald gastiert bei den Eisbären in Zell am See und im rein slowenischen Duell trifft der HK Celje zuhause auf Schlusslicht HK Playboy Slavija Ljubljana.